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Migration und Integration in Deutschland

Das Schlimmste ist ein fußballspielender, ministrierender Senegalese. Der ist drei Jahre hier – als Wirtschaftsflüchtling. Den kriegen wir nie wieder los

Andreas Scheuer, CSU-Generalsekretär, PresseClub Regensburg, 15.9.2016

Berlin

Zahl der Ausländer geht zurück

Am 30. Juni 2009 waren nach Mitteilung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg 460 717 ausländische Bürger anderer Staaten mit Hauptwohnung in Berlin gemeldet, das sind 12 460 weniger als im Vorjahr. Der Anteil der Ausländer an allen melderechtlich registrierten Einwohnern Berlins liegt bei 13,7 Prozent (im Vorjahr 14,1 Prozent).

Im Zuge der Vergabe der einheitlichen Steuer-Identifikationsnummer sind in den Melderegistern besonders viele Ausländer, die nicht mehr an ihrer Meldeadresse anzutreffen waren, von Amts wegen abgemeldet worden. Die Ausländerzahlen der Vorjahre waren insofern überhöht, die aktuellen Werte liegen näher an der Zahl der tatsächlich in Berlin lebenden Ausländer. Die Ergebnisse sind durch diese Registerbereinigung, die noch nicht abgeschlossen ist, nur noch eingeschränkt mit den Vorjahren vergleichbar.

Die ausländischen Bürger kommen aus insgesamt 186 Staaten. Knapp drei Viertel davon sind Europäer (334 759 oder 72,7 Prozent). Aus asiatischen Staaten stammen 14,7 Prozent, aus Amerika 5,6 Prozent, aus Afrika 3,8 Prozent und vom Fünften Kontinent kommen 0,4 Prozent der ausländischen Bürger. Die größte Gruppe an Ausländern bilden Türken mit 109 720 oder 23,8 Prozent, die unter „sonstiges Europa“ erfasst sind.

Aus den 26 Staaten der Europäischen Union (außer Deutschland) waren 142 652 Bürger mit Hauptwohnung gemeldet. Damit kommen 31,0 Prozent der in Berlin gemeldeten Ausländer aus Staaten der Europäischen Union. Knapp ein Drittel der Unionsbürger sind Polen (42 538 oder 29,8 Prozent). Zahlenmäßig stark vertreten sind auch Italiener (14 757), Franzosen (12 618), Briten (9 847), Griechen (9 408) und Österreicher (8 888).

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