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Migration und Integration in Deutschland

Viele wollen sich aber nicht entscheiden. Da schlagen zwei Seelen in ihrer Brust. Lassen wir doch beide Herzen schlagen! Wir brauchen die jungen Leute.

Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust (CDU) über die doppelte Staatsbürgerschaft, Neujahrsempfang am 17. Januar 2010

Ginkgo Biloba

18 Millionen FußballerInnen

3. Spieltag der Fußball Bundesliga: Auf der Brust eines jeden Spielers prangt statt der üblichen Trikotwerbung das Motto „Geh Deinen Weg“. Ein Zeichen für Integration? – von Neşe Tüfekçiler.

VONNeşe Tüfekçiler

 18 Millionen FußballerInnen
Die Autorin (geb. 15.09.1972) ist das zweite Kind türkischer Gastarbeiter und in Bremen groß geworden. Nach ihrer Ausbildung im kaufmännischen Bereich und dem Abitur, studierte Sie Betriebswirtschaften. Sie ist Frauenmentorin und ehrenamtlich im Vorstand der UETD Bremen. Die MiGAZIN Kolumnistin schreibt an einem Deutsch-Türkischen Lyrikband und veröffentlicht ihre Gedichte in der Zeitschrift „Im Labertal“.

DATUM17. September 2012

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Kampagnen zur Integration von Migranten,
sich im Fußballstadion verirrten, gar verrannten?
Das Leder, das wir jahrzehntelang treten – hin und her,
ist die persönliche Leistung jener, wie vulgär!

Wieso werden die Leistungen bisher aberkannt,
nun sportliche Disziplin als Integrator benannt?
Die offene Gesellschaft wird nicht eingefordert;
welch Geisteskind hat Sport nun als Lösung beordert?

„Geh Deinen WEG!“
soll nun Wege eröffnen? Statt:
„Macht den WEG frei!“, das wird uns Allen helfen?
Blockaden sind es, in den Köpfen und Herzen,
die den Weg versperren und die Grenzen setzen!

Wer will das Leder treten, um GLEICH zu sein?
Wer will Tore schießen, um zu sagen: „Ich bin daheim…“?
Wer will die rote Karte, damit alle anderen schreien:
„GEH nach Hause, nimm dein Köfferlein!“

Sagen Sie uns doch nun, was ist die wahre Philosophie,
die hinter ihrer Gesellschaftspolitik steht, Wir fassen es nie!
Unsere Zukunft fordert die Grundrechte der Demokratie,
Wir bestehen auf Gleichheit – ohne Rang und Hierarchiesonst
bleiben Wir „Fremde“, ein Teil des Ganzen werden Wir nie.

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