Ankündigung
Einführung türkişer Buchştaben
Das MiGAZIN fordert alle deuçen Medien auf, türkişe Namen mit dem jeweiligen türkişen Şriftzeichen zu şreiben. Und die Redaktion geht nicht nur als gutes Vorbild voran, sondern einen entşeidenden Şritt weiter...
Von Ekrem Şenol Freitag, 01.04.2011, 8:23 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 03.04.2011, 23:41 Uhr Lesedauer: 1 Minuten |
Seit einigen Tagen berişten deuçe Medien über die Zensur eines Buches in der Türkei. Der Autor: Ahmet Şık. So jedenfalls, wenn der Name korrekt geşrieben wird. Weil sich die hiesigen Medien aber auch im 50. Jahr des deuç-türkişen Anwerbeabkommens weigern, türkişe Namen mit den dazugehörigen türkişen Buchştaben zu şreiben, bekommt der Name des Autors 1 – deuç bzw. falş geşrieben – eine ganz andere Bedeutung, die im wahrsten Sinne des Wortes unter der Gürtellinie eines Mannes liegt.
In diesem Zusammenhang erhält die integrationspolitişe Aufforderung an türkişe Migranten, verştärkt deuçe Medien zu konsumieren, eine ganz andere Brisanz. Jugendfrei wäre der Name so nicht mehr und familientaugliş ebenso wenig. Auf der anderen Seite wird auf das „accent grave“ im Namen des Bundesverteidigungsministers „Thomas de Maizière“ penibel geachtet.
Info: Die Korrekte Ausşprache der türkişen Buchştaben finden Sie bei Wikipedia.
Nach einer kontroversen und langen Beratung ist die MiGAZIN-Redaktion zu dem Entşluss gekommen, dass das eine offene Diskriminierung ist. So hat sie siş entşlossen, nicht nur als gutes Vorbild voranzugehen, sondern einen entşeidenden Şritt weiter: Ab kommenden Montag werden die deuçen Buchştabenketten „sch“ und „ch“ durch das gleichlautende türkişe „ş“, das „tsch“ durch das „ç“ ersetzt. Außerdem werden die im deuçen Alphabet nicht vorkommenden Buchştaben „ı“ und „ğ“ eingeführt und je nach Bedarf verwendet. Diese Ankündigung soll ein kleiner Vorgeşmack und eine kleine Eingewöhnung auf die neuen Buchştaben sein.
Çüss
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Ist diese Seite nun für Migranten aus allen Ländern, oder nur noch für Türkisch/Moslemische Belange?
:-)
@ Paulo
Den Eindruck hat man schon länger.
Aber hier wird es sich eher um einen Aprilscherz handeln. Und gar keinen so schlechten :-)
@Paulo: ich würde mir wünschen für Migranten aus allen Ländern!!!!
Guter Scherz!
@ Paulo: wieso nur aus muslimischen Ländern? der Araber an sich hat doch keine lateinischen Buchstaben und kann das genauso wenig lesen wie wir. Aber vielleicht genauso drüber lachen.
Da haben die Türken aber Schwein gehabt das sie im letzten Jahrhundert das lateinische Alphabet übernommen haben. Sonst müsste man türkische Namen auf gut Glück niederschreiben. Nur könnte mir hier mal jemand verraten was die Deutschen dafür können das ein Name zur Sauerei wird wenn statt eines türkischen Buchstaben ein normaler Lateinischer verwendet wird?
April, April ….
Wer sich mit türkischen Buchstaben nicht auskennt, hat wohl richtige Schwierigkeiten !
Insgesamt ein gelungener Artikel :-)))
Sehr geehrter Herr Ekrem Şenol,
Danke für den Aprilscherz, der mich noch einmal zur Suche nach türkischen Schriftzeichen animiert hat. Eine einfache Möglichkeit bietet das Keyboard-tr-Türkisch-Schreiben. Home-5goldig.de mit dem man alle türkischen Texte schreiben oder abschreiben und dann in beliebige Texte transportieren kann.
Leider erlebe ich immer wieder, dass Menschen mit türkischen Wurzeln die Aussprache ihrer Namen an das Deutsche angleichen, um es z.B. der Lehrerin „einfacher“ zu machen. Der eigene Name hat aber einen hohen Stellenwert für das Selbstkonzept von Menschen, daher kann ich wohl von Lehrern wie auch von der öffentlichen Verwaltung erwarten, dass die Namen korrekt ausgesprochen und geschrieben werden, so wie das ja auch bei den hier heimisch gewordenen französischen Religionsmigrantinnen geschehen ist. Da ich häufig Sonderzeichen, wie z.B. das phonetische Alphabet in meiner Arbeit verwende, habe ich jedoch leider schon oft die Erfahrung gemacht, dass diese nicht korrekt beim Adressaten ankommen.
Also hier mein erster Versuch mit der Virtuellen Tastatur Türkisch.
Mit freundliche Grüßen
Rita Zellerhoff
Das Problem ist eigentlich erst durch die Ersetzung der arabischen Schrift durch die lateinische für das Türkische entstanden, wobei man sich damals auch an der französischen Schreibmaschine orientierte, auf der es das Cedille, das c mit einem kleinen unten angehängten s, um den Laut tsch darzustellen. Denn solange man das Türkische mit arabischen Buchstaben schrieb, gab man Eigennamen im Deutschen so wieder, wie sie im Türkischen gesprochen werden. So fand ich im Dierke-Weltaltas von 1911 den Namen der westhrakischen Stadt, die heute Alexandroupolis heißt so geschrieben: Dedeagatsch.