Baden-Württemberg - Grundlegende Änderung der Schullandschaft erwartet - MiGAZIN

Die Wirtschaft entschied über die Anzahl der angeworbenen Gastarbeiter wie über deren Verteilung innerhalb der Bundesrepublik. Ursula Mehrländer Ausländerpolitik im Konflikt, 1978

Baden-Württemberg

Grundlegende Änderung der Schullandschaft erwartet

Das landesweite Netzwerk in Baden-Württemberg „In einer Schule gemeinsam lernen“ erwartet, dass sich nach der Landtagswahl am kommenden Sonntag die Schullandschaft in Baden-Württemberg grundlegend verändern wird.

 Grundlegende Änderung der Schullandschaft erwartet

Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft © MiG

DATUM22. März 2011

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RESSORTAktuell, Gesellschaft

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Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) geht davon aus, dass in der CDU bereits mit einem Zwei-Säulen-Modell geplant wird, bei dem Haupt- und Realschulen zusammengeführt werden und die Gymnasien unverändert weiter bestehen sollen. Das lehnt die GEW ab.

„CDU und FDP wissen genau, dass sie derzeit kein tragfähiges Konzept für die Schullandschaft in Baden-Württemberg haben und mit dem fragwürdigen Werkrealschulkonzept vor der Landtagswahl nur schlechte Nachrichten über Schulschließungen vermeiden wollten“, sagte Doro Moritz, Landesvorsitzende der GEW, am Montag in Stuttgart. Ein Zwei-Säulen-Modell sei kein Fortschritt. Was man brauch seien Schulen, in denen Kinder nicht mehr getrennt, sondern alle bis zur 10. Klasse gemeinsam unterrichtet werden.

„Was wir nicht brauchen, ist ein Schulsystem, das aussortiert und abschult, ein Schulsystem, das Kinder immer der Gefahr aussetzt, ausgegrenzt zu werden, nicht dazuzugehören, das vielfach Angst erzeugt“, ergänzte Bernd Dieng, zweiter Vorsitzender des Vereins „Länger gemeinsam lernen“.

Das Netzwerk „In einer Schule gemeinsam lernen“, in dem 30 Organisationen Mitglied sind, macht sich für eine Schule stark, in der die Kinder bis zur zehnten Klasse gemeinsam lernen. (sb)

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4 Kommentare
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  1. Josef Özcan sagt:

    Gemeinsames lernen ist nicht nur “schulisch” der richtige Weg, sondern vor allem , weil hier kinder aus unterschiedlichen Lebenswelten zusammenkommen, was einen Weg aus der unmenschlichen gesellschaftlichen Spaltung bedeuten kann.

    Trotz aller Probleme, die es in der Gemeinsamkeit gibt oder sogar gerade wegen dieser Probleme, die so explizit werden und produktiv aufgegriffen werden können ist gemeinsames Lernen der richtige Weg.

    Josef Özcan (Amnesty International)

  2. Cengiz K sagt:

    …die so explizit werden und produktiv aufgegriffen werden können ist gemeinsames Lernen der richtige Weg…

    Was? Und die Elitenlese abschaffen? Man muss den Kindern früh genug zeigen, wo Ihr Platz ist.. Dann jammern Sie später auch nicht über ihren angeborenen Knechtstatus..

  3. Josef Özcan sagt:

    Ich finde es gut, dass “Migazin” auch so unqualifizierte und wirre Beiträge wie den ihren zulässt.

    Das gehört zur Demokratie.

    Josef Özcan

  4. Cengiz K sagt:

    ..Ich finde es gut, dass “Migazin” auch so unqualifizierte und wirre Beiträge wie den ihren zulässt. ..

    Stimmt, deswegen kann man/frau sich auch keine Aussage über Ihre Beiträge leisten, die sehr oft wie abgeschrieben wirken! JedeR halt so, wie er/sie am besten kann, oder? Dankeschön für Ihre Ironieresistenz..



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