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Bei Philipp Rösler würde ich allerdings gerne wissen, ob unsere Gesellschaft schon so weit ist, einen asiatisch aussehenden Vizekanzler auch noch länger zu akzeptieren.

Hessischer Integrationsminsiter Jörg-Uwe Hahn (FDP), Frankfurter Neue Presse, 7.2.2013

TV-Tipps des Tages

24.03.2014 – Türkei, Istanbul, Hitler, Stalin, Österreich, Ausländer

TV-Tipps des Tages sind: Istanbul bei Nacht: Istanbul ist zu einer internationalen Metropole geworden, in der Menschen aus aller Welt leben und arbeiten. Und täglich werden es mehr. Inzwischen lebt jeder fünfte türkische Staatsbürger in Istanbul; Verlorene Leben – Österreicherinnen im sowjetischen „Gulag“

VONÜmit Küçük

DATUM24. März 2014

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Istanbul bei Nacht
Istanbul ist zu einer internationalen Metropole geworden, in der Menschen aus aller Welt leben und arbeiten. Und täglich werden es mehr. Inzwischen lebt jeder fünfte türkische Staatsbürger in Istanbul. In dem Film werden drei Protagonisten in ihrem beruflichen und privaten Alltag begleitet: die Feuertänzerin Ilknur, der Muezzin der Blauen Moschee Metin und der Bauchtänzer Alex.

Dank der außergewöhnlichen Berufe, die die Protagonisten ausüben, bekommt der Zuschauer die Chance, auf die endlosen Nächte und das Nachtleben von Istanbul einen detaillierten Blick zu werfen. Jahrhunderte lang war Istanbul der Sitz des Kalifen, des geistlichen Oberhaupts aller Muslime, und die Hauptstadt der Türkei, bis der Gründer der Republik Türkei, Mustafa Kemal Atatürk, Ankara 1923 zur Hauptstadt erklärt hat. Doch Istanbul blieb für viele Türken die heimliche Hauptstadt auch der Republik. Inzwischen ist Istanbul zu einer internationalen Metropole geworden, in der Menschen aus aller Welt leben und arbeiten. Und täglich werden es mehr. Inzwischen lebt jeder fünfte türkische Staatsbürger in Istanbul. Mo, 24. Mrz • 14:30-15:15 • HR

Verlorene Leben – Österreicherinnen im sowjetischen „Gulag“
Dokumentation – Auf der Suche nach einem neuen, besseren und gerechten Leben wanderten viele Österreicher und Österreicherinnen ab den 1920er Jahren in die Sowjetunion aus. Ihr Ziel war der Aufbau einer neuen Gesellschaft, welche die Arbeitslosigkeit, das Wirtschaftschaos und den Bürgerkrieg 1934 hinter sich lassen sollte. Spätestens 1937 waren sie als Ausländer inmitten von Repression, Todesurteilen und Lagerhaft – auch die Frauen. Nach dem Abschluss des Hitler-Stalin-Pakts wurden manche der gefangenen Frauen direkt von Stalin’s Gulag in die nationalsozialistischen Konzentrationslager geschickt.

Die Dokumentation „Verlorene Leben – Österreicherinnen im sowjetischen ‚Gulag'“ verfolgt das Schicksal der Frauen, die in den 1920er Jahren in die Sowjetunion auswanderten. Mo, 24. Mrz • 21:10-21:50 • 3sat

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