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Nur die wenigsten dieser deutschen Arbeiter werden in dieser Situation mit den Ausländern solidarisch sein. Die meisten werden sich aggressiv von den Ausländern abgrenzen und bei ihnen die Verantwortung für die eigene schlechte Position suchen.

Hans-Günter Kleff, Vom Bauern zum Industriearbeiter, 1985

TV-Tipps des Tages

01.10.2013 – Bedrohte Sprachen, Yupik, Kultur, Migranten, Alaska

TV-Tipps des Tages sind: Sprachen, die nicht weichen wollen: Verschiedenste Menschen und Kulturen – verschiedenste Sprachen: Weltweit gibt es schätzungsweise zwischen 6.000 und 7.000 lebende Sprachen. Fast 90 Prozent der Sprachen dieser Erde sind ernsthaft gefährdet oder sogar schon fast ausgestorben

VONÜmit Küçük

DATUM1. Oktober 2013

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Sprachen, die nicht weichen wollen (1/2)
Dokumentation – Weltweit gibt es schätzungsweise zwischen 6.000 und 7.000 lebende Sprachen. Allerdings schwindet die Zahl: Fast 90 Prozent der Sprachen dieser Erde sind ernsthaft gefährdet oder sogar schon fast ausgestorben. Das Aussterben einer Sprache hat Konsequenzen, die weit über den rein linguistischen Aspekt hinausgehen. Denn stirbt eine Sprache aus, verschwinden mit ihr ganze Domänen der menschlichen Kultur. Die zweiteilige Dokumentation zeigt die Situation indigener Völker in zahlreichen Ländern.

Der erste Teil der Dokumentation macht die Prozesse deutlich, die das Verschwinden von Sprachen und den dazugehörigen Kulturen beschleunigen.

Die Yupik leben an der Südwestküste Alaskas und am Westzipfel Russlands. Ihre urtümliche Lebensweise auf ewig eis- und schneebedeckten Flächen wird von der Klimaerwärmung bedroht. Eine der Konsequenzen ist, dass es in Yupik-Jagdrevieren immer weniger Rentiere gibt.

Ohne die Rentiere verändert sich die Lebensweise – und jede Veränderung der Lebensweise einer traditionellen Gesellschaft bedroht Anwendung und Überlieferung der indigenen Sprache. Dr. Michael E. Krauss, der Gründer des Alaska Native Language Center, bestätigt, dass über 20 der in Alaska gesprochenen Sprachen in den vergangenen Jahren ausgestorben sind. 11:05-11:58 • arte

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