MiGAZIN

Migration und Integration in Deutschland

Nur die wenigsten dieser deutschen Arbeiter werden in dieser Situation mit den Ausländern solidarisch sein. Die meisten werden sich aggressiv von den Ausländern abgrenzen und bei ihnen die Verantwortung für die eigene schlechte Position suchen.

Hans-Günter Kleff, Vom Bauern zum Industriearbeiter, 1985

TV-Tipps des Tages

23.04.2014 – Terror, Nairobi, Ausländer, Migranten, Rassismus, Fremdenhass

TV-Tipps des Tages sind: Terror in Nairobi; „Hier bin ich zuhause; Aldo Castillo ist Straßenbahnfahrer in Leipzig. Der Peruaner kam in den 80er-Jahren aus Lima nach Deutschland. Er wollte in Deutschland studieren. Er engagierte sich in der kirchlichen Friedensarbeit, kämpfte gegen Diskriminierung und Ausländerfeindlichkeit

VONÜmit Küçük

DATUM23. Mai 2014

KOMMENTAREKeine

RESSORTTV-Tipps

SCHLAGWÖRTER

DRUCKENAnsicht

MEHR ZUM ARTIKEL

DANKE,
ich möchte MiGAZIN auch in Zukunft lesen!

Terror in Nairobi
Viele Fragen rund um den Terrorangriff auf das Westgate-Einkaufszentrum in Nairobi sind immer noch nicht geklärt. Es steht zum Beispiel immer noch nicht fest, wie die Täter heißen. Bekannt hat sich die islamistischce Al-Shabaab-Miliz aus dem Nachbarland Somalia zu dem blutigen Anschlag. Doch wer verbirgt sich dahinter? Und welche Verbindungen gibt es zum Al-Quaida-Netzwerk? Jörg Brase versucht, Licht ins Dunkel zu bringen. Fr, 23. Mai • 18:00-18:30 • PHOENIX

„Hier bin ich zuhause“
Dokumentation– Aldo Castillo ist Straßenbahnfahrer in Leipzig. Der Peruaner kam in den 80er-Jahren aus Lima nach Deutschland. Er wollte in Deutschland studieren. Doch daraus wurde nichts. Er verdiente sein Geld als Straßenmusiker und kam schließlich in den Nachwendewirren nach Leipzig. Dort wurde er Straßenbahnfahrer. Doch als Südamerikaner hatte es der damals 40-Jährige nicht leicht im Osten Deutschland. Er engagierte sich in der kirchlichen Friedensarbeit, kämpfte gegen Diskriminierung und Ausländerfeindlichkeit. Vom Leben des Peruaners in Leipzig erzählen Hans Sparschuh und Rainer Burmeister in ihrem Roadmovie aus der Straßenbahn.

Aldo Castillo ist Straßenbahnfahrer in Leipzig. Der Peruaner kam in den 80er-Jahren aus Lima nach Deutschland. Er wollte in Deutschland studieren. Doch daraus wurde nichts. Er verdiente sein Geld zunächst als Straßenmusiker und kam schließlich in den Nachwendewirren nach Leipzig. Dort wurde er Straßenbahnfahrer. Doch als Südamerikaner hatte es der damals 40-Jährige nicht leicht im Osten Deutschlands: Die Angst vor dem Fremden schlug oft in Hass um. Mit seinen halblangen, pechschwarzen Haaren und dem typischen Teint erlebte er Anfeindungen und Misstrauen, auch Gewalt. Er engagierte sich in der kirchlichen Friedensarbeit, kämpfte gegen Diskriminierung und Ausländerfeindlichkeit. Seine Straßenbahn ist dabei so etwas wie ein Seismograph. In ihr kann er die sozialen Befindlichkeiten und Verwerfungen hautnah miterleben. Aber auch die Veränderungen in Leipzig, die das Gesicht der ostdeutschen Großstadt prägen, in der inzwischen mehr als 40.000 Migranten leben. Für diese engagiert sich der Peruaner. Sa, 24. Mai • 04:35-05:05 • tagesschau24

Testen Sie den kostenlosen MiGAZIN Newsletter:
Bitte beachten Sie unsere Netiquette. Vielen Dank!

Ihr Kommentar dazu:

MiGAZIN

Ziel und Zweck von MiGAZIN ist die Förderung der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Partizipation von Migrant(inn)en in der Aufnahmegesellschaft. In diesem Sinne soll MiGAZIN die Kommunikation fördern und füreinander sensibilisieren. Mehr über uns...

MiGMACHEN

Die Redaktionsmitglieder von MiGAZIN haben vor allem eins gelernt: Wer über sein Wissen und seine Erfahrungen schreibt, lernt immens dazu. Die kritische Diskussion mit Lesern eröffnet neue Horizonte. Daher hat das MiGAZIN-Team die Aktion-MiGMACHEN ins Leben gerufen. Hier bieten wir allen Interessierten die Möglichkeit, MiGAZIN als Autor, Pate oder Jungautor mitzugestalten. Nähere Informationen...

GRIMME Online Award 2012

    Begründung der Jury: "Über Migranten und Migration wird in Deutschland viel gesprochen. Vor allem von Deutschen. Im Chor der vielen und oft sehr lauten Stimmen fehlen aber zumeist die der Migranten. Und genau diese Lücke füllt das MiGAZIN mit qualitativ hochwertigen Texten und verständlicher Berichterstattung." Weiter ...