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Migration und Integration in Deutschland

Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das ist unsere christlich-jüdische Geschichte. Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.

Bundespräsident Christian Wulff, Rede zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2010

Cem Özdemir

„Wir sind nicht in allen Fragen einer Meinung mit Joachim Gauck“

Grünen-Chef Cem Özdemir sagt, dass seine Partei mit Joachim Gauck nicht in allen Fragen einer Meinung ist. Das könne ein parteiübergreifender Kandidat auch gar nicht erfüllen. Özdemir ist aber überzeugt, dass Gauck einen respektvollen Dialog voranbringt.

Ich begrüße die Nominierung Joachim Gaucks als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten. Sein Engagement für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte, aber gerade auch seine Fähigkeit, Menschen für Politik zu begeistern, prädestinieren ihn für das Amt des Bundespräsidenten. Es freut uns, dass auch die schwarz-gelbe Koalition nach dem Rücktritt von Christian Wulff nun endlich bereit ist, den Kandidaten von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und SPD aus dem Jahre 2010 zu unterstützen.

Joachim Gauck verkörpert mit seiner Biographie und seinem Einsatz für Demokratie auf besondere Weise die deutsch-deutsche Wiedervereinigung. 1990 wurde die Chance vertan, bei der Wiedervereinigung auch Migrantinnen und Migranten in Ost- und West-Deutschland mitzunehmen und ihnen ein Gefühl der gleichberechtigten Zugehörigkeit zu vermitteln. Es wird daher eine wichtige Aufgabe des neuen Bundespräsidenten sein, auch das Zusammenleben von Menschen deutscher und nicht-deutscher Herkunft und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft zu fördern. Das gilt nicht zuletzt vor dem Hintergrund rechtsextremer und rassistischer Gewalt, die seit 1990 bis heute über 150 Todesopfer zur Folge gehabt hat.

Ist Joachim Gauck Ihr Bundespräsident?
    Nein (50%)
    Ja (30%)
    Wird sich noch zeigen (20%)
     
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    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sind nicht in allen Fragen einer Meinung mit Joachim Gauck, das könnte ein parteiübergreifender Kandidat auch gar nicht erfüllen. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass Joachim Gauck mit seiner offenen Art und Bereitschaft, auf die Menschen zuzugehen, unterschiedliche Positionen Ernst nimmt und einen respektvollen Dialog in unserer Gesellschaft voranbringt.

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    18 Kommentare
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    1. Sorry, aber dieses Stellungnahme ist ein Armutszeugnis. Ich will es nicht von Cem hören, der mir sagt, was er glaubt, was Gauck zu diesem Thema eine Meinung vertreten könnte.

      Ich will es von Gauck selber seinen Standpunkt hören

    2. Ali sagt:

      Da hat einer in die Kristallkugel geschaut. Ganz großes Politkino.

    3. Mathis sagt:

      Nun mal Geduld, der Mann ist noch nicht mal im Amt!

    4. YILMAZ sagt:

      Die Grünen sind für mich jetzt UNWÄHLBAR !!!

    5. Yogi Karl-Heinz Probst sagt:

      Ich halte J. Gauck aufgrund seiner teilweise zwiespältigen Verhaltensweisen und Erklärungen in der Vergangenheit, seiner Eitelkeiten und vieles andere mehr, nicht für einen geeigneten Kandidaten für das hohe Amt des BP. Es muss ein „frischer Wind“ in die momentane Politik einziehen, um die Politikverdrossenheit der Bürger, insbesondere der jungen Generation ,zurückzudrängen respektive zu reduzieren. Da helfen nur unabhängige, integrative, mediative, eloquente, ehrliche und vor allem glaubwürdig starke Persönlichkeiten wie z.B. der Philosoph und Autor Richard David Precht, der sicherlich für alle Bevölkerungsschichten für dieses hohe Amt wählbar wäre.Dies wäre auch insbesondere ein positives Zeichen der Politik an die junge Generation in unserem Land, die unsere Gesellschaft trotz aller Widersprüche weiter entwickeln muss. Die alten Politiker und politischen „Sturköpfe“ sollten endlich in Rente gehen, um der nachfolgenden Generation den Platz frei zu machen für eine hoffentlich bessere Politik zum Wohle unseres Volkes. Die Jungen in der Piratenpartei haben gezeigt, dass sie nicht nur wählber, sondern auch noch dazulernend sind.

    6. Es wäre Zeit für eine konfessionslose Bundespräsidentin, die klar hinter einem laizistischen Deutschland im Geiste der Aufklärung steht.

    7. Achherje sagt:

      PI bringt die Menschen inzwischen massenweise zur Weißglut – die auf der Anderen Seite (stehenden) und das Mittelfeld aber inzwischen hinsichtlich fast jeder Forderung eines türkischen oder muslimischen Verbandsfunktionärs, oder polarisierende Aussage eines Politikers, welcher einen türkischen oder arabischen Namen trägt. Wenn Letztere PI verurteilen, dann sollten sie mal über ihr eigenes Wirken nachdenken. Was unterscheidet euch Letztere denn von der verhassten Gegenseite?

      Ein System der Unlogik?

    8. Achherje sagt:

      @Yilmaz

      Unwählbar? Die Grünen?

      Auch schon erkannt?

    9. Achherje sagt:

      @Yogi Karl-Heinz Probst

      ich wünsche mir eine Welt, frei wie die Vögel … frei von Ideologie und auf Logik berhuhend. Vor allem wünsche ich mir so eine Politik. Auch für das Land, in welchem ich lebe und mich irgendwann wieder wohlfühlen möchte.

      Ideologen und Fanatiker und Krfiminelle bestimmen die Negativschlagzeilen in der Presse. Das hat seinen Grund?

    10. Achherje sagt:

      Ich bin zwar kein religiöser Mensch, aber so manche Sprüche aus Koran und Bibel sollte man nicht für unweise erachten ….

      Beispiel:

      „Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und den Balken in deinem Auge nimmst du nicht wahr? Wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt still, Bruder, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen, und du siehst selbst nicht den Balken in deinem Auge? Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge und sieh dann zu, daß du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst!“


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