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Migration und Integration in Deutschland

So, wie wir mit den Minderheiten umgehen, die bei uns leben, so erwarten wir auch, dass Titularnationen mit den deutschen Minderheiten umgehen.

Angela Merkel, Aussiedler- und Minderheitenpolitik in Deutschland, 2008

Nach der Wahl

Wo sich Deutschland abschafft

Die NPD hat bei der Bundestagswahl 2013 insgesamt 634.842 Erst- und 560.660 Zweitstimmen bekommen. Damit kommt sie auf ein Wahlergebnis von 1,3 Prozent. MiGAZIN zeigt die braunen Flecken in Deutschland.

DATUM24. September 2013

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RESSORTAktuell, Gesellschaft

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Die Deutschland schafft sich ab Karte

 

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8 Kommentare
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  1. glamorama sagt:

    Interessant ist, dass in den tiefbraunen Gebieten im Osten des Landes auch die LINKE ihre besten Ergebnisse erzielt hat – und zwar jeweils mit erheblich mehr Stimmen als die NPD. Vielleicht ist die Karte somit weniger ein Zeichen für allgemein „rechte“ Gegenden, sondern eher für eine Frustration gegenüber den großen Parteien, die keine Rezepte gegen die seit zwei Jahrzehnten andauernde Massenarbeitslosigkeit und die größer werdende Armut bieten – sowie für den Willen, echte oder vermeintliche „Alternativen“ auszuprobieren.

    PS: An manchen Orten muss man übrigens nicht NPD wählen, um Fremdenfeindlichkeit zu stärken – so mancher Unionspolitiker fischt munter mit plumper Xenophobie am rechten Rand, und in Berlin reicht gar ein Kreuz bei der Partei Sarrazins und Buschkowskys.

  2. Josef Özcan sagt:

    Die größte Gefahr für die Menschlichkeit geht nicht von Rand der Gesellschaft aus, sondern von der Mitte der Gesellschaft … je brauner die Mitte wird, desto schwärzer wird die Zukunft, allerdings nicht nur für Migranten, sondern für die Zukunftsfähigkeit von Gesamtdeutschland mit all seinen Farben …

    Josef Özcan (§)

  3. J J sagt:

    Schweinerei diese Karte!

    Ich verlange absolute Zahlen und keine relativen.

    Soll das hier eine Propagandakarte sein oder was? Relativ gesehen mag das hier alles richtig sein, auch wenn die Überschrift der Karte schon einen subjektiven Eindruck vermittelt.

    Betrachtet man das ganze in absoluten Zahlen, sind die als liebevoll mit „braunen Flecken“ bezeichneten Kreise garnicht mehr so braun, sondern viel mehr die im Westen.

    Würde man die Dichte der NPD-Wähler zur Fläche und nicht zur Bevölkerung als Datengrundlage wählen, würden hier aber ganz andere Ergebnisse zu Tage treten und das ehemalige DDR-Gebiet wäre im Vergleich zu den westlichen Gebieten nahezu „NPD-frei“.

  4. Student sagt:

    @JJ: Was soll eine Quota „NPDler pro Gebiet“ denn aussagen? Haben NPDler bestimmte „Reviergrößen“, in denen sie sich bewegen?
    Natürlich ist es richtig, die Ergebnisse relativ zur Bevölkerung anzugeben. Alles andere ist doch ohne Aussage. Ich weiß gar nicht, wie man „NPDler / Fläche“ grafisch darstellen sollte..

  5. aloo masala sagt:

    @JJ

    Würde man die Dichte der Wähler einer Partei zur Fläche eines Wahlkreises und nicht zur Bevölkerung als Datengrundlage wählen, dann würde unsere Demokratie die Wähler in dünn besiedelten Gebieten benachteiligen und Stimmen von Wählern aus städtischen Gegenden bevorzugen. Das heißt, die Stimmen aus den ländlichen Gegenden im Osten wären weniger wert als beispielsweise in NRW und in den Städten.

  6. posteo sagt:

    Etwas anderes finde ich zu bedenken. Die teifbraune Einfärbung im Osten erweckt den Eindruck, die NPD hätte dort Ergebnisse im höheren 2stelligen Bereich. Dass auch die NPD-Hochburgen kaum über die 5% Marke kommen, geht hier etwas unter

  7. aloo masala sagt:

    @posteo

    Dafür ist ja die Legende da. Wie hätte man das anders einfärben können (unter der Verwendung der Farbe braun)? Zu beachten ist auch die Überschrift, die uns sagt, was der Zweitstimmenanteil ist.

  8. […] Annahmen Eine Annahme, die sich schnell widerlegen lässt. Ein Blick auf die Deutschlandkarte zeigt: Die NPD hat bei den letzten Bundestagswahlen die meisten Stimmen dort bekommen, wo die […]



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