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Deutsche Presse

27.01.2015 – Islam, Pegida, Auschwitz, Türkei, Holocaust, Rassismus

Fremdenfeindlicher Angriff auf Asylbewerber in Dresden; Ausländerbehörde wird nicht umgewandelt; Antwort auf Frage nach Islam in Deutschland nicht einfach; Protest gegen Fremdenhass; NSU Terror: Ex-Obmann Binninger widerspricht Zufallsopfer-Theorie; Tausende Demonstranten gegen Pegida erwartet

Von Dienstag, 27.01.2015, 8:10 Uhr|zuletzt aktualisiert: Dienstag, 27.01.2015, 12:53 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

In Dresden ist ein Asylbewerber von mutmaßlichen Rechtsextremisten überfallen worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, schlugen vier Unbekannte am Sonntagabend in einer Straßenbahn auf den Libyer ein.

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Vor zweieinhalb Monaten wurde Studentin Tugce ins Koma geprügelt, sie starb wenig später. Der Hauptverdächtige sitzt in Haft. Wann der Jugendliche angeklagt wird, ist unklar. Nächste Woche steht erstmal ein anderer Termin an.

Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) hat Wünsche seines Koalitionspartners SPD zurückgewiesen, die Ausländerbehörde der Senatsverwaltung für Integration zu unterstellen.

Sachsens Landesbischof Jochen Bohl sieht den Islam in Deutschland differenziert. «Man kann nicht einfach sagen, der Islam gehört zu Deutschland oder nicht», sagte er am Montag in Dresden.

Der Ausbau des islamischen Religionsunterrichts kommt in Deutschland nur langsam voran. Dabei könnte er ein wichtiger Baustein zur Prävention von Extremismus sein. Ein Überblick.

Ein Ethiklehrer zeigt seinen überwiegend muslimischen Schülern Karikaturen. Meinungsfreiheit als Zumutung, die man aushalten muss. Wie reagieren sie?

Jugendliche Flüchtlinge brauchen Sicherheit vor Abschiebung und besseren Zugang zu Bildung, sagen Verbände der Jugendsozialarbeit. Sie fordern eine konsequente Durchsetzung der Schulpflicht.

Rund 300 Menschen haben sich nach Polizeiangaben am Montagabend in Kassel an einer Demonstration gegen die islamfeindliche «Kagida»-Bewegung beteiligt.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger hat dem Landtags-Untersuchungsausschuss zur Terrorzelle NSU Hinweise für seine Aufklärungsarbeit gegeben.

Den Extremismus mit Strafen zu verhindern und präventiv auf gefährdete junge Menschen und ihr Umfeld zuzugehen: Das reicht Experten und Beratern nicht aus. Wege zurück in die Demokratie aufzuzeigen, ist nach ihren Einschätzung mindestens genauso wichtig.

Was halten die Deutschen von Israel? Laut einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung nicht viel. Fast die Hälfte der Bundesbürger hat eine schlechte Meinung vom jüdischen Staat. Auch der Wunsch nach einem Schlussstrich ist groß.

Frankfurt, Kassel und Fulda: Pegida-Anhänger und Gegner des islamkritischen Bündnisses wollen am Montagabend auf die Straßen gehen. Die größte Kundgebung wird in der Mainmetropole erwartet.

Die monatelang hart umkämpfte syrische Grenzstadt Kobane steht kurz vor der kompletten Rückeroberung durch kurdische Aktivisten. Für beide Kriegsparteien steht bei der Schlacht viel auf dem Spiel.

Das Gericht der türkischen Provinz Ankara droht Facebookseiten abzuschalten, auf denen Mohammed-Karikaturen oder islamkritische Inhalte geteilt sind. Auch die Sperrung von Facebook insgesamt wird erwogen.

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