Das blutige Massaker der Hamas ist zwei Jahre her. Am militärischen Gegenschlag Israels gibt es Kritik. Doch viele Deutsche machten zum Jahrestag deutlich: Antisemitismus ist keine Option.
34 Jahre nach dem Anschlag von Saarlouis ist der einstige Neonazi, der den Täter damals zu der Tat angestachelt haben soll, endgültig freigesprochen. Damit zieht der Bundesgerichtshof einen Schlussstrich unter den Fall. Fragen zu Ermittlungsfehlern der Polizei bleiben aber.
Erstmals liegt die AfD in Rheinland-Pfalz vor der SPD. Während Christdemokraten und Liberale bessere Kommunikation fordern, setzt die SPD auf den Endspurt. Doch der Höhenflug der AfD hat weniger mit Landespolitik zu tun. Von Christian Schultz, Bernd Glebe und Birgit Reichert
Griechenland plant harte Einschnitte: Mietzuschüsse für anerkannte Geflüchtete entfallen. Das Asylbudget schrumpft auf das „absolut Notwendige“. Für Abgelehnte bleiben nur zwei Wege: Haft oder Rückkehr.
Nach jeder großen Fluchtbewegung das gleiche Spiel: Sobald die Zahlen sinken, werden Unterkünfte geschlossen – bis die nächste Krise kommt. Jetzt baut NRW erneut Plätze ab, will aber erstmals 7.000 Reserveplätze behalten. Hat man dazugelernt?
Regisseur Fatih Akin erzählt vom Kriegsende auf einer Nordsee-Insel. Ein Kind von Nazi-Eltern kämpft um Zugehörigkeit – und der Film stellt Fragen nach deutscher Verantwortung. Von Lisa Forster
Der 7. Oktober jährt zum zweiten Mal – ein entscheidender Tag in vielerlei Hinsicht. Wegen des harten Vorgehens im Gaza-Krieg gibt es viel Kritik an Israel. Ein neuer Friedensplan weckt Hoffnungen. Von Cindy Riechau
Polizisten und Richter mit AfD-Parteibuch? Der Verfassungsschutz hat die Partei bereits bundesweit als rechtsextremistisch eingestuft. Die Partei geht dagegen vor. Brandenburgs Regierungschef Woidke sagt, wann Folgen für AfD-Staatsdiener geprüft werden.
Sie ist Anfeindungen und Angst gewohnt: Die SPD-Vizevorsitzende Midyatli hat türkische Wurzeln. In einem Buch spricht sie offen über ihre Erfahrungen und auch über einen Anschlag.
Migration in Europa begrenzen – das große Projekt von Innenminister Alexander Dobrindt. Auch wenn die Zuwanderungszahlen bereits sinken, sieht er noch viel Veränderungsbedarf - und setzt auf umstrittene Maßnahmen.