Der Neumarkt vor der Frauenkirche in Dresden war am Montagabend Versammlungsort für "Pegida" und AfD gleichermaßen. Aus Sicht von Justizminister Maas zeigt sich nun das wahre Gesicht der rechtspopulistischen Partei.
Mehr als 10.000 Menschen haben in Köln ein deutliches Zeichen gegen Rechtspopulismus gesetzt. Befürchtete Krawalle blieben aus. Stattdessen trug der Protest mit Karnevalsjecken, Musik und Kölsch deutlich Züge des rheinischen Gemüts. Von Michael Bosse
Die AfD verliert nach Einschätzung des Parteienforschers Uwe Jun bundesweit an Zustimmung. Das Thema Migration und Flüchtlinge stünden nicht mehr so hoch auf der Tagesordnung. Viele Bürger hätten zudem Angst vor einem Aufstieg extremistischer Kräfte. Von Jasmin Maxwell
Das schlechte Abschneiden der Rechtspopulisten in den Niederlanden kann Experten zufolge den Demokraten in Europa Rückenwind geben. Zugleich warnen sie, Rechtspopulisten zu unterschätzen. Von Jörg Nielsen
In vielen europäischen Ländern sehen sich die Rechtspopulisten auf dem Vormarsch. In Koblenz trafen sich ihre Spitzen zu einem Kongress. Gleichzeitig demonstrierten Tausende für den Erhalt von Freiheit und Toleranz.
Das Unwort des Jahres 2016 ist "Volksverräter". Damit macht die Jury auf die zunehmende Normalisierung rechter Inhalte und rechter Sprache im öffentlichen Diskurs aufmerksam. Das muss man ihr hoch anrechnen. Ein Gastbeitrag von Anatol Stefanowitsch. Von Anatol Stefanowitsch
Die Jury der "Sprachkritischen Aktion" steht aufgrund ihrer Wahl zum Unwort des Jahres 2016 in der Kritik. Ihr wird vorgeworfen, "Volksverräter" zu sein.
Die Wählerstimmen weißer Evangelikaler und konservativer Christen für Trump zahlen sich offenbar aus. Der designierte Präsident besetzt seine Kabinettssessel mit Milliardären und Generälen - und mit Verbündeten der rechtschristlichen Bewegung. Von Konrad Ege
Als am Montagabend ein Lastwagen in den Charlottenburger Weihnachtsmarkt fuhr und dabei zwölf Menschen tötete und Dutzende verletzte, saß ich auf der Verleihung des Integrationspreises der Bundesregierung im Bundeskanzleramt. Es war eine friedliche Veranstaltung – während nur wenig Kilometer weiter viele Menschen durch einen Gewaltakt starben ... Von Ellen Kollender
Es wird sie wieder geben. Jene, die den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin dazu nutzen wollen, die Gräben in unserer Gesellschaft zu vertiefen. Deshalb müssen wir mehr tun, als nur zu reden. Wir müssen handeln. Wir müssen uns um einander kümmern. Von Murat Kayman Von Murat Kayman