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Menschen © ThisParticularGreg auf flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG

Statistisches Bundesamt

Bevölkerungszuwachs durch Einwanderung

Die Gesamtbevölkerung Deutschlands lag Ende 2017 bei 82,8 Millionen. Wie das Statistische Bundesamt außerdem mitteilt, war knapp jeder Achte ausländischer Staatsbürger.

Mittwoch, 19.09.2018, 5:24 Uhr|zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20.09.2018, 17:37 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |   Drucken

Im Jahr 2017 nahm nach Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes die Gesamtbevölkerung Deutschlands im Vergleich zum Vorjahr um 270.700 Personen zu und lag zum Jahresende bei 82,8 Millionen. Die Zunahme beträgt damit 0,3 Prozent.

Die steigende Einwohnerzahl ist dem Statistikamt zufolge ausschließlich auf Einwanderung zurückzuführen. Es seien 405.000 Personen mehr eingewandert als abgewandert. Gleichzeitig starben 147.000 Personen mehr als geboren wurden. Deshalb sei der Bevölkerungswachstum geringer ausgefallen als in den beiden Vorjahren (2016: +346.000; 2015: +978.000).

In den meisten Bundesländern nahm die Einwohnerzahl zu, absolut gesehen am stärksten in Baden-Württemberg, gefolgt von Bayern und Berlin. Gemessen an der Bevölkerungszahl hatten Berlin und Hamburg den höchsten Zuwachs mit jeweils 1,1 Prozent. In Sachsen-Anhalt, Thüringen und im Saarland gab es hingegen einen Bevölkerungsrückgang. In Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern blieb die Einwohnerzahl nahezu unverändert.

Mehr Ausländer

Ende 2017 lebten rund 9,7 Millionen ausländische Staatsbürger in Deutschland. Das entspricht einem Zuwachs von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der deutschen Staatsbürger betrug 73,1 Millionen, ein Rückgang von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Ausländeranteil an der Gesamtbevölkerung erhöhte sich von 11,2 Prozent im Jahr 2016 auf 11,7 Prozent im Jahr 2017.

Wie der Statistische Bundesamt mitteilt, ist der angegebene Wanderungssaldo vorläufig. Die endgültigen Wanderungszahlen des Jahres 2017 werde das Bundesamt voraussichtlich im Oktober 2018 veröffentlichen. (mig)

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