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Berlin

470.051 Ausländer aus 186 Staaten gemeldet

Am 31. Dezember 2008 waren nach Mitteilung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg 470051 Bürger anderer Staaten mit Hauptwohnung in Berlin gemeldet, nur 47 mehr als vor einem Jahr. Der Anteil der Ausländer an allen melderechtlich registrierten Einwohnern Berlins ist im Vergleich zum Vorjahr mit 14,0 Prozent konstant geblieben.

Donnerstag, 05.03.2009, 14:15 Uhr|zuletzt aktualisiert: Samstag, 28.08.2010, 18:47 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |   Drucken

Die ausländischen Bürger kommen aus insgesamt 186 Staaten. Knapp drei Viertel davon sind Europäer (341 617 oder 72,7 Prozent). Aus asiatischen Staaten stammen 14,6 Prozent, aus Amerika 5,6 Prozent, aus Afrika 3,8 Prozent und vom Fünften Kontinent kommen 0,4 Prozent der ausländischen Bürger.

Aus den 26 Staaten der Europäischen Union (außer Deutschland) waren 145 604 Bürger mit Hauptwohnung gemeldet, 3 253 (2,3 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Damit kommen 31,0 Prozent der in Berlin gemeldeten Ausländer aus Staaten der Europäischen Union. Knapp ein Drittel der Unionsbürger sind Polen (43 700 oder 33,3 Prozent). Zahlenmäßig stark vertreten sind auch Italiener (14 964), Franzosen (13 133), Briten (10 196), Griechen (9 582) und Österreicher (8 982). Gegenüber dem Vorjahr hat sich besonders die Zahl der bulgarischen Bürger erhöht (+754 oder +11,4 Prozent), gefolgt von Franzosen (+522), Italienern (+518), Rumänen (+462) und Spaniern (+407).

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Unter den Europäern sind türkische Staatsangehörige mit 111 285 Personen (23,7 Prozent aller Ausländer) am stärksten vertreten, ihre Zahl ist jedoch im Vergleich zum Vorjahr um 2 494 oder 2,2 Prozent weiter zurückgegangen. Den zweiten Platz nehmen die polnischen Staatsbürger ein und die drittgrößte Gruppe bilden 22 251 Bürger aus Serbien, unter denen sich jedoch auch Bürger des ehemaligen Serbien und Montenegro sowie Bürger des ehemaligen Jugoslawien befinden, die sich noch bei Bestehen dieser Staaten in Berlin angemeldet haben und noch nicht den jeweiligen Nachfolgestaaten zugeordnet sind.

Abgesehen von ausländischen Bürgern aus einigen Ländern Europas sind im Vergleich zum 31. Dezember 2007 hohe Zuwachsraten für Bürger Brasiliens (+5,9 Prozent) und Israels (+3,8 Prozent) und hohe relative Abnahmen für Bürger aus Irak (–6,6 Prozent) und Iran (–2,8 Prozent) festzustellen.

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