Deborah Wolf, Integration, Identität, Rassismus, Sachsen, MiGAZIN

Deborah Wolf

Deborah Wolf wuchs in einer Kleinstadt im Herzen Sachsens als Tochter einer deutschen Mutter und eines westafrikanischen Vaters auf. Sie lebte und arbeitete lange in London und schloss kürzlich ein Programm an der Harvard University (online) ab. In ihren Texten verbindet sie persönliche Erfahrungen mit scharfsinniger Analyse über Identität, Zugehörigkeit und die oft übersehenen Spannungen der deutschen Gegenwart.

Deutschlands blinde Flecken

Kanzler macht Gewalt gegen Frauen zur Herkunftsfrage

26.03.2026

Friedrich Merz macht Migration zum Sündenbock für Gewalt gegen Frauen. Dabei ist jede dritte Frau in Deutschland von Gewalt betroffen. Das ist kein Importproblem, sondern gesellschaftliche Realität.

Münchner Sicherheitskonferenz

Applaus für Kolonialismus und Verachtung

09.03.2026

In München wurde eine koloniale Weltsicht nicht nur ausgesprochen, sondern beklatscht – und damit offengelegt, wer im Westen als Teil des „Wir“ gilt und wer nicht. Was München 2026 über Macht und Zugehörigkeit verriet.

Der unsichtbare VIP-Pass

Verbindet Sprache – oder trennt sie?

04.02.2026

In Deutschland entscheidet oft schon ein Name oder ein Akzent, ob sich Türen öffnen oder schließen – lange bevor Qualifikation, Persönlichkeit oder Leistung überhaupt eine Chance bekommen.

Appell

Deutschlands „Wir“: ein empfindliches Konstrukt

19.01.2026

Als Schwarze Deutsche aus Sachsen fühlt sich Zugehörigkeit oft wie ein bedingter Vertrag an und nicht wie ein selbstverständliches Zuhause. Ein persönlicher Appell für ein neues „Wir“.