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Wenn mir etwas Sorge macht, dann nicht Sarrazins Buch, das ich für das absurde Ergebnis eines Hobby-Darwins halte. Viel mehr Sorge macht mir, dass dieser Rückgriff auf die Eugenik in unserem Land gar nicht mehr auffällt, ja mehr noch: als »notwendiger Tabubruch« frenetisch gefeiert wird.

Sigmar Gabriel (SPD-Chef), Die Zeit, 16.09.2010

TV-Tipps des Tages

18.03.2013 – Salafisten, Islam, Minijob, 3. Reich, Neonazi, Integration

TV-Tipps des Tages sind: Günther Jauch: Im Namen Allahs Razzien, Festnahmen, Verbote: Der Staat nimmt die radikalislamische Szene, vor allem Salafisten, ins VisierWas bringen Verbote von Salafisten-Vereinen? Und was macht den radikalen Islam so attraktiv für junge Deutsche? VOR ORT: u.a. Studie zu Minijobs; Unsere Mütter, unsere Väter

VONÜmit Küçük

DATUM18. März 2013

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Günther Jauch
Talkshow – Im Namen Allahs – was tun gegen Deutschlands Gotteskrieger? Wie groß ist die Gefahr durch Islamisten in Deutschland? Was bringen Verbote von Salafisten-Vereinen? Und was macht den radikalen Islam so attraktiv für junge Deutsche? Darüber diskutiert Günther Jauch mit: Wolfgang Bosbach (CDU, Vorsitzender des Innenausschusses im Bundestag); Ferid Heider (Imam in Berlin); Barino Barsoum (Aussteiger aus der islamistischen Szene); Güner Balci (Journalistin); Yassin Musharbash (Journalist)

Razzien, Festnahmen, Verbote: Der Staat nimmt die radikalislamische Szene, vor allem Salafisten, ins Visier. Etwa 4500 Salafisten soll es in Deutschland geben, so Schätzungen von Bundesinnenministerium und Verfassungsschutz. Als besonders fanatisch und aggressiv gelten junge Deutsche, die zum Islam konvertieren. 09:45-10:45 • PHOENIX

VOR ORT: u.a. Studie zu Minijobs
Unter dem Titel „vor ORT“ bietet das PHOENIX-Programm über den Tag hinweg mehr als sieben Stunden Information pur: Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus erster Hand. PHOENIX überträgt auf diesem Sendeplatz Ereignisse aus dem In- und Ausland, in der Regel live, in voller Länge und nahezu unkommentiert.

Berlin: Pressekonferenz zu „Minijobs unter der Lupe“ – Studie zur Situation der geringfügig Beschäftigten in NRW mit Guntram Schneider (SPD, Minister für Arbeit, Integration und Soziales Nordrhein-Westfalen) und Ronald Bachmann (Leiter der Studie, Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung). Moderation: Michael Sahr. 11:00-12:00 • PHOENIX

Unsere Mütter, unsere Väter
Fernsehfilm (Drama – Spielfilm – 3. Reich (1933-1945)) – Von ihrem Liebhaber Dorn zur Truppenunterhaltung an die Ostfront geschickt, begegnet Greta zwei Jahre nach ihrem letzten Treffen Wilhelm, Friedhelm und Charlotte im fernen Russland wieder. Der Krieg hat die Freunde verändert. Es ist der Vorabend der größten deutschen Panzeroffensive: In der Nähe der russischen Stadt Kursk soll die „Operation Zitadelle“ das Kräfteverhältnis im Osten wieder zu Gunsten der Wehrmacht verschieben.

Aus Überheblichkeit verpasst Greta ihr Flugzeug nach Deutschland und erlebt in Charlottes Lazarett zum ersten Mal hautnah die Schrecken des Krieges. Zur gleichen Zeit befindet sich Viktor mit anderen Leidensgenossen in einem Transportzug auf dem Weg in ein KZ in Polen. Er kann fliehen. Gemeinsam mit der Polin Alina flüchtet er in die Wälder. Ein polnischer Bauer entdeckt die beiden und will sie an die Deutschen verraten, doch sein Sohn warnt sie und führt sie zu einer Gruppe polnischer Partisanen.

Wilhelms Einheit wird in der Schlacht um Kursk aufgerieben und die beiden Brüder getrennt. Friedhelm, der glaubt, sein Bruder sei gefallen, entkommt als einziger dem sinnlosen Kampf. Schwer verwundet wird er in Charlottes Lazarett gebracht und nur durch ihren Einsatz gerettet. Die Nachricht von Wilhelms Tod trifft Charlotte schwer, war Wilhelm doch schon seit Berliner Tagen ihre heimliche große Liebe. Was jedoch weder Friedhelm noch Charlotte ahnen: Auch Wilhelm konnte sich retten. Er hat sich, verwirrt und verwundet, vom Kampfgeschehen entfernt und findet Unterschlupf in einer verlassenen Hütte, wo ihn die Feldgendarmerie schließlich aufstöbert und festnimmt.

Friedhelm, der zur Genesung Heimaturlaub bekommen hat, erfährt mit seinen Eltern von der Verhaftung seines Bruders und dessen Verurteilung zum Tod durch Erschießen wegen Fahnenflucht. Sein Vater verstößt den einst bevorzugten Sohn und nähert sich Friedhelm an. Dieser muss feststellen, dass er mit dem Leben in der Heimat nicht mehr zurechtkommt. Er lässt sich wieder an die Front versetzen.

Derweil berichtet Greta Dorn von ihrer Schwangerschaft. Aus Angst, seine Frau könnte von der Affäre mit Greta erfahren, lässt Dorn Greta verhaften. 20:15-21:45 • ZDF

Günther Jauch
Talkshow – Im Namen Allahs – was tun gegen Deutschlands Gotteskrieger? Wie groß ist die Gefahr durch Islamisten in Deutschland? Was bringen Verbote von Salafisten-Vereinen? Und was macht den radikalen Islam so attraktiv für junge Deutsche? Darüber diskutiert Günther Jauch mit: Wolfgang Bosbach (CDU, Vorsitzender des Innenausschusses im Bundestag); Ferid Heider (Imam in Berlin); Barino Barsoum (Aussteiger aus der islamistischen Szene); Güner Balci (Journalistin); Yassin Musharbash (Journalist)

Razzien, Festnahmen, Verbote: Der Staat nimmt die radikalislamische Szene, vor allem Salafisten, ins Visier. Etwa 4500 Salafisten soll es in Deutschland geben, so Schätzungen von Bundesinnenministerium und Verfassungsschutz. Als besonders fanatisch und aggressiv gelten junge Deutsche, die zum Islam konvertieren. 00:45-01:45 • NDR Mecklenburg

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Ein Kommentar
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  1. Sinan A. sagt:

    Die Filme bei Cosmo-TV über die deutsche Ayşe waren wirklich nett gemacht. Gestern lief der dritte Teil. Thema war ein Theaterstück über drei Gastarbeiterinnen aus dem westfälischen Beckum.

    Nur am Ende auf der Bühne bekam die Geschichte einen unschönen Klang. Angeblich kam der Schuldirektor zu der Familie nach Hause und bat den Vater „inständig, seine Tochter doch studieren zu lassen“. Aber der Vater habe nur geantwortet, „ein türkisches Mädchen dürfe nicht solche Ansprüche haben“.

    Ich weiß nicht, ob diese Darstellung fair ist. Aus allen Töchtern ist was geworden. Die Frauen verbringen ihren Lebensabend entspannt am Meer in der Türkei. Väter und Ehemänner haben sich längst tot gearbeitet, eine gute Rente hinterlassen, aber auf deutschen Bühnen werden sie nachträglich verunglimpft. Und das nur, damit das Stück beim deutschen Publikum besser ankommt.

    Für den nächsten Film könnte ich gerne den Kontakt zu einer studierten türkischen Gastarbeiterin vermitteln, die in den 60ern mit dem Zug nach Deutschland fuhr. Wär mal was neues. Anfragen bitte über das MiGAZIN.



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