Ferda Ataman

Schlagwort Ferda Ataman in chronologischer Reihenfolge:

20 Jahre AGG

Deutschlands Diskriminierungsschutz bleibt auf EU-Mindestmaß

10.06.2026

AGG, Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, Diskriminierung, Rassismus
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz wird 20 Jahre alt, doch das Regelwerk hilft Betroffenen weiter auf Sparflamme. Deutschland geht über die Mindestvorgaben der EU nicht hinaus. Beauftragte Ataman kritisiert Schutzlücken bei Behörden, Gesundheit und KI.

Jahresbericht

Diskriminierung erreicht neuen Höchststand

02.06.2026

Antidiskriminierungsstelle des Bundes, ADS, Türschild, Bundesadler
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes registrierte 2025 insgesamt 13.067 Beratungsfälle, 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders häufig geht es um Rassismus, Behinderung, Religion und Benachteiligung im Arbeitsumfeld. Von

AGG-Novelle

Ein Reförmchen gegen ein großes Problem

06.05.2026

AGG, Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, Diskriminierung, Rassismus
Die Bundesregierung will den Diskriminierungsschutz verbessern – aber nur punktuell. Antidiskriminierungsbeauftragte Ataman fordert eine echte AGG-Reform. Auch eine der zuständigen Ministerinnen wünscht sich weitere Schritte. Von

Mehr Frist, wenig Mut

Regierung plant kleinere Änderungen für Schutz vor Diskriminierung

15.04.2026

Mann, PoC, Schwarzer, Diskriminierung, Rassismus, Ärger, Trauer, traurig, verärgert
Die Koalition reformiert das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz – zur Umsetzung fristgebundener EU-Vorgaben. Das nun vorliegende Entwurf ist entsprechend dünn: Er sieht kleinere Anpassungen vor und bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Ataman warnt vor einer „halbgaren“ Reform. Von und

Rassismus in Deutschland

„Mohammed, komm an die Tafel, du kleiner Terrorist“

19.03.2026

Lehrerin, Schüler, Bildung, Klasse, Kinder, Schulklasse, Lernen
Rassismus ist in Deutschland kein Ausrutscher am Rand, sondern tief im Alltag verankert – offen, subtil und oft erschreckend selbstverständlich. Eine neue Studie zeigt, wie hartnäckig entmenschlichende Denkmuster sind und wie sehr sie Vertrauen, Zusammenhalt und Demokratie beschädigen. Von

Vom Amt bis zum Laden

Ataman: „Diskriminierung ist in Deutschland ein Massenphänomen.“

10.03.2026

Muslima, Kopftuch, Religion, Straßenbahn, Religion, Rassismus, Diskriminierung, Islamfeindlichkeit
Gut jeder achte Mensch in Deutschland sieht sich von Diskriminierung betroffen. Besonders häufig erfahren Menschen mit Migrationshintergrund, Frauen mit Kopftuch und Angehörige sexueller Minderheiten Benachteiligungen, wie eine großangelegte Befragung zeigt.

BGH-Grundsatzurteil

Makler dürfen Bewerber nicht wegen Namen aussortieren

29.01.2026

AGG, Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz, Diskriminierung, Rassismus
Der Bundesgerichtshof stärkt den Diskriminierungsschutz auf dem Wohnungsmarkt: Die Ablehnung von Bewerbern aufgrund eines ausländisch klingenden Namens ist Immobilienmaklern verboten. Einer Betroffenen steht demnach eine Entschädigung zu. Von und

Chancengleichheitsgesetz

Gesetzeslücke geschlossen: Diskriminierung durch Behörden

29.01.2026

Rheinland-Pflaz, Landtag, Gebäude, Parlament, Politik, Bäume
Wer sich von Landesbehörden diskriminiert fühlt, soll in Rheinland-Pfalz künftig leichter Beschwerde einlegen und notfalls klagen können – inklusive möglicher Entschädigung. Das neue Chancengleichheitsgesetz schließt eine Schutzlücke. Die Opposition warnt vor Bürokratie und Rechtsrisiken.

Kleiner, schlechter, teurer

Studie belegt weit verbreiteten Rassismus auf dem Wohnungsmarkt

08.12.2025

Schlüssel, Haus, Wohnung, Schloss, Miete, Eigentum
Der angespannte Wohnungsmarkt in Deutschland stellt die Menschen in unterschiedlichem Maße vor Probleme: Wer von Rassismus betroffen ist, hat es nochmal schwerer – ihre Wohnungen sind kleiner, schlechter und teurer. Das zeigt die neue Auswertung des Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors. Von

Viel zu kurz

Beauftragte fordert längere Beschwerdefrist bei Diskriminierungen

24.11.2025

Ferda Ataman, Beauftragte, Antidiskriminierung, Diskriminierung, Ataman, Bundesbeauftragte
Ein Verstoß gegen das Antidiskriminierungsgesetz muss in Deutschland nach spätestens zwei Monaten gemeldet werden, um eine Entschädigung geltend machen zu können. Oft ist das viel zu kurz. Die Antidiskriminierungsbeauftragte fordert eine deutlich längere Frist. Von