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Migration und Integration in Deutschland

Erwerbsquoten der inländischen (43 %) und ausländischen (70,8 %) Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1970.

Friedrich Heckmann, Die Bundesrepublik als Einwanderungsland?, 1981

TV-Tipps des Tages

19.05.2014 – Migranten, Gezi, Türkei, Ausländer, Intgeration, Tourismus

TV-Tipps des Tages sind: betrifft: Kein Land in Sicht? Warum immer mehr Dörfer sterben; Kulturjournal: Ein Jahr nach den Gezi-Protesten: wie viel ist vom Aufbruch in der Türkei geblieben?

VONÜmit Küçük

DATUM19. Mai 2014

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betrifft: Kein Land in Sicht?
Warum immer mehr Dörfer sterben. Vor gut zwei Jahre machte sich „betrifft“ auf Spurensuche in den äußersten Südwesten der Republik und ging der Frage nach, warum immer mehr Menschen aus Hunsrück, Eifel und Westerwald ihre Heimat verlassen. „betrifft“ hat nicht nur Antworten auf diese Frage bekommen, sondern auch Menschen getroffen, die sich gegen den Niedergang ihrer Dörfer stemmen. Menschen, wie den Schulbusfahrer Hans-Peter Lindenbaum, den Immobilienmakler Sascha Diepmans und die Gaststättenbesitzerin Irma Löh. Jetzt forscht „betrifft“ nach, was aus den Menschen geworden ist, die um das Überleben ihrer Heimat kämpfen.

Das Ergebnis: Die Sorgen sind nicht weniger geworden, sie haben sich nur verändert. Der ländliche Raum ist weiterhin gegenüber den Städten und urbanen Ballungsräumen benachteiligt. Schlechte Internetverbindungen lassen Firmen abwandern, es gibt immer weniger Ärzte, viele neue Windräder gefährden den Tourismus und lassen die Schere zwischen armen und reichen Dörfern noch größer werden. Hoffnung machen vor allem Zuwanderer aus dem Ausland. Immer mehr Holländer und Engländer siedeln sich in den rheinland-pfälzischen Randgebieten an. Migration als Überlebenschance für eine Region, die viele, vielleicht zu früh, bereits abgeschrieben hatten. Mo, 19. Mai • 15:15-16:00 • PHOENIX

Kulturjournal

Neues aus der Kulturszene und vom Büchermarkt

Dürfen wir Tiere essen? Ein Dokumentarfilm über Veganismus; Töten üben: Herlinde Koelbls Fotos von militärischen Schießständen; Fallende Ostblöcke: 30 Jahre Tetris Künstlerdorf mit Weltruhm: 125 Jahre Kunst in Worpswede; Ein Jahr nach den Gezi-Protesten: wie viel ist vom Aufbruch in der Türkei geblieben? „Wahr. Schön. Gut.“ – Scharfzüngig durch die Kulturwoche. Mo, 19. Mai • 22:45-23:15 • NDR Mecklenburg-Vorpommern

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