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Migration und Integration in Deutschland

Letztlich haben einige Industriestaaten ihren Bedarf an zusätzlichen Arbeitskräften … dadurch gedeckt, dass sie bei der Einstellung von irregulären Arbeitsmigranten ein Augen zudrücken.

Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Migration in einer interpedenten Welt, 2004

Deutsche Presse

01.10.2012 – Vermisst, Islam, NSU, AKP, Neonazi, Türkei, Erdoğan, Integration

Koalition kritisiert „Vermisst“-Kampagne; Hahn: Feuerwehren müssen sich stärker für Migranten öffnen; Mehr Rechte für Asylbewerber gefordert; DITIB vermisst interreligiöse Kompetenz bei Deutschen; NSU Morde Neonazi Terror und Verfassungsschutz; Friedrich warnt vor Unterwanderung durch Neonazis; AKP-Parteitag in Ankara Erdogan erneut zum Vorsitzenden der AKP gewählt

Die Themen des Tages sind:

Die Opposition gegen die Anti-Islamismus-Kampagne des Innenministeriums war bislang schon heftig, doch nun schließen sich auch Unionspolitiker den Kritikern an. Rupert Polenz fordert ein Ende der umstrittenen Plakataktion.

Den Deutschen mangelt es nach Ansicht des muslimischen Dachverbands DITIB an interreligiöser Kompetenz. „Die Kinder werden dazu gar nicht befähigt, weil sie in der Schule nichts über die Einwanderer in Deutschland lernen.

Eine Mannheimer Wissenschaftlerin erklärt auf Einladung des Bremer Rats für Integration, wie bei der Mehrsprachigkeit mit zweifachem Maß gemessen und wie Sprache zum Störfall gemacht wird.

Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) wünscht sich mehr Migranten in den hessischen Feuerwehren und Vereinen mit gemeinnützigen Aufgaben. „Es ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit, unsere Mitbürger mit Migrationshintergrund für ehrenamtliche Tätigkeiten zu interessieren“, sagte Hahn.

Rot-grün regierte Länder kündigen Antrag im Bundesrat an, mit dem Sozialhilfesätze angehoben werden sollen. Die SPD in Baden-Württemberg fürchtet allerdings Mehrkosten.

Die Rassismus-Vorwürfe gegen Heinz Buschkowsky und sein Buch kotzen mich an, schreibt Kolumnist Harald Martenstein. Er berichtet, wie ihn einst zwei junge Männer mit türkischem Akzent achtmal ohrfeigten und fragt.

52 Nato-Soldaten sind dieses Jahr in Afghanistan getötet worden – durch afghanische Sicherheitskräfte. In einer Studie warnt der BND vor einer Zunahme solcher Angriffe.

Innenminister Hans-Peter Friedrich über die Gründe gegen ein NPD-Verbotsverfahren, die „Vermisst“-Kampagne gegen die Radikalisierung durch Islamisten und seine Sorge um eine Unterwanderung Ostdeutschlands durch Neonazis.

Er bleibt unbequem für Israel: In einem neuen Gedicht lobt Günter Grass den wegen Spionage verurteilten Nukleartechniker Vanunu, der das Atomprogramm des Landes publik gemacht hatte. Aus Israel kommt Kritik.

In Bangladesch haben Muslime buddhistische Tempel und Häuser in Brand gesteckt. Auslöser für die Unruhen war angeblich eine Koran-Beleidigung auf Facebook. Damit die Gewalt zwischen Muslimen und Buddhisten nicht eskaliert, setzt die Regierung die Armee ein.

Die türkische Regierungspartei AKP hat Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan als ihren Parteichef bestätigt. Ein Parteitag habe den 58-jährigen am Sonntag in Ankara mit großer Mehrheit erneut in das Amt gewählt.

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat auf einem großen Parteitag neue Bemühungen zur Beilegung des Kurdenkonflikts in seinem Land angekündigt.

Vor Tausenden Anhängern und Delegierten seiner islamisch-konservativen AKP in Ankara forderte er am Sonntag die kurdische Volksgruppe aber auf, sich von der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK und Terroranschlägen zu distanzieren.

Integration und Migration

Koalition kritisiert „Vermisst“-Kampagne

Deutschland

NSU Morde Neonazi Terror und Verfassungsschutz

Ausland

AK Parti Parteitag in Ankara

Türkei

Nachtrag vom 13.05.2012

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