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Migration und Integration in Deutschland

Wenn die deutsche Gesellschaft die Muslime toleriert, hat das noch nichts mit Gleichberechtigung zu tun.

Prof. Dr. Hans-Peter Großhans, MiGAZIN, 20. Januar 2010

TV-Tipps des Tages

24.06.2014 – China, Ausländer, Apple, Sklaven, Ostdeutschen, Integration

TV-Tipps des Tages sind: Umschau extra: Einer, der sich gegen die ungerechte Entlohnung im Osten einsetzt, ist der junge Kfz-Mechatroniker Thomas Jagmann aus Leipzig; Schluss mit „Made in China“: Chinas Billigproduktion vor dem Aus

VONÜmit Küçük

DATUM24. Juni 2014

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Umschau extra
Einer, der sich gegen die ungerechte Entlohnung im Osten einsetzt, ist der junge Kfz-Mechatroniker Thomas Jagmann aus Leipzig. Nach der Ausbildung zeigten ihm Gewerkschafter, wie groß die Differenz zwischen seinem Verdienst und dem im Tarifvertrag war. Seither macht sich der junge Mann für seine Rechte und die seiner Kollegen stark. Elektromonteur Peter Jantschke aus Hoyerswerda ist einer der vielen Ost-West-Berufspendler. Seit Jahren pendelt er zwischen seiner Heimat und dem Arbeitsplatz in Ulm.

Das Gehalt stimmt zwar, doch die Trennung von seiner Frau ist ein hoher Preis, den er dafür zahlt. Einer, der sich gegen die ungerechte Entlohnung im Osten einsetzt, ist der junge Kfz-Mechatroniker Thomas Jagmann aus Leipzig. Nach der Ausbildung zeigten ihm Gewerkschafter, wie groß die Differenz zwischen seinem Verdienst und dem im Tarifvertrag war. Seither macht sich der junge Mann für seine Rechte und die seiner Kollegen stark. Di, 24. Jun • 20:15-20:45 • MDR Sachsen

Schluss mit „Made in China“
Chinas Arbeiter mucken auf. Sie wollen mehr Rechte, mehr Geld, teilhaben am Aufschwung. Die Löhne steigen bereits zweistellig. Und die billige Werkbank der Welt steht heute längst wo anders. Es musste eine Katastrophe passieren, erst dann bewegte sich etwas: 2010 stürzten sich 13 chinesische Arbeiter von einem Fabrikdach in die Tiefe. Ein kollektiver Selbstmord, um auf die unmenschlichen Zustände in den Fabriken des Technologiezulieferers Foxconn in China hinzuweisen.

Löhne, die nicht fürs Nötigste reichten, Kontakt mit giftigen Stoffen, 72-Stunden-Woche, so lauten die Vorwürfe an das Unternehmen, das etwa Apple und Samsung beliefert. Nach dem Imageschaden hob das Unternehmen die Bezahlung kräftig an.

Immer mehr Arbeiter wehren sich gegen die Ausbeutung als Billiglohn-Sklaven. Sie wollen vom Wirtschaftswunder profitieren, das sie mit ihren Händen geschaffen haben. Di, 24. Jun • 21:45-22:15 • PHOENIX

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