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09.05.2016 – Neonazi, Merkel, Türkei, Flüchtlinge, Dagdelen, Visafreiheit

Dagdelen lehnt die Visafreiheit für Türken ab; Tausende Syrer wollen Abschluss anerkennen lassen; Theologe plädiert für mehr Offenheit gegenüber dem Islam; Pressefreiheit in Deutschland; Fußballfans von Neonazis angegriffen; Warum sollte die Türkei die ganze Arbeit übernehmen?

Von Montag, 09.05.2016, 8:10 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 08.05.2016, 22:24 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Die Linke-Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen lehnt die bei dem EU-Türkei-Deal ausgehandelte Visafreiheit für Türken ab. Es sei verrückt zu glauben, mit Erdogan Geschäfte machen zu können.

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Mehr als 400 Anschläge auf Moscheen zählt das BKA seit 2001. taz-Recherchen zeigen: Die tatsächliche Zahl liegt weitaus höher.

Der evangelische Theologe Ralf Wüstenberg will Christen Ängste vor dem Islam nehmen und wirbt für einen Dialog der Religionen. In seinem neuen Buch «Islam ist Hingabe» vergleicht er die Religion dafür mit theologischen Ideen der Reformation – was zu solch provokanten Fragen führt wie «War Calvin ein Dschihadist?».

Sie wollen Vorurteile abbauen und eine sachliche Diskussion statt Populismus: Die Stadt und der Islamische Kulturverein Sundern hatten zum Islam-Dialog eingeladen – und die Premiere wurde ein Erfolg.

Tausende hoch qualifizierte Flüchtlinge wollen ihre Abschlüsse in Deutschland anerkennen lassen. Die Zahl der Anfragen steigt. Nur eine Berufsgruppe ist schwächer vertreten als bei anderen Migranten.

Nicht nur im Fall Böhmermann – auch sonst wird immer wieder gegen deutsche Journalisten ermittelt. Nicht alle können sich gegen den Druck wehren.

Die Regionalliga-Partie des TSV Havelse gegen den SC Goslar 08 endete für einige Fans mit Blessuren. Sie wurden von einer Gruppe Neonazis angegriffen.

3500 Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet und dem europäischen Ausland reisen in die thüringische Kleinstadt Hildburghausen. Der Bürgermeister bestätigt: Die rechtsextremen Konzertbesucher hätten bei der Bevölkerung Angst verbreitet.

Nächste Runde im Machtkampf zwischen Angela Merkel und Horst Seehofer: Die CSU setzt sich von der Schwesterpartei weiter ab und erwägt für 2017 einen eigenen Wahlkampf.

SPD-Chef Sigmar Gabriel hat Gerüchte über einen Rücktritt zurückgewiesen. Dass man als Politiker nicht mehr krank werden dürfe, ohne dass einer dummes Zeug erzähle, habe ihn überrascht.

Der frisch vereidigte Bürgermeister Sadiq Khan wirft den Konservativen vor, mit einer Schmutzkampagne im Wahlkampf die Spaltung der Gesellschaft riskiert zu haben. Die Tories hätten „Donald Trumps Drehbuch“ verwendet.

Die Türkei ist mit den vielen Flüchtlingen im Land überfordert, sagt der türkische Migrationsforscher Murat Erdoğan. Sie brauche eine gemeinsame Asylstrategie mit der EU.

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat nach dem Rückzug seines Regierungschefs Ahmet Davutoglu klar gemacht, dass er eine Änderung der Terrorgesetze seines Landes ablehnt.

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Nachtrag vom 08.05.2016

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