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Migration und Integration in Deutschland

Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das ist unsere christlich-jüdische Geschichte. Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.

Bundespräsident Christian Wulff, Rede zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2010

Deutsche Presse

23.05.2011 – Fachkräfte, Einbürgerung, Integration, Nazi, Bremen, Türkei

Der lange Weg zum deutschen Pass; Deutschland schreckt ausländische Facharbeiter ab; Friedliche Demo gegen Nazigewalt; Wahl in Bremen; Mehrwertsteuerreform; Bundeswehr im Innern stößt bei FDP auf Ablehnung; Nahost-Konflikt; Türkei warnt Israel vor Attacke auf geplante Gaza-Hilfsflotte

VONÜmit Küçük

DATUM23. Mai 2011

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RESSORTDeutsche Presse

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Die Themen des Tages sind:

Die Regierung soll einen Kriterienkatalog für die gezielte Anwerbung von ausländischen Fachkräften aufstellen, fordert Arge-Vorstand Raimund Becker.

Ingenieurs-Studenten aus China, Russland und Brasilien werden nach ihrem Studium wieder nach Hause geschickt. Oder sie flüchten von selbst – aus guten Gründen.

Die Zahl der Einbürgerungen sinkt in Berlin permanent. Viele Antragsteller glauben, dass es ihnen die Behörden absichtlich schwierig machen

In Hamburg gibt es immer mehr Lehrer aus Migrantenfamilien. Sie sollen ihren Schülern auch Vorbild sein.

Polizeischüler bilden sich bei einem Jugendkongress für Demokratie und Toleranz weiter. Und machen sich schlau über Islamismus und Hooligans.

Deutschland hat die Türkisch-Matura schon eingeführt, andere Länder lassen ihre Einwandererkinder nicht in der Muttersprache maturieren.

Ca. 1.000 Menschen demonstrieren am Samstag gegen Nazis, gegen die Polizei und teils auch für Kurdistan.

Ein Bruder der Benediktinerabtei St. Matthias in Trier hat zugegeben, sich an Jugendlichen vergangen zu haben. Ihm wurde die Ausübung priesterlicher Aufgaben untersagt.

Der Vorstoß von Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU), die Bundeswehr zur Terror-Abwehr auch im Innern einzusetzen, stößt bei der FDP auf Ablehnung.

Der Isaf-Kommandeur in Afghanistan kündigt die Untersuchung der Vorfälle in Talokan an. Berichte über den Vorfall seien „keine Sekunde früher“ möglich gewesen.

Auch bei der Bürgerschaftswahl in Bremen können sich die Grünen erheblich steigern. Rot-Grün kommt vorerst auf etwa 60 Prozent. Die CDU wird dritte Kraft, Die Linke muss noch zittern, die FDP ist raus.

Erst kürzlich hatte der neue FDP-Chef Philipp Rösler Steuersenkungen angemahnt. Nach einem Gespräch mit dem Finanzminister nimmt er diese Forderung nun offenbar zurück.

Österreichs Hochschulen sollen mit der Ausbildung von Türkischlehrern beginnen, fordern die Grünen in einem Entschließungsantrag.

Einige hundert Personen haben in Göteborg für und gegen den Bau einer Moschee demonstriert. Die Polizei hielt die beiden Gruppen mit einem Grossaufgebot auseinander.

US-Präsident Barack Obama hat sich beim Besuch des israelischen Ministerpräsidenten Netanyahu in Washington erneut für das Recht der Palästinenser auf Selbstbestimmung in einem «souveränen und zusammenhängenden Staat» ausgesprochen.

Mit verschärften Repressionen gegen Vertreter der Minderheit buhlt Premier Erdogan um Wähler. Die Kurdenpartei BDP überlegt, die Wahlen zu boykottieren.

Angesichts der Pläne für eine neue Hilfsflotte für die Palästinenser im Gazastreifen hat die türkische Regierung Israel vor einer neuerlichen blutigen Attacke gewarnt.

Bei den Parlamentswahlen im griechischen Teil Zyperns haben die oppositionellen Konservativen klar gewonnen.

Integration und Migration

Friedliche Demo gegen Nazigewalt

Deutschland

Wahl in Bremen

Mehrwertsteuerreform

Ausland

Nahost-Konflikt

Türkei

Nachtrag vom 22.05.2011

Nachtrag vom 21.05.2011

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