Sven Bensmann

Sven Bensmann (geb. 1983 bei Osnabrück) hat Philosophie, mittlere und neuere Geschichte, sowie europäische Ethnologie in Kiel studiert und einige Jahre von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt ein politisches Blog betrieben.

Nebenan

Vier Wochen Urlaub

24.08.2026

Deutschland – oder vielmehr: die deutsche Politik – hat ein Glaubwürdigkeitsproblem. Wer die AfD stoppen will, muss mehr tun, als vor ihr zu warnen. Migration und Desinformation sind nur ein Teil der Geschichte.

Nebenan

Die Würde des Marokkaners ist antastbar

10.08.2026

Man darf heute wirklich gar nichts mehr sagen – außer natürlich alles, überall und jederzeit. Und die christliche Nächstenliebe ist eine feine Sache, solange sie an der EU-Außengrenze endet.

Nebenan

Ungelernte Arbeitsmigration

27.07.2026

Die Simpsons liefern das passende Bild: Friedrich Merz als Burns, Carsten Linnemann als treuer Smithers. Der viel beschworene Fachkräftemangel hat offenbar auch die Union erreicht.

Nebenan

Wann die Demokratie kippt

13.07.2026

Transparenz ist lästig, Grundrechte sind teuer und soziale Sicherheit gefährdet angeblich den Standort. Praktisch, dass sich all diese Probleme mit Überwachung, Kürzungen und weniger Mitsprache lösen lassen – zumindest aus Sicht der Profiteure.

Nebenan

Ekel als politische Waffe

29.06.2026

Taliban in Brüssel: Die europäische Asylpolitik wirkt wie eine Umkehrung aller moralischen Maßstäbe. Union und SPD lassen dabei kaum noch erkennen, was sie der AfD entgegensetzen wollen.

Nebenan

Merzel muss weg?

01.06.2026

Die Union hätte gern ein Merz-Problem. In Wahrheit ist es viel größer. Denn würde er hingeschmissen werden, wären Söder und Spahn die Alternativen. Und niemand will Merz vermissen – niemand!

Nebenan

Not in my backyard

18.05.2026

Zwischen Ukraine-Gerüchten, AfD-Rauschen und ESC-Frust sucht diese Kolumne Zuflucht im Wald. Dort riecht es aber nicht nach Frühling, sondern nach Bubatz – ein Plädoyer für öffentliche Rücksicht.

Nebenan

Konservative haben keine alten Ideen mehr

04.05.2026

In Washington wird Gewalt zur Kulisse, in Berlin Leistungsrhetorik zur Ersatzpolitik. Friedrich Merz wollte die AfD halbieren, hat sie aber verdreifacht. So klingt Tucholsky von 1931 erschreckend gegenwärtig.

Nebenan

Die Hoffnung ist tot

20.04.2026

Ein gestrandeter Wal rührt das Land zu Tränen, entfacht nationale Erregung. Derweil: Krieg, Tod, Elend, Vertreibung, Leid ohne Ende. Timmy legt eine schreckliche Doppelmoral frei, die längst gesellschaftlicher Alltag ist.

Nebenan

Keine Debatte ohne Ausländer

06.04.2026

Merz hat mit seiner 80-Prozent-Ansage zur Rückkehr von Syrern nicht nur eine neue Migrationsdebatte entfacht. Er liefert der AfD wieder einmal Futter – und einen neuen Benchmark für die nächste Wahl.