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Deutsche Presse

13.03.2014 – Doppelpass, NSU Terror, Rassismus, Türkei, V-Mann, Fachkräfte

SPD räumt Streitthema Doppelpass ab; Islamunterricht: Auf dem Stundenplan steht Religion; Weniger Straftaten von links und rechts: Mehr Fremdenfeindlichkeit; NSU Terror: Ex-Verfassungsschutz-Chef nicht kooperativ; Fachkräftemangel wird im Alltag spürbar; Türkei: Massenproteste nach Tod von 15-Jährigen Berkin

VONÜmit Küçük

DATUM13. März 2014

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Im NSU-Prozess sagt der inzwischen pensionierte Ex-Direktor des hessischen Verfassungsschutzes aus. Er gibt ungewollt Einblicke in die unglaublichen Zustände bei einem deutschen Geheimdienst.

Im Münchner NSU-Prozess hat der frühere Direktor des hessischen Landesamts für Verfassungsschutz (LfV) das Verhalten seiner Behörde nach dem Mord an Halit Yozgat 2006 in Kassel verteidigt. Zur Zeit der Tat sei er in Urlaub gewesen, sagte Ex-Direktor Lutz Irrgang am Mittwoch vor dem Oberlandesgericht.

Warum war ein Verfassungsschützer am Tatort, als Halit Yozgat erschossen wurde? Warum bekam er angeblich nichts mit? Im NSU-Prozess wird sein früherer Chef befragt – aufschlussreich ist dabei ein Video.

Lutz Irrgang, der frühere hessische Verfassungsschutz-Chef, sollte die Rolle seines Mitarbeiters Andreas T. beim NSU-Mord in Kassel klären. Er verteidigt aber vor allem seine Behörde für ihr Vorgehen nach dem Attentat.

Die Länderinitiative gegen den Optionszwang im Staatsangehörigkeitsrecht ist vom Tisch. Nach Informationen der FR wird der Antrag am Freitag im Bundesrat nicht beraten. Nur die Grünen wollen noch eine Neuregelung.

An der Ketteler-Francke-Schule in Bad Homburg-Kirdorf wird islamische Religion gelehrt. Der Lehrerin Christina Daoui ist es wichtig, dass sie keinen Frontalunterricht macht, die Schüler sollen die Stunden mitgestalten.

Die politisch motivierte Kriminalität von links und rechts ist im vergangenen Jahr in Sachsen-Anhalt um rund zehn Prozent zurückgegangen. Getrübt wird die grundsätzlich positive Tendenz aber durch einen deutlichen Anstieg fremdenfeindlicher und antisemitischer Straftaten.

Zahl der rassistischen, homophoben und antisemitischen Gewalttaten gestiegen: Opferberatung ReachOut verzeichnet Höchststand seit Gründung des Projekts.

An einem Großstadtbahnhof fallen die Züge aus, Kunden warten wochenlang auf ein Hörgerät, alte Menschen wünschen sich mehr Zeit von ihren Pflegern.

Zum dritten Mal wird BKA-Chef Ziercke zur Edathy-Affäre gehört. Diesmal legt er offen, was er vorher verschwieg. Ist dies ein Befreiungsschlag? Die Opposition hat weitere Fragen.

Schüler, Lehrer, Helikopter-Eltern: KMK-Präsidentin Sylvia Löhrmann kritisiert in einem Interview das deutsche Schulsystem, das Kinder krank machen könne, und plädiert für mehr Ganztagsschulen.

Der britische Premier Cameron will in Israel für Frieden mit den Palästinensern werben. Aber dann gerät Israel unter massiven Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen.

In der Ukraine entsteht eine Zivilgesellschaft, die der russische Präsident Putin fürchten muss. Wenn Amerika und die EU diese nicht tatkräftig unterstützen, verrät der Westen seine ureigenen Werte.

In einer historischen Entscheidung hat das israelische Parlament die schrittweise Einführung der Wehrpflicht auch für ultraorthodoxe Männer beschlossen.

In der Türkei verschärft sich die Lage nach dem Tod eines vor neun Monaten bei einem Polizeieinsatz verletzten Jugendlichen wieder. Istanbul erlebt den größten Protest seit Monaten und schwere Zusammenstöße nach der Beerdigung des Gezi-Opfers.

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