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Migration und Integration in Deutschland

Bei Philipp Rösler würde ich allerdings gerne wissen, ob unsere Gesellschaft schon so weit ist, einen asiatisch aussehenden Vizekanzler auch noch länger zu akzeptieren.

Hessischer Integrationsminsiter Jörg-Uwe Hahn (FDP), Frankfurter Neue Presse, 7.2.2013

TV-Tipps des Tages

25.03.2013 – Türkei, Asyl, Migranten, Almanya, Zuwanderung, Integration

TV-Tipps des Tages sind: Neue Heimat Deutschland: In Almanya – Türkische Lebenswege in Deutschland. Das Leben türkischer Migranten, die als Gastarbeiter mit ihren Kindern in den 60er-Jahren nach München kamen: „In Almanya“ werden drei Männer porträtiert, die in den 60er-Jahren aus der Türkei nach Deutschland kamen

Neue Heimat Deutschland
1/8 In Almanya – Türkische Lebenswege in Deutschland. Das Leben türkischer Migranten, die als Gastarbeiter mit ihren Kindern in den 60er-Jahren nach München kamen: „In Almanya“ werden drei Männer porträtiert, die in den 60er-Jahren aus der Türkei nach Deutschland kamen. Einen Flugzeugmechaniker, der bis zur Rente schwer arbeitete, ohne den Traum von Reichtum und Rückkehr erfüllen zu können; seinen Sohn, der als IT-Spezialist Karriere machte und nebenbei die Gründung eines türkischen Sportzentrums als Integrationsprojekt verfolgt, und einen ehemaligen Schauspieler, der vor politischer Verfolgung floh, mit eigenen Firmen in Konkurs ging und heute als Kurierfahrer arbeitet.

Mit ihren Frauen, Kindern und Enkeln stehen sie für drei Generationen türkischen Lebens in München. Für die deutsche Gesellschaft begann 1961 mit dem deutsch-türkischen Anwerbeabkommen die größte Zuwanderung des 20. Jahrhunderts. Die damalige Bundesanstalt für Arbeit unterhielt viele Vermittlungsagenturen, auch in der Türkei, um dringend gebrauchte Arbeitskräfte nach Deutschland zu holen. Bewerber mussten Spezialkenntnisse in ihrem Fachgebiet und fünf D-Mark Devisen vorweisen. Außerdem war ein Gesundheitstest zu bestehen, für den das Arbeitsamt eigens deutsche Ärzte in die Türkei schickte. 14:00-14:30 • BR-alpha

Neue Heimat Deutschland
2/8 Einwanderungsland wider Willen. Das Zuwanderungsgesetz für Asylbewerber von 2005 und seine Folgen: Am 1. Mai 2005 ist das Zuwanderungsgesetzes für Asylbewerber in Kraft getreten. Welche Folgen es für die Betroffenen hat, zeigt dieser Film an einigen Beispielen. Begleitet werden vier Menschen, denen das neue Gesetz mehr oder weniger Perspektiven eröffnet: Darius H. aus Syrien muss getrennt von seiner Familie leben, weil seine Frau und seine zwei kleinen Kinder in einem anderen Bundesland geduldet sind als er selbst. Roman Achmad aus Afghanistan besucht den gesetzlich vorgeschriebenen Integrationskurs, der ihn fit machen soll für das Leben in Deutschland.

Frau Dozortseva gehört zu den jüdischen Zuwanderern aus der ehemaligen Sowjetunion. Sie steht vor der Herausforderung einer doppelten Integration: in die jüdische Gemeinde und in die deutsche Gesellschaft. José Luis Ortega lebt seit 20 Jahren in Erlangen und ist dort auch im Stadtrat politisch aktiv. Um die deutsche Staatsbürgerschaft zu bekommen, musste er die kolumbianische abgeben. 06:30-07:00 • BR

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