Clara Bünger

Schlagwort Clara Bünger in chronologischer Reihenfolge:

Trendwende

Asylklagen dauern wieder länger

11.10.2026

Verwaltungsgericht, Justiz, Gericht, Gebäude, Schild, Justitia, Rechtsprechung
Nach vier Jahren sinkender Verfahrensdauer kehrt sich der Trend um: Wer gegen einen Asylbescheid klagt, wartet je nach Bundesland wieder länger – und je nach Bundesland unterschiedlich lange. Das Bamf spielt dabei eine maßgebliche Rolle.

25 Prüfungen, 25 Absagen

Afghanen-Kurs unter Verdacht: Ignoriert Dobrindt Karlsruhe?

04.10.2026

Alexander Dobrindt, CSU, Pressekonferenz, Politiker, Bundesinnenminister, Migration, Flüchtlingspolitik, Asyl, Asylpolitik
Obwohl das Bundesverfassungsgericht klare Vorgaben macht, bleibt Afghanen von der sogenannten Menschenrechtsliste die Einreise bisher verwehrt. Juristen und Menschenrechtsorganisationen bezweifeln, dass die Bundesregierung die verlangte Einzelfallprüfung tatsächlich ergebnisoffen vornimmt.

Praxischeck

Mehrheit der Afghanen auf Abschiebeliste keine Straftäter

01.10.2026

Abschiebung, Rückführung, Polizei, Bundespolizei, Flughafen, Flugzeug, Flüchtlingspolitik, Flüchtling
Straftäter standen zunächst im Mittelpunkt der Afghanistan-Abschiebungen. Die aktuelle Liste zeigt jedoch eine breitere Praxis: 267 von 488 Gemeldeten haben keine strafrechtliche Verurteilung. Das verschiebt den Blick auf die Abschiebepolitik deutlich. Pro Asyl und Linke kritisieren.

„Kahlschlag“

Ministerium will unabhängige Asylberatung stark kürzen

30.09.2026

Bundesministerium des Innern, Innenministerium, BMI, Bundesinnenministerium, Gebäude, Bundesadler
Die Bundesregierung plant, die Mittel für die behördenunabhängige Asylverfahrensberatung von 24,5 auf fünf Millionen Euro zu senken. Künftig soll das Bamf über Asyl beraten und entscheiden. Wohlfahrtsverbände warnen vor erheblichen Folgen für Verfahren und Beratungsstellen.

Neue Regeln

Deutlich mehr Asylanträge im beschleunigten Verfahren

20.09.2026

Stempel, Behörde, Amt, Deutschland, Verwaltung, Akte, Bescheid
Seit Mitte Juni wurden in Deutschland mehr beschleunigte als reguläre Asylverfahren eingeleitet. Wer abgelehnt wird und dagegen klagt, kann schon abgeschoben werden, bevor das Gericht entschieden hat. Die Linke befürchtet falsche Entscheidungen. Pro Asyl kritisiert, die Bundesregierung setze die EU-Vorgaben weitreichend um. Von

Sachsen-Anhalt

Juristen wappnen Minderheiten für mögliche AfD-Regierung

15.09.2026

Rechtsberatung, Anwalt, Anwaltskanzlei, Gesetzesbücher, Grundgesetz, Justitia, Justiz
Mehr als 250 Seiten sollen Menschen in Sachsen-Anhalt zeigen, wie sie sich gegen mögliche rechtswidrige Entscheidungen einer AfD-geführten Landesregierung wehren können. Sie erklären, wann und wie Betroffene sich wehren könnten – von Sonderklassen für Geflüchtete bis zu Einbürgerungen oder Kürzungen bei Integrationsprojekten.

Drei von 402

Kirchenasyl zwischen Bamf-Kurs und AfD-Pläne

13.09.2026

Kirche, Gebäude, Christentum, Glaube, Religion, Kreuz
Das Kirchenasyl gerät gleich von zwei Seiten unter Druck: Das Bundesamt weist fast alle geprüften Fälle zurück, während die AfD in Sachsen-Anhalt ein Verbot ankündigt. Die Kirche denkt bereits über eine Auslagerung nach.

Bundesinnenministerium

Weniger Geflüchtete in Deutschland: Zahl sinkt um rund 20.000

06.09.2026

Bundesministerium des Innern, Innenministerium, BMI, Bundesinnenministerium, Gebäude, Bundesadler
In Deutschland lebten zur Jahresmitte rund 3,5 Millionen Geflüchtete - etwa 20.000 weniger als zu Jahresbeginn. Als Gründe nennt die Bundesregierung Abschiebungen, Ausreisen und Einbürgerungen. Die Bundesregierung hält weiter an Verschärfungen fest. Die Linke fordert schnellere Integration. Von und

Vorwand: Ceuta

Deutschland will Grenzkontrollen bis März 2027 fortsetzen

19.08.2026

Polizei, Polizeikontrolle, Racial Profiling, Grenze, Grenzkontrolle
Innenminister Alexander Dobrindt will die Grenzkontrollen offenbar erneut verlängern. Als Begründung verweist er auf die Lage an den EU-Außengrenzen. Die Linke wirft ihm vor, EU-Recht und Gerichtsentscheidungen zu ignorieren.

Rechtsstaat ausgehebelt?

Nur zehn Visa: Härtefallregel für Geflüchtete greift kaum

25.06.2026

Auswärtiges Amt, Bundesadler, Ministerium, Berlin, Deutschland
Seit der Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten wurden nur zehn Visa über Härtefälle erteilt, acht davon in gerichtlichen Vergleichen. Die Linken-Abgeordnete Clara Bünger nennt die Bilanz grausam, Menschenrechtler sprechen von einer Umgehung rechtsstaatlicher Kontrolle.