Gericht

Bundeswehr darf Rechtsextremisten kündigen

18.07.2019

justizia, gold, waage, gerechtigkeit, recht, gesetz
Die Bundeswehr darf einen rechtsextremen Arbeitnehmer kündigen - mit einer sozialen Auslauffrist. Das hat das Berliner Arbeitsgericht im Falle eines 62-jährigen Hausmeisters entschieden. Er soll Mitglied in einer rechtsextremen Kameradschaft sein.

Landesarbeitsgericht

Hitler-Lektüre im Pausenraum rechtfertigt Kündigung

02.10.2017

justizia, gold, waage, gerechtigkeit, recht, gesetz
Die ordentliche Kündigung eines Bezirksamt-Mitarbeiters ist rechtswirksam, wenn er während der Arbeitszeit im Pausenraum des Dienstgebäudes die Originalausgabe von „Adolf Hitler, Mein Kampf“ mit einem eingeprägten Hakenkreuz ließt. Das entschied das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg.

Arbeitsgericht

Hitlergruß ist Kündigungsgrund auch bei Türken

21.10.2016

Justizia, Justiz, Recht, Rechtspechung, Urteil, Beschluss, Entscheidung,
Zeigt ein Arbeitnehmer den Hitlergruß, kann das eine fristlose Kündigung zur Folge haben. Das gilt auch für Arbeitnehmer türkischer Abstammung. Das entschied das Arbeitsgericht Hamburg.

Initiative Bildung Prekär

Prekäre Integrationskurse am Beispiel einer Volkshochschule

09.08.2013

Katrin Rosjat hat 10 Jahre an der VHS Integrationskurse gegeben. Jetzt wurde sie rausgeschmissen, weil sie die schlechten Arbeitsbedingungen kritisiert hat und an die Öffentlichkeit gegangen ist. Von den VolksvertreterInnen ist sie enttäuscht. Hier ist ihr Bericht. Von Katrin Rosjat

Bundesarbeitsgericht

Keine Kündigung wegen Arbeitsverweigerung aus Glaubensgründen

25.02.2011

Weigert sich ein Arbeitnehmer aus religiösen Gründen, eine Arbeitsaufgabe zu erfüllen, kann dies eine Kündigung durch den Arbeitgeber rechtfertigen. Voraussetzung ist, dass keine naheliegenden anderen Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen.

Arbeitsgericht Dortmund

Kündigung wegen Kopftuch

22.12.2009

Mit der Kündigung einer muslimischen Arzthelferin, die ihr Kopftuch auch während der Arbeitszeit tragen wollte, beschäftigte sich vergangene Woche das Dortmunder Arbeitsgericht. Einem Bericht der „Haltener Zeitung“ zufolge stützte die Dortmunder Muslimin ihre Klage auf das Antidiskriminierungsgesetz.

LAG Baden-Württemberg

Die Kündigung eines im öffentlichen Dienst beschäftigten NPD-Aktivisten ist nicht wirksam

05.06.2009

LAG Baden-Württemberg hat entschieden, dass die Kündigung eines im öffentlichen Dienst beschäftigten NPD-Aktivisten aufgehoben wird. Außerdienstliche politische Aktivitäten müssen in die Dienststelle hineinwirken und die Aufgabenstellung des öffentlichen Arbeitgebers berühren.

Arbeitsgericht Köln

Kündigung ungerechtfertigt bei unerlaubter Pilgerfahrt

22.04.2009

Einem Urteil des Arbeitsgerichts Köln zufolge, darf einem Arbeitnehmer, auch wenn er unerlaubt eine Pilgerfahrt antritt, nicht gekündigt werden.