Arbeitsmarkt

Schlagwort Arbeitsmarkt in chronologischer Reihenfolge:

Fachkräftemobilität

EU plant Turbo-Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse

17.09.2026

Europäische Union, EU, Europa, Brüssel, Fensterscheibe, Fahne
Die EU-Kommission will Anerkennungsverfahren bei Qualifikationen deutlich verkürzen. Auch Abschlüsse aus Nicht-EU-Staaten sollen schneller geprüft werden. Für bestimmte Berufe ist sogar eine automatische Anerkennung vorgesehen.

Lagebild Antidiskriminierung

Rassismus: Jeder dritte Fall betrifft Behörden – und bleibt folgenlos

16.09.2026

Bewerbung, Bewerbungsgespräch, Job, Arbeit, Arbeitsmarkt, Mann, Frau
Der Antidiskriminierungsverband verzeichnet erneut steigende Fallzahlen. Behörden, Schulen, Polizei und Justiz spielen bei den dokumentierten Diskriminierungsfällen eine große Rolle. Doch ausgerechnet in öffentlichen Einrichtungen gibt es eine gesetzliche Schutzlücke.

Sozialverbände warnen

AfD-Regierung könnte Pflegekräfte und Ärzte vertreiben

15.09.2026

Pfleger, Pflege, Alter, Gesundheit, Demografie, Fachkräftemangel, Ausländer, Schwarzer, Mann
Verbände schlagen Alarm: Eine Regierungsbeteiligung der AfD könnte zahlreiche Menschen mit Migrationsgeschichte aus Sachsen-Anhalt forttreiben. Besonders dramatisch wären die Folgen für Pflege und Kliniken. Von

Arbeitsmarkt

AfD rechnet Integration schlecht – „Bild“ verbreitet

15.09.2026

Deutschlands Redaktionen - reine Monokulturen? © R/DV/RS @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Die AfD erklärt die Arbeitsmarktintegration von Ukrainern zum Flop und fordert weniger Sozialleistungen. Grundlage ist eine selbst errechnete Beschäftigungsquote, die deutlich unter den offiziellen Zahlen liegt. Das Boulevardblatt „Bild“ verbreitet diese Erzählung. Von

Ostdeutschland

Institut warnt: Ohne Einwanderung drohen massive Engpässe

14.09.2026

Lkw, Transport, Raststätte, Luftbild, Wirtschaft, Parken, Arbeit, Lieferkettengesetz
Das IInstitut der deutschen Wirtschaft warnt vor spürbaren Folgen, falls Ostdeutschland keine Arbeitskräfte aus Drittstaaten gewinnt: Waren könnten liegen bleiben, Patienten unbehandelt und Restaurants geschlossen bleiben. Zugleich fordert das Institut mehr Weltoffenheit und weniger Diskriminierung. Von

Sachsen-Anhalt

Wirtschaft warnt vor Folgen migrationskritischer Politik

03.09.2026

Büro, Gebäude, Bürogebäude, Arbeit, Fachkräfte, Arbeitsmarkt, Fachkräftemangel
Bis 2031 könnten Sachsen-Anhalt bis zu 46.000 Beschäftigte fehlen. Das IWH warnt, dass eine migrationskritische Politik den ohnehin angespannten Arbeitsmarkt zusätzlich belasten und dem Land bis zu 3,2 Milliarden Euro Wertschöpfung kosten könnte. Auch die IHK äußert Sorgen.

Sachsens Arbeitsmarkt

Unverzichtbar im Betrieb, benachteiligt beim Lohn

25.08.2026

Fachkraft, Fachkräftemangel, Mann, Arbeit, Firma, Job, Arbeitsmarkt, Maschine
Die Zahl ausländischer Beschäftigter in Sachsen wächst, doch Gleichbehandlung hält nach Einschätzung des DGB nicht Schritt. Die Gewerkschaft berichtet von niedrigeren Löhnen, Problemen beim Kündigungsschutz und nicht gemeldeten Arbeitsunfällen und fordert ein Ende der Diskriminierung.

Lohnlücke

Migranten verdienen ein Viertel weniger

24.08.2026

Lohn, Gehalt, Verdienstabrechnung, Geld, Geldscheine, Euro, Arbeiter, Arbeitnehmer
Rund 1.000 Euro verdienen vollzeitbeschäftigte Migranten pro Monat weniger. Die AfD meint, Einwanderer drückten auf die Löhne. Forschung und Bundesagentur verweisen darauf, dass Eingewanderte häufiger in schlechter bezahlten Branchen und Positionen arbeiten.

Modellprojekt

Brandenburg eröffnet Chancencenter für Geflüchtete

23.08.2026

Willkommen, Stempel, Behörde, Amt, Willkommenskultur, Deutschland, Einwanderung
Brandenburg will Menschen, die auf absehbare Zeit nicht ausreisen können, stärker in Ausbildung und Beschäftigung bringen. Das neue Chancencenter unterstützt zunächst bis zu 200 Personen bei Sprache, Qualifizierung, Ausbildung und Arbeit. Die AfD protestierte gegen die offizielle Eröffnung.

IW-Studie

Ohne Einwanderung droht Osten massiver Rückgang von Arbeitskräften

23.08.2026

Arbeiter, Arbeitnehmer, Fabrik, Job, Arbeit, Ingenieur, Fachkräftemangel
Eine Prognose des Instituts der deutschen Wirtschaft macht deutlich, wie abhängig Ostdeutschland von Einwanderung ist. Ohne sie schrumpft die erwerbsfähige Bevölkerung drastisch – und KI wird die fehlenden Menschen vor Ort kaum ersetzen.