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Letztlich haben einige Industriestaaten ihren Bedarf an zusätzlichen Arbeitskräften … dadurch gedeckt, dass sie bei der Einstellung von irregulären Arbeitsmigranten ein Augen zudrücken.

Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Migration in einer interpedenten Welt, 2004

Türkische Presse Türkei

12.01.2013 – Frankreich, Mali, Islam, Facebook, Afrika, Falkland, Türkei

Die Themen des Tages sind: Ein Jahr Verzögerung bei F-35 Lieferungen; Eingriff von Frankreich in Mali; Krise in Westafrika; Der russischen Orthodoxen Kirche habe vorgeschlagen, von Familien, die keine Kinder haben, Steuern zu beziehen; Facebook testet 100-Dollar-Nachricht an Mark Zuckerberg

VONTRT

DATUM12. Januar 2013

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RESSORTTürkische Presse Türkei

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Ein Jahr Verzögerung bei F-35 Lieferungen
Die Zeitung Zaman berichtet unter dem Titel, „Ein Jahr Verzögerung bei F-35 Lieferung“, die Lieferung der vom Staatssekretariat der Verteidigungsindustrie im Rahmen des Joint-Strike-Fighter Projekts bestellten ersten beiden Kampfflugzeuge vom Typ F-35 sei mit der Option, dies im kommenden Jahr erneut zu bewerten, um ein Jahr verschoben worden. Die türkischen Streitkräfte hätten in ihrer diesbezüglichen Erklärung daran erinnert, dass die Türkei zur Deckung ihres Bedarfs an Kampfflugzeugen der neuen Generation, im Jahr 1999 dem Joint Venture Programm beigetreten sei. Als Mitglied des gemeinsamen Kampfflugzeug Programms aller Teilstreitkräfte JSF, werde die Türkei ihre Aktivitäten fortsetzen. Wie zuvor geplant werde für die Türkei eine Bestellung von 100 F-35 Kampfflugzeugen vorgesehen.

Eingriff von Frankreich in Mali
In Yeni Safak lesen wir, „Eingriff von Frankreich in Mali“, französische Militäreinheiten hätten begonnen, den Streitkräften von Mali beim Kampf gegen Aufständische Unterstützung zu leisten, die in den Süden des Landes voranschreiten würden. In der Meldung unter Berufung auf die US-Zeitung „Washington Post“ heißt es, der französische Staatspräsident Francois Hollande habe der Armee von Mali bei der Bekämpfung von Terroristen Unterstützung geleistet. Diese Operation werde solange andauern, solange es erforderlich sein wird.

Krise in Westafrika
Vatan berichtet, nach der Entsendung von britischen Soldaten nach Südamerika habe Frankreich Soldaten nach Afrika entsendet. Die Entsendung von französischen Soldaten nach Mali habe sowohl bei der Afrikanischen Union als auch bei den Vereinten Nationen scharfe Reaktion ausgelöst. Zudem habe Großbritannien nach einer Spannung mit Argentinien um die Falkland Inseln beschlossen, 150 Soldaten zu den Falkland Inseln zu entsenden. Neben den 150 Soldaten könnten weiteres 1000 Personal entsendet werden. Argentinien behaupte, dass die Falkland Inseln argentinisches Territorium sei.

Der russischen Orthodoxen Kirche habe vorgeschlagen, von Familien, die keine Kinder haben, Steuern zu beziehen
Star berichtet, ein hochrangiger Funktionär der russischen Orthodoxen Kirche habe vorgeschlagen, von Familien, die keine Kinder haben, Steuern zu beziehen. Dmitri Smirnov, der auch Leiter der Abteilung der Kirche zuständig für die Zusammenarbeit mit der Armee und Sicherheitskräfte sei, habe empfohlen, von Personen, die kein Kind erzeugen wollen oder nicht in der Lage sind ein Kind zu bekommen, sollte eine kleine Summe an Steuern zahlen. Die durch Steuern erzielten Erträge sollten als Unterstützung für Familien verwendet werden, die Waisenkinder adoptieren.

Facebook testet 100-Dollar-Nachricht an Mark Zuckerberg
Mehr anzeigen In Hürriyet heißt es, wenn eine elektronische Post beim Facebook Gründer Mark Zuckerberg landet, könnte dies dem Absender 100 US-Dollar kosten. Es handle sich dabei um einen Test, um ungewollte Spam-Botschaften zu vermeiden. Als Ausgangspreis sei ein Dollar pro Nachricht genannt worden. Zugleich wolle Facebook aber auch mit anderen Beträgen experimentieren. Facebook hatte den Test mit bezahlten Nachrichten an Personen, die nicht zum Freundeskreis eines Nutzers gehören, im Dezember gestartet. Zwar können Nutzer bereits an Menschen schreiben, mit denen sie auf Facebook noch nicht in Verbindung stehen.

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