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Migration und Integration in Deutschland

Er [ein Paß] kommt auch nicht auf so einfache Weise zustand wie ein Mensch. Ein Mensch kann überall zustandkommen, auf die leichtsinnigste Art und ohne gescheiten Grund, aber ein Paß niemals. Dafür wird er auch anerkannt, wenn er gut ist, während ein Mensch noch so gut sein kann und doch nicht anerkannt wird.

Bertolt Brecht, Flüchtlingsgespräche, 1940

Debatte

Rassismus (nicht) beim Namen nennen

In den vergangenen Jahren entwickelte sich ein Gefühl dafür, dass es Rassismus auch im eigenen Umfeld gibt. Iman Attia definiert mit Bezug zur Fachdebatte, was Rassismus ist, auf welchen Ebenen und in welchen Formen er wirksam wird.

VONIman Attia

Die Verfasserin, Dr. phil., Erziehungswissenschaftlerin, ist Professorin an der Alice Salomon Hochschule Berlin. Sie lehrt und forscht zu Rassismus und Migration.

DATUM18. Juni 2014

KOMMENTARE7

RESSORTGesellschaft, Leitartikel, Meinung

QUELLE Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht. Iman Attia für "Aus Politik und Zeitgeschichte" (APuZ); bpb.de

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Bei den Brandanschlägen wurden Menschen getötet, Überlebende traumatisiert, Familien zerstört. Die Anschläge dienten als Legitimation dazu, die Einwanderung, insbesondere das Asylrecht zu beschränken. Gleichzeitig schreckten sie Menschen auf, die bis dahin meinten, es gebe keinen Rassismus mehr in Deutschland. Es folgten Auseinandersetzungen und Solidarisierungen auf unterschiedlichen Ebenen (Lichterketten, antirassistische Workshops, staatliche Programme).

Das Beispiel zeigt, wie rechte Gewalt und Ungleichheitsideologien mit gesellschaftlichem Rassismus einhergehen, wie politische Debatten und alltägliche Handlungen ineinandergreifen. Die unterschiedlichen Ebenen und Formen sind Bestandteile von Rassismus, der im vorliegenden Fall Grenzziehungen zwischen „Einheimischen“ und „Fremden“ festigt, also zwischen Menschen, deren Aufenthalt in Deutschland als legitim angesehen wird, und solchen, die geduldet, illegalisiert, abgeschoben, vertrieben oder verbrannt werden.

Der Mord an Marwa el-Sherbini und der Mordversuch an ihrem Mann Elwy Okaz in einem deutschen Gerichtssaal 2009 wurde erst nach Protesten in deren ägyptischer Heimatstadt Alexandrien, nach Interventionen muslimischer und migrantischer Gruppen in der Bundesrepublik und nach internationaler Aufmerksamkeit als rechtsextreme Tat bezeichnet. Ihre Vorgeschichte, in welcher der Täter mehrfach und vor verschiedenen Zeuginnen und Zeugen seinen „Hass auf Muslime“ äußerte und dies aktenkundig wurde, wird zunächst unterschlagen, dann verharmlost. Die Frage danach, in welchem gesellschaftlichen Klima solch eine Tat und das Desinteresse der Öffentlichkeit daran ermöglicht werden konnten, wurde medial nur vereinzelt aufgegriffen und bald mit Hinweis auf die Persönlichkeit des Täters als irrelevant verworfen. Eine Analyse der Rezeption des Falls in deutschsprachigen Medien zeigt, dass kaum über einen Zusammenhang zwischen dem Mord und seiner gesellschaftlichen Einbettung nachgedacht wurde.1

Der antimuslimische Rassismus schöpft historisch aus einem orientalistischen Blick auf „Türken“ und „Araber“, der in Alltagsdiskursen und -kultur weit verbreitet war. In Deutschland wie auch anderen europäischen Ländern werden oftmals Menschen, die als Muslime wahrgenommen werden, mit Hinweisen auf ihre Fremdheit nicht als Teil der Gesellschaft akzeptiert. Obwohl Religion und Nationalität auf unterschiedlichen Ebenen Zugehörigkeiten markieren, findet über die Kulturalisierung und Rassialisierung von Religion und Nation ein Otheringprozess statt.2 Im muslimischen Gegenbild wird die Zugehörigkeit zur deutschen Nation entlang einer christlich-abendländischen Leitkultur zu begrenzen versucht. Der Mörder von Marwa el-Sherbini (aber auch der Attentäter Anders Behring Breivik in Norwegen3) berief sich auf jene gesellschaftlichen Diskurse und politischen Debatten und stellte sich als Vollstrecker des politischen und des Volkswillens dar. Seine Tat wurde als rechtsextrem bezeichnet, weil sie gewalttätig und menschenverachtend ist. Allerdings knüpfte seine Argumentation an gesellschaftlichem „Wissen“ über Muslime und Musliminnen an. Vielmehr als um Rechtsextremismus handelt es sich dabei um eine (gewalttätige, extreme) Tat, die in (ganz alltägliche) rassistische Diskurse verstrickt ist.

Auch die Morde des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) an Eingewanderten zwischen 2000 und 2006 wurden als rechtsextremistisch, die Täterinnen und Täter als Nazis bezeichnet. Im Unterschied zum Mörder von Marwa el-Sherbini waren die NSU-Mitglieder fest verankert in rechtsextremen Strukturen und Argumentationen. Die Entscheidung staatlicher Behörden, trotz eindeutiger Hinweise nicht im rechtsextremen Milieu, sondern im sozialen Umfeld der Opfer zu ermitteln, wird in verschiedenen Analysen im Zusammenhang mit alltäglichem und institutionellem Rassismus gedeutet.4 An der Schnittstelle von antimigrantischen und antimuslimischen Diskursen wurden die Morde unter „Ausländerkriminalität“ gefasst und als Taten zwischen Eingewanderten klassifiziert. Strafverfolgungsbehörden, Medien, aber auch gesellschaftskritische und antifaschistische Gruppierungen waren lange nicht in der Lage, die Anhaltspunkte und die Widersprüche ernst zu nehmen, die in eine andere Richtung der Ermittlungen gewiesen hätten. Nicht nur die NSU-Morde sind in rassistische Diskurse verstrickt, sondern auch die gesellschaftlichen Reaktionen darauf, wenn auch in unterschiedlicher Weise: Indem diese Fälle als (rechtsextreme, ausländer- oder fremdenfeindliche) Einzelfälle herausgestellt werden, wird ihre Verankerung in rassistischen Diskursen und Praktiken unsichtbar. Die rassistische Normalität ist so alltäglich, dass sie vielen nicht weiter auffällt – oder aber als gerechtfertigt gilt.

Rassistische Diskurse und Praktiken im Alltag

Die NSU-Morde wurden als „Döner-Morde“ bezeichnet und die Ermittlungen unter dem Namen „Soko Bosporus“ geführt. Die Art und Weise, in der ermittelt und berichtet wurde, lässt Fragen offen: Anstatt sachdienlichen Hinweisen auf die Täterinnen und Täter zu folgen, wurden die Opfer als Teil einer Gruppe wahrgenommen, die ihre Konflikte mit Gewalt löst,5 die Taten werden „Türken“ zugeschrieben. Die Bezeichnungs- und Ermittlungspraxis folgte diesem gesellschaftlich wirkmächtigen Wissen über „die Anderen“, was dazu führte, dass die Täterinnen und Täter lange unerkannt bleiben und ihre Mordserie fortsetzen konnten, während die Hinterbliebenen beschuldigt wurden, an den Morden beteiligt zu sein. Nachdem Hintergründe der Morde bekannt wurden, wurden die Kriminalisierung der Opferfamilien und die Kulturalisierung der Morde als „Ermittlungspanne“ und unglückliche Bezeichnung entschuldigt. Es finden keine breiten gesellschaftlichen Debatten darüber statt. Auch Maßnahmen gegen die Kriminalisierung und Kulturalisierung sowie eine Reflexion darüber, inwiefern das Vorgehen der Ermittlungsbehörden mit rassistischen Diskursen zusammenhing, bleiben bislang weitgehend aus.

In öffentlichen Debatten werden punktuell Fälle diskutiert, die Anlass geben könnten, sich mit alltäglichem Rassismus zu beschäftigen. Das unterscheidet aktuelle gesellschaftliche Umgangsweisen von solchen im Nationalsozialismus oder im Kolonialismus. Es ist heute möglich, dass Menschen ihre Rassialisierung öffentlich machen, sich organisieren und wehren, sie finden in der Bevölkerung Unterstützung, Medien berichten über einzelne Vorfälle und Gerichte befassen sich damit, Studien werden veröffentlicht, Zusammenhänge zwischen einzelnen Vorfällen und gesellschaftlicher Normalität hergestellt.

Wie knüpfen die unterschiedlichen Aussagen und Handlungen an ein Wissen an, das Andere hervorbringt und rassialisiert? Wie wird Rassismus (de)thematisiert? Wie könnte eine adäquate Auseinandersetzung in den konkreten Fällen aussehen? Welche Folgen hätte sie für alle Beteiligten? Was haben die Fälle mit uns allen zu tun? Die Reflexion über diese Fragen kann dabei helfen, ein Gespür dafür zu entwickeln, wie im Alltag auch eigene Denk-, Rede- und Handlungsweisen dazu beitragen, eine Grenze zwischen „uns“ und „den Anderen“ zu ziehen. Freilich sollte es nicht bei der Reflexion bleiben, aber sie stellt einen Anfang dar.

  1. Vgl. Iman Attia/Yasemin Shooman, Die Rezeption des Mordes an Marwa el-Sherbini in deutschen Printmedien und im deutschsprachigen Internet, in: Farid Hafez (Hrsg.), Jahrbuch für Islamophobieforschung 2010, Innsbruck 2010, S. 23–46; Iman Attia, Institutionelle Diskriminierung und struktureller Rassismus in modernen Gesellschaften, in: Opferperspektive e.V. (Hrsg.), Rassistische Diskriminierung und rechte Gewalt, Münster 2013, S. 139–152.  []
  2. Vgl. Yasemin Shooman, Keine Frage des Glaubens, in: Sebastian Friedrich (Hrsg.), Rassismus in der Leistungsgesellschaft, Münster 2011, S. 59–76.  []
  3. Vgl. Wolfgang Palaver, Worte sind nicht unschuldig, in: Farid Hafez (Hrsg.), Jahrbuch für Islamophobieforschung 2013, Innsbruck 2013, S. 9–18.  []
  4. Vgl. Imke Schmincke/Jasmin Siri (Hrsg.), NSU Terror, Bielefeld 2013.  []
  5. Vgl. Tina Spies, Migration und Männlichkeit, Bielefeld 2010.  []
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7 Kommentare
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  1. Omowale sagt:

    Ein exzellenter Beitrag. Vielleicht der Beste überhaupt, den ich hier gelesen habe. Iman Attia herzlichen Dank!

  2. Wiebke sagt:

    Die Absicht der Autorin ist ja gut und schön, aber die Argumentation zur Frage von Gruppen etwas kurz gegriffen. Man darf nicht einfach das Kind mit dem Bade ausschütten. Gruppenidentität hat zwei Seiten, einerseits entsteht sie als Abgrenzung gegen Andere, was man als negative Gruppenidentität bezeichnen könnte. Andererseits aber aus einem ‚Wir-Verständnis‘ heraus, das als positive Gruppen-Identität den Mitgliedern Orientierung, Schutz und Geborgenheit vermittelt. Von Generation zu Generation wird in diesem Sinn zu Loyalität erzogen..

    Gerade das Beispie der Sinti und Roma verdeutlich dies. Trotz ihrer sehr unterschiedlichen Dialekte und Kulturausformungen, haben sie in Sprache, Herkunft und Kultur zweifellos Gemeinsamkeiten, was sich auch aus der Geschichte erklärt ( eine der Vrefolgung, was eine sehr starke Gruppenidentität schafft, siehe auch bei den Juden. Ich würde allerdings behaupten, dass zwischen den Einwohnern Israels, die sich alle als jüdisch verstehen, weit größere Diskrepanzen herrschen als zwischen Sinti und Roma)
    Territoriale Herkunft, Sprache und Geschichte sind starke Gruppen’marker‘ im positiven Sinn. So etwas zu leugnen würde nicht nur zu einem weiteren Zerfall von Gesellschaft beitragen (im Sinne einer neoliberalen M.Thatcher: there is no such thing as society) sondern z.B. auch dazu, dass Deutsche sich nicht mehr für den Holocaust der Nazis verantwortlich fühlen. Was haben wir mit denen zu schaffen???

    Ich habe mit Sinti zusammengearbeitet, die haben sich dagegen gewehrt, dass ich als ‚Gadsche‘ ihre Sprache lerne. .Soll das rassistisch sein? Wenn Deutsche in den Sechziger und Siebzigern die Gastarbeiter daran hinderten ordentlich deutsch zu lernen, war das natürlich, wenn nicht rassistisch, so jedenfalls fremdenfeindlich motviert (Der ehemalige CSU-Inneminister Zimmermann wollte seinerzeit Gastarbeiter an einer Integration hindern). Es kommt also immer auch auf den Zusammenhang an.

    Andererseits habe ich bei einer Romagruppe im europäischen Ausland erlebt: sobald sie mich als jemand akzeptierten, der ihnen positiv gegenüber steht, galt ich als einer der ihren und wurde beschützt.

  3. Lionel sagt:

    @Wiebke

    Es wäre nett, wenn Sie die Behauptung, Deutsche hätten Gastarbeiter in den 60er und 70er Jahren am Spracherwerb gehindert, näher belegen könnten.
    Mir ist in Erinnerung, dass bspw. die Volkshochschulen Kurse mit dem Titel Deutsch für Ausländer“ anboten, sogar im Fernsehen (3. Programme) und im Radio gab es regelmäßige Sendungen in denen Gastarbeiter die deutsche Sprache erlernen konnten.

    Mir ist auch nicht klar, weshalb jetzt lebende Deutsche sich für den Holocaust der Nazis verantwortlich fühlen sollten.
    In der örtlichen jüdischen Gemeinde, zu der ich einen guten Kontakt pflege, hat das noch nie jemand verlangt.
    Allerdings besteht, wie ich meine, eine Verpflichtung aus der Geschichte zu lernen.
    Das gilt jedoch für alle hier Lebenden.
    Ein falsches (oder übertriebenes) Verständnis von Schuld und Verantwortung führt jedoch dazu:
    http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Deutsche-moegen-Fremde-mehr-als-sich-selbst/story/22081964

  4. Cengiz K sagt:

    Sehr guter Artikel.. Die werden immer rarer bei Migazin..

  5. CDUler sagt:

    Bevor man vom „Rassismus“ in Deutschland redet, sollte man lieber von den sehr hohen Steuern und Abgaben sprechen. Dieses Thema kommt meist viel zu kurz. Nur mal so ein Vorschlag an die Runde.

  6. aloo masala sagt:

    Ein anderes Problem, was ebenfalls nicht beim Namen genannt wird ist, dass der Rassismusdiskurs der Akademiker nicht nur Cargo-Kult Wissenschaft ist, sondern auch ein (unfreiwilliger) Teil des Klassenkampfes gegen die weiße Arbeiterklasse, die man heute politisch korrekt Mittelschicht nennt.

    Der Rassismus-Diskurs ist eine Cargo-Kult Wissenschaft, weil die Theorien der Rassismusforscher mehr vom Wunschdenken als von realen sozialen Begebenheiten geprägt sind. Wer den Begriff Cargo-Kult Wissenschaft nicht kennt, hier die Beschreibung des Nobelpresiträgers Richard Feynman: „Auf den Samoainseln haben die Einheimischen nicht begriffen, was es mit den Flugzeugen auf sich hat, die während des Krieges landeten und ihnen alle möglichen herrlichen Dinge brachten. Und jetzt huldigen sie einem Flugzeugkult. Sie legen künstliche Landebahnen an, neben denen sie Feuer entzünden, um die Signallichter nachzuahmen. Und in einer Holzhütte hockt so ein armer Eingeborener mit hölzernen Kopfhörern, aus denen Bambusstäbe ragen, die Antennen darstellen sollen, und dreht den Kopf hin und her. Auch Radartürme aus Holz haben sie und alles mögliche andere und hoffen, so die Flugzeuge anzulocken, die ihnen die schönen Dinge bringen. Sie machen alles richtig. Der Form nach einwandfrei. Alles sieht genau so aus wie damals. Aber es haut nicht hin. Nicht ein Flugzeug landet.“

  7. Han Yen sagt:

    Kann ich nicht zustimmen. Rassismusforscher eignen sich nicht einfach aus Effekthascherei und imitieren formal Handlungsroutinen „richtiger“ Wissenschaftler, um ineffektive Ergebnisse zu produzieren.

    Rassismusforschung existiert in der Psychologie, Soziologie, Neurologie, Ökonomie, Geographie, Jura, Politikwissenschaft, Literaturwissenschaft, Filmwissenschaft, Musikwissenschaft, Werbewissenschaft,…Unter ihnen sind die statistischen Methoden und experimentellen Methoden bei Psychologen, Neurologen und Verhaltensökonomen besonders weit entwickelt. Bei den Soziologen, Geographen und Geisteswissenschaften spielen naturgemäss andere Methoden als massiv skalierbare variablenzentrierte Forschungsmethodologien die Hauptrolle.

    Sie denken völlig verdreht. Rassismusforschung existiert auf Seiten der Arbeitgeberseite und Arbeitnehmerseite. Die Arbeitgeberseite nutzt traditionell Rassismus gegen die weiße Arbeiterklasse. Der akademische Rassismus Diskurs wird in Europa von weißen Mittelschichten getragen. Rassismus-Diskurse existieren aber auch bei den rassifizierten Bevölkerungsgruppen. Von einem Kampf der Akademiker gegen die weisse Arbeiterklasse kann überhaupt nicht gesprochen werden. Man kann sagen, dass weisse Akademiker typischerweise Rassismus-Diskurse der rassifizierten Gruppen als prä-theoretisches Gedöns abtut – aber weiße Rassismusforscher wenden sich sehr selten gegen die weiße Arbeiterklasse. Warum sollte sie das tun ? Meistens geht es weißen Rassismusforscher doch darum, dass die weiße Arbeiterklasse ihre wahren Interessen erkennen soll und sich mit den rassifizierten Gruppen gegen die Kapitalbesitzer vereinigen sollen. Der Rassismus der weissen Arbeiterklasse wird deswegen auch immer klein geredet – entgegen historischer Quellen.



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