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Hochschulabsolventen © Luftphilia @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG

Steigende Zahlen

Immer mehr Akademiker lernen und Forschen im Ausland

Rund 75.000 Wissenschaftler und Studenten haben im vergangenen Jahr an einer Hochschule im Ausland gelernt und geforscht. Gefördert wurden sie vom Akademischen Austauschdienst. Außerdem wurden rund 51.600 ausländische Akademiker in Deutschland gefördert.

Mittwoch, 01.06.2016, 8:21 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 05.06.2016, 19:49 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |   Drucken

Rund 75.000 Studenten und Wissenschaftler haben im vergangenen Jahr mit Förderung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) an einer Hochschule im Ausland gelernt und geforscht. Zudem förderte der DAAD rund 51.600 ausländische Akademiker während ihres Aufenthalts in Deutschland, wie DAAD-Präsidentin Margret Wintermantel am Dienstag in Bonn mitteilte. Zusammen sei das ein Anstieg von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Das Interesse der deutschen Studenten und Wissenschaftler an Auslandsaufenthalten steige, sagte Wintermantel. Am beliebtesten sind den Angaben zufolge westeuropäische Länder sowie Nordamerika. Der DAAD förderte laut seinem Jahresbericht 2015 insgesamt 42.000 Auslandsaufenthalte von Studenten, Hochschulmitarbeitern und Dozenten im europäischen Ausland.

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„Die steigende Zahl der ausländischen Studierenden in Deutschland spricht aber auch für die Attraktivität des deutschen Hochschulsystems“, sagte Wintermantel. Insgesamt waren nach ihren Worten im vergangenen Jahr 321.569 ausländische Studenten an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Deutschland zähle damit zu den fünf beliebtesten Gastländern weltweit. Die meisten Bewerbungen für Stipendien erhält der DAAD aus Russland, den USA und der Ukraine sowie für Masterprogramme mit Bezug zu Entwicklungsländern.

Über das Stipendienprogramm „Führungskräfte für Syrien“ des Auswärtigen Amts studieren zurzeit den Angaben zufolge 200 junge Syrerinnen und Syrer an deutschen Hochschulen. Sie sollten für den Wiederaufbau im Bürgerkriegsland ausgebildet worden. Über das EU-finanzierte Stipendienprogramm „Hopes“, für das der Austauschdienst die Federführung übernommen hat, seien zudem 300 bis 500 Stipendien an Flüchtlinge in syrischen Nachbarländern vergeben worden. Daneben fördert der Austauschdienst mit Mitteln des Bundesforschungsministeriums rund 300 Projekte für Flüchtlinge an deutschen Hochschulen, darunter Sprachkurse, Studierfähigkeitstests und Mentorenprogramme. (epd/mig)

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