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Migration und Integration in Deutschland

[Die Verhinderung der Sesshaftmachung] würde den Vorteil haben, dass das Interesse an einer Familienzusammenführung zurückgeht und damit uns erheblich geringere Infrastrukturkosten entstehen würden.

Ein Vertreter der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Weber, 1974

Fachtagung

„Wir dürfen Integration nicht mit Assimilation verwechseln“

Die alarmierende Situation junger Migranten im Bildungsbereich wird zwar erkannt, doch gibt es wenige Ansätze um grundlegende Probleme zu beheben. Nun reagieren Kreisverwalter in Regionen mit hohem Migrantenanteil und suchen nach Wegen, um das Potential der jungen Migranten besser zu fördern und eine bessere Integration zu erreichen. Gleichzeitig weisen sie darauf hin, dass Integration nicht mit Assimilation verwechselt werden dürfe.

DATUM30. Juli 2009

KOMMENTARE35

RESSORTPolitik

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Jörg Steinbrenner, Fachbereichsleiter für Jugend und Soziales im Landkreis Pinneberg in Schleswig-Holstein lud 50 Experten zu einer Fachtagung Migration ein. Ziel sei es bis zum Herbst ein Integrationskonzept zu erarbeiten, das künftig die wichtigsten Kennzahlen der Migranten-Situation in der Gesellschaft – Arbeitslosigkeit, Schulbildung, Berufschancen – feststellen und fortschreiben soll. „Deutschland ist ein Einwanderungsland“, stellt Steinbrenner fest. „Da wächst ein Bevölkerungsanteil nach, der sehr relevant ist und den wir nicht mehr vernachlässigen dürfen.“ Bundesweit hätten rund 40 Prozent der unter 40-Jährigen einen Migrationshintergund, daher sei es höchste Zeit sich mit ihrer Situation auseinanderzusetzen. Insbesondere im Bildungsbereich gebe es dringenden Handlungsbedarf.

Steinbrenner sprach sich dafür aus gerade im sozialen Bereich verstärkt Migranten einzusetzen, denn Probleme mit Menschen anderer Kulturen müssten von Fachleuten angesprochen werden, die sich in deren Kultur hineinversetzen können.

Des Weiteren betonte Steinbrenner: „Wir dürfen Integration nicht mit Assimilation verwechseln. Wir brauchen keine Vorzeige-Deutschen. Diese Menschen sollen unsere Sprache lernen, aber ihre Kultur behalten. Das gibt ihnen Sicherheit und Identität. Eine Parallelgesellschaft ist das Schlechteste, was uns passieren kann.“

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35 Kommentare
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  1. Boli sagt:

    Des Weiteren betonte Steinbrenner: “Wir dürfen Integration nicht mit Assimilation verwechseln. Wir brauchen keine Vorzeige-Deutschen. Diese Menschen sollen unsere Sprache lernen, aber ihre Kultur behalten. Das gibt ihnen Sicherheit und Identität. Eine Parallelgesellschaft ist das Schlechteste, was uns passieren kann.”

    Hä?? Was ist denn das für eine Logik. Die Assimilierung ist der einzige Weg um Parallelgesellschaften zu vermeiden. Alles Andere führt genau in die gleichen Verhältnisse wie in den USA siehe China Town, Griechenviertel, Deutschenviertel, Schwarzenviertel, Latinoviertel und und, und nichts verbindet diese Leute wirklich als vielleicht die Arbeit bei der sie sich begegnen. Es müsste so laufen wie mit den Polen im Ruhrgebiet. Schimanski ist dann das einzige was übrig bleibt und es gibt keine Gespaltenheit mehr in der Person, keine falsche Sehnsucht mehr nach der „alten Heimat“. Weil wenn das nicht klappt ist es wirklich besser jeder geht dahin wo er hergekommen ist bzw. geht erst gar nicht vom Ursprungsland weg auch unter der Gefahr es dort schwerer zu haben. Man kann nicht alles im Leben haben und die Sehnsucht der Menschen die sich entschlossen haben hierher zu kommen können die Deutschen nicht für diese lösen.

  2. Markus Hill sagt:

    Zitat: “Wir dürfen Integration nicht mit Assimilation verwechseln. Wir brauchen keine Vorzeige-Deutschen. Diese Menschen sollen unsere Sprache lernen, aber ihre Kultur behalten. Das gibt ihnen Sicherheit und Identität. Eine Parallelgesellschaft ist das Schlechteste, was uns passieren kann.”
    Das ist die Mentalität, die wohl auch Mitschuld an der derzeitigen Lage hatte. Vorher war es wohl die Zumutung, die Sprache überhaupt zu lernen. Jetzt ist es die Zumutung, so integriert zu werden wie die polnischen Einwanderer, als Beispiel. Nicht sehr integrationsfördernd. Natürlich wäre die Mehrheit in diesem Lande wohl leidenschaftslos zufrieden mit den „Vorzeige-Deutschen“ (eine fast bösartige Wortwahl: indirekt noch Häme ggü. den erfolgreich intergrierten polnischen Einwanderern). Wäre GLÜCKLICHER und VERTRÄGLICHER gewesen, so etwas wie: „sollen (bis hin zu: MÜSSEN, da ansonsten „Sozialkostensteigerungs-Potential“; keine Sprachekenntnisse – kein Schulerfolg – keine Stelle – Hartz IV oder Kriminalität etc., die übliche Spirale) unsere Sprache lernen, aber KÖNNEN (nicht müssen oder sollen!) ihre Kultur behalten. Wie so oft: Chinesen, Vietnamesen, Polen:-) – sie alle machen es uns wieder vor, wie erfolgreich Integration verlaufen kann. Aus den Zitatäusserungen entnehme ich, dass die allseits bekannten „Problemmigranten“ wieder den Standard vorgeben sollen. Mit der Option, WIEDER in den Folgegenerationen Spannungen aufzubauen. Es wäre schön, wenn dieser „Holzweg“ einmal nicht begangen würde. Will man jetzt Lobbypolitik betreiben oder konstruktiv-erfolgreiche Integrationspolitik??? (Vielleicht war das dem Autor bei der Formulierung auch nicht direkt bewusst). Ein Punkt noch: den deutschen Staatsangehörigen (dazu zählt auch jeder türkischstämmige Deutsche) erhalt u. U. auch Sicherheit und Identität in SEINEM Land dadurch, das er sehr gerne mit vielen Vorzeige-Deutschen Kontakt hat. Insofern erscheint mir das Zitat auch nicht sehr einfühlsam und verständnisvoll für die Belange der „regulären“ deutschen Bevölkerung. Halt Lobby-Ansatz, nicht Problemlösungs-Ansatz.

  3. delice sagt:

    Sorry aber, was ist mit den viellen Deutschen Auswanderern in aller Welt und das schon seit Jahrhunderten geht doch man anders vor, obwohl es während dieser Zeit, nicht einmal Deutsche Kolonien gab?

    Warum gewährt das Grundgesetz z.B. deutschgebliebenen, auch nach Jahrunderten der fernen Heimat weggebliebenen, also der deutschen Ost–Europäischen-Diaspora, mit dem ersten Fusstritt auf deutschem Boden, nicht nur die deutsche Staatsbürgerschaft und viele andere unzählige Transfer- und Hilfeleistung, wie z.B. einen persönlichen Intensiv-Sprachkurs, wie auch Eingliederungs-Darlehen, für die Gründung eines kleinen eigenen Unternehmens oder für den Kauf von Häuser und Wohnungen? Und spendet für die, die z.B. noch in Russland blleiben ganze Siedlungen?

    Obwohl sie – betont – schon vielleicht seit mehr als 500 Jahren doch weg waren!

    Warum hat es dort – in der Fremde – nie eine Assimilierung gegeben? Warum durften die noch Deutsche bleiben?
    Das kann doch nicht alleine wegen dem berühmten Fleiss liegen!

    Es gibt überall auf der Erde Deutsche Siedlungen, die sauberer, geordneter und ethnisch reiner sind als in Deutschland, die auch wie ein deutsches Disney-Land aussschauen, und von der verschärften rechtkonservativen Einstellung vieler ihrer Bewohner mal abgesehen, will ich dann gar nicht mal reden. Denn vor allem werden Deutsche besonders Heimatverbunden – im Ausland!

    Hier in Deutschland soll es dann natürlich völlig anders werden bzw. sein!

    Aber was man von anderen, in einer anderen Mehrheitsgesellschaft, in einem anderen Land für sich als Selbstverständlichkeit geradzu beansprucht, sollte man doch aber auch in der eigenen Heimat, also auch in Deutschland, allen anderen Menschen und Ausländern gewehren können, wenn man schon obendrein auch noch in einem freien und demokratischen Rechtsstaat bisher ganz friedlich zusammenlebt!

    “Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen!”, sagt schon der Deutsche Volksmund.

    Man sollte es eher als einen Gewinn werten. Denn ansonsten hätte man hier wohl alleine im wahren Leben wenig Zutaten, z.B. bei der Essenszubereitung. Will man etwa eine italienische oder andere kullinarische Küchen heute noch vermissen und vieles andere mehr?! Wohl kaum!

    Natürlich kann nicht alles rund laufen. Bei unssagt man:
    “Wer eine Rose haben will, muss auch die Dornen nehmen”, denn dies gegört mit zur schönen Rose.
    Im Übrigen auch ein Zeichen der Liebe!

  4. Schneter sagt:

    Oh Gott, Delice, sie sind ja wirklich vom Hass zerfressen…..

  5. Boli sagt:

    Ich habe nicht gesagt, das ich es gut finde wenn ausgewanderte Ethnien egal wo auf der Welt ihre Herkunft konservieren und sich nicht im geringsten der einheimischen Kultur annehmen. Wobei ich sagen muss das das bezogen auf Nord- und Südamerika wirklich etwas heftig gewesen wäre. Und auf Russland bezogen. Es gibt ein russisches Sprichwort: Alles Gute ist deutsch. Das muß erst entstanden sein, nachdem deutsche Einwanderer nach Rußland kamen. Und es ist mir bisher durchweg zu Ohren gekommen, das diese Siedlungen immer als sehr sauber bzw. sauberer als Siedlungen anderer Ethnien oder gar den Einheimischen waren (bezogen auf den ganzen Ostblock). Das heißt hier gab es auch wirklich für das Land eine Bereicherung in Sachen Handwerk, Know How (deswegen ist auch Peter der Große eine zeitlang durch Europa getingelt um verschiedenes zu lernen), und die Zarin Katharina die Große war auch Deutsche. Also kann man hier auch gar nicht von sich so fremden Kulturen sprechen, da eben auch europäisch. Schwieriger ist es wie man ja sehen kann eben mit außereuropäischen Kulturkreisen. Da prallen Welten aufeinander die unterschiedlicher kaum sein können, selbst wenn die besagten Personen Christen und keine Muslime wären.

  6. Hammercastle sagt:

    Sie wollen ja wohl kaum die italienische mit der türkischen Küche vergleichen. Für ein gut zubereitetes Cotoletto Milanese lasse ich umgehend jeden Börek, sei er auch von Claudia Roth zubereitet, stehen.

  7. Bogo sagt:

    In den Zeilen von delice, kann ich keinen Hass entdecken.
    37 Jahre Deutschland haben mich voll integriert, assimilieren aber kann mich keiner.
    Deutsche Kultur, meine ehemalige Heimat mitsamt ihrer Kultur, aber auch die Kulturen der anderen Immigranten sind ein wichtiger Teil unseres Zusammenlebens, denn Kulturen haben sich immer auch mit Blick auf die Fremde entwickelt und ermöglichen uns den Luxus gute, interessante und lohnende Dinge bei anderen Kulturen abzuschauen. Davon abgesehen, haben die letzten 2-3 Generationen der Einwandererer eine ganz neue Kultur entwickelt, die mit der ursprünglichen Heimatkultur nur noch wenig gemeinsam hat, einige Erinnerungen an die wichtigsten kulturellen Werte und Riten, denen in der Fremde neue Werte hinzufügt wurden. Damit tatsächlich eine Berreicherung für die Imimgranten selbst, wie auch für den Deutschen an sich, nicht nur im Hinblick auf den Gaumenschmaus. Man muss nur lernen sich auf die Kultur aller einzulassen und nicht die eine favorisieren, weil sie mehr bekannte Aspekte beinhaltet als die Andere. Die amerikanische, französische, englische, italienische oder grichische Kultur zu favorisieren fällt uns allen leicht, dass war es dann aber auch schon, denn eine Eigenschaft kann der Deutsche nicht ablegen, die Angst vor dem Unbekannten. Was delice beschrieben hat, zeugt von der deutschen Angst, sich auf Fremdes einzulassen. Das Leben der Deutschen im Ausland ist geprägt von dem verzweifelten Kampf, sich in keinster Weise mit dem Land in dem sie leben zu identifizieren und nicht einen Zipfel der eigenen Kultur zu verlieren. Regelrechte Enklaven bildeten sich z.B. in Amerika, Städte mit deutschen Namen im weiten Texas oder die deutsche Gemeinde in Antalya wo manche Deutsche nur die elementaren Worte der Sprache erlernen und das nicht mal, weil sie es müssten, denn sie bleiben unter sich und der Türke spricht Deutsch um ihn als guten Kunden nicht zu verlieren. Der deutsche Auswanderer ist vergleichbar mit den Sorben, deren Leben ich als ein Paradebeispiel für Parallelwelten empfinde. Zwar gut gelöst, denn der Sorbe fällt absolut nicht auf in der realen Welt, aber er gibt uns auch keine Gelegenheit, in seine Welt hinein zu schauen. Die grundlegenden Eigenschaften der deutschen Kultur sind für meine Begriffe nicht fassbar, denn wenn ich aus dem Ruhrpott, in das Sauerland fahre, bekomme ich schon einen Kulturschock und der Bayer ist mir nicht nur wegen der Sprache ein Rätsel, also bitte Assimilation ist ein Hum Bug den sie an mir nur vollführen können wenn ich geistig umnebelt sein sollte, ich will leben wie es mir gefällt, ob mit kulturellen oder religiösen Werten, ob ohne, Hauptsache ich halte mich an das Gesetz, mehr kann keiner verlangen. Ein Leben mit verschiedenen kulturellen Einflüssen empfinde ich als eine großartige Chance zu lernen und zu profitieren, in finanzieller wie auch mentaler Hinsicht. Es stellt mich zufrieden, wenn ich andere Kulturen verstehen lerne und wenn man mich einbezieht in ihre Welt, mir aber auch Gelegenheit gibt, den Unterschied zwischen uns zu erklären und mit Stolz auch meine Kultur vorzustellen. Assimilierte Immigranten, werden nicht zufrieden sein, denn man nimmt ihnen einen elementaren Teil ihrer Persönlichkeit. Im Grunde ist eine Diskussion um Assimilation reichlich überflüssig, sollte es in diesem Land zu Assimilierungsversuchen kommen, wären wir keine Demokratie mehr und das halte ich dann doch für sehr unwahrscheinlich, denn im Laufe der Jahre eines Lebens in einer Demokratie, brauchte es keiner Assimilation um zu erkennen, dass die Demokratie uns mehr ermöglicht, als ein Einheitsgrau. Vielleicht sollten die, die nach Assimilation brüllen, mal überlegen, inwieweit sie selbst integriert sind in der „deutschen Gesellschaft“!? Ein deutscher Pass und Zwangsassimilierung, machen mich noch lange nicht zu einem guten Deutschen.

  8. Schneter sagt:

    @Bogo
    Auch hier wir mal wieder pauschalisiert, was das Zeug hält…

    „dass war es dann aber auch schon, denn eine Eigenschaft kann der Deutsche nicht ablegen, die Angst vor dem Unbekannten. Was delice beschrieben hat, zeugt von der deutschen Angst, sich auf Fremdes einzulassen“

    Der Deutsche war von jeher ein Entdecker und Forsche, dass er sich nicht auf Unbekanntes und Fremdes einlässt, ist Quatsch. Daß große Gruppen von Menschen, die irgendwo hin kommen, um dort zu leben, unter sich bleiben, dürften Sie an Ihren Landsmännern doch am besten erkennen, Bogo. Es ist nichts verwerfliches dran, wenn man seine Kultur weiterpflegt, solange man nicht ständig mit der Kultur des Gastlandes kollidiert.

    „Das Leben der Deutschen im Ausland ist geprägt von dem verzweifelten Kampf, sich in keinster Weise mit dem Land in dem sie leben zu identifizieren und nicht einen Zipfel der eigenen Kultur zu verlieren. “

    Wie bitte? Verwechseln Sie hier nicht Türken mit Deutschen? Die meisten Deutschen, die ins Ausland gehen, zumindest ins europäische bzw. nordamerikanische, sind asbald amerikanischer bzw. aussereuropäischer als die Einwohner des Gastlandes selber.

    „Regelrechte Enklaven bildeten sich z.B. in Amerika, Städte mit deutschen Namen im weiten Texas oder die deutsche Gemeinde in Antalya wo manche Deutsche nur die elementaren Worte der Sprache erlernen und das nicht mal, weil sie es müssten, denn sie bleiben unter sich und der Türke spricht Deutsch um ihn als guten Kunden nicht zu verlieren.“

    Viele Deutsche sind damals ins *unbewohnte* Amerika ausgewandert. Was hätten Sie denn Ihrer Meinung nach tun sollen in der Fremde? Jeder gründet seine eigene Stadt mit ein paar Füchsen und Indianer und vergibt dieser einen Zufallsnamen, damit ja nie und nimmer irgendjemand auf die Idee kommen könnte, dass hier ein paar Deutsche eine Siedlung gegründet haben? Also in der Fremde zusammengehalten haben? Warum werfen Sie das den Franzosen nicht vor? Dort gibt es nicht nur Siedlungen, Herr Bogo, da gibt es ganze französisch geprägte Bundesstaaten z.b. Missouri!

    „Der deutsche Auswanderer ist vergleichbar mit den Sorben, deren Leben ich als ein Paradebeispiel für Parallelwelten empfinde. Zwar gut gelöst, denn der Sorbe fällt absolut nicht auf in der realen Welt, aber er gibt uns auch keine Gelegenheit, in seine Welt hinein zu schauen. “

    So empfindet das der Deutsche bei den Muslimen bzw. hier speziell bei den Türken, Herr Bogo. Das ist ja das Problem. Nur der Sorbe fällt nicht aus der Rolle, er fordert nichts oder zumindest nicht viel, und ist allein von der Gruppenstärke ein eher zu vernachlässigender Faktor. Anders 3 Millionen nicht integrierte und nicht integrationswillige, bildungsferne, ständig fordernde, sich diskriminiert fühlende und permanent Rassismus-krakelende Muslime.

    „Die grundlegenden Eigenschaften der deutschen Kultur sind für meine Begriffe nicht fassbar, denn wenn ich aus dem Ruhrpott, in das Sauerland fahre, bekomme ich schon einen Kulturschock und der Bayer ist mir nicht nur wegen der Sprache ein Rätsel“

    Und das ist natürlich etwas Schlechtes…. bei anderen Völker wird ja immer die kulturelle Tiefe und Dichte als etwas positives angesehen.

    „also bitte Assimilation ist ein Hum Bug den sie an mir nur vollführen können wenn ich geistig umnebelt sein sollte“
    da stimme ich Ihnen zu, von Asssimiliation halte ich auch nichts. Jeder soll seine kulturelle Identität bewahren.

    @Delice

    Die Deutschen in den weiten russischen Gebieten, z.b. Kasachstan, wurden dorthin verschleppt. Viele landeten grundlos in Gulags. Sie wurden als Deutsche massiv diskriminiert. Die deutsche Sprache war nicht anerkannt. Ich verbitte mir diese abfällige Bemerkungen über diese geschundenen Menschen. Das waren keine Wirtschaftsfllüchtlinge wie Ihre Eltern, die ihr Land nur deshalb verlassen haben, weil sie sich in der Fremde einen besseren Lebensstandard und die Möglichkeit, auf viel Geld zu verdienen, versprochen haben.

  9. Mehmet sagt:

    Das Leben der Migranten sollte sich am Bundesgrundgesetz orientieren, und nicht an der Vermeidung von Parallelgesellschaften. Eine staatliche Assimilationsverordnung ist undemokratisch menschenrechtsverletztend! Das viele Deutsche so etwas verlangen ist wirklich ein Skandal! Viele wissen anscheinend noch nicht welche Auswirkungen eine Assimilation haben können.

  10. municipal sagt:

    @ Mehmet

    Nun, dann nennen Sie mir bitte mal die (schrecklichen) „Auswirkungen“ einer Assimilation von Mirganten in die Gesamtgesellschaft.


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