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Konsortium Bildungberichterstattung, Bildung in Deutschland, 2006

Türkische Presse Türkei

28.01.2012 – Völkermord, Türkei, Mikro-Unsichtbarkeit, Algerien, Armenien

Die Themen des Tages sind: Völkermord-Kritik von den USA an Frankreich; Slavoj Zizek: „Frankreich sollte Algerien nicht vergessen“; Assad-Milizen haben in Homs eine 14-köpfige Familie massakriert; US-Forschern: Mikro-Unsichtbarkeit geschafft; US-Außenministerin Hillary Clinton, „Es ist ein sehr gefährlicher Schritt, historische Ereignisse mit Exekutivgewalt lösen zu wollen

VONTRT

DATUM28. Januar 2012

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RESSORTTürkische Presse Türkei

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Völkermord-Kritik von den USA an Frankreich
Milliyet zitiert unter der Schlagzeile, „Völkermord-Kritik von den USA an Frankreich“ folgende Worte von US-Außenministerin Hillary Clinton, „Es ist ein sehr gefährlicher Schritt, historische Ereignisse mit Exekutivgewalt lösen zu wollen“.

Das Blatt schreibt im Detail die Äußerung von Clinton, wonach sie die Annahme des Armenier-Gesetzes im französischen Senat als einen gefährlichen Vorstoß bewertet hat. „Eine unserer größten Stärken ist es, die Meinungsfreiheit nicht als Straftat zu ahnden. Die Menschen können in diesem Land fast alles zu jeder Zeit sagen und tun“ habe die US-Außenministerin weiter gesagt. Sie habe ferner gemeint, dass ihr Land niemals den Weg einschlagen wird, wonach die Meinungsfreiheit als Straftat geahndet wird.

Slavoj Zizek: „Frankreich sollte Algerien nicht vergessen“
„Frankreich sollte Algerien nicht vergessen“ titelt Yeni Şafak und berichtet im Detail über die Kritik des ruhmreichen slowenischen Philosophen Slavoj Zizek auf das Armenier-Gesetz. Der Philosoph habe vermerkt, dass Länder in die eigenen Geschichte und Sünden blicken sollten. „Wie sollen die Taten der Franzosen in Algerien bewertet werden? habe Zizek weiter gesagt.

Des Weiteren habe der Slowake gesagt, dass er vom Intellektuellen-Reichtum Istanbuls sehr angetan sei.

Assad-Milizen haben in Homs eine 14-köpfige Familie massakriert
Zaman schreibt unter der Schlagzeile, „Assad-Milizen haben in Homs eine 14-köpfige Familie massakriert“ das in der Protesthochburg Homs die Schebbiba-Milizen von Assad ein Massaker verübt haben. Im Detail berichtet das Blatt, dass nach der Bombardierung der Stadt die Kämpfer von Assad in das Stadtviertel Karm al Zaytun einmarschiert und in einem Gebäude 14 Menschen, darunter acht Kinder getötet haben. Indessen würden laut Zeitungsmeldung in der Hauptstadt Damaskus sowie in Hama, İdlib, Aleppo und Dera die Operationen gegen die Oppositionelle anhalten. Unterdessen seien bei den Protesten nach dem Freitagsgebet 69 Menschen getötet worden. Insgesamt hätten Oppositionelle in letzten beiden Tagen 132 Todesopfer zu beklagen.

Mikro-Unsichtbarkeit geschafft
Vatan schreibt unter der Schlagzeile, „Mikro-Unsichtbarkeit geschafft“ dass US-Forschern zum ersten Mal gelungen sei, ein dreidimensionales Objekt unsichtbar zu machen. Laut Meldung hätten US-Wissenschaftler über einem Zylinder mit 18 Zentimeter Durchmesser eine elektromagnetische Schicht geschaffen. Die negativen Strahlungen hätten dabei die Richtung des Mikrowellen-Lichts geändert und somit die Reflektierung gehindert. Somit sei erstmals die Unsichtbarkeit wahr geworden.

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Ein Kommentar
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  1. Horst Wörner sagt:

    für mich durchaus nachvollziehbar, dass die amerikanische Aussenministerin davon abrät, auf historische Verbrechen hinzuweisen, wohlwissend, dass ihr Land bei einer solchen Betrachtungsweise besondern schlecht wegkommt.
    Ich empfehle den Bericht von Johannes Lepsius „Bericht über die Lage des armenischen Volkes in der Türkei von 1916“ zu lesen (Originalnachdruck im Gerhard Hess Verlag 2011), in dem verlässlich dieser Genozid geschildert wird.



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