Türkische Presse Türkei

16.01.2015 – Erdoğan, Gazprom, Flüchtlinge, Pipeline, Islamophobie

Die Themen des Tages sind: Einmaliger Zug von Erdoğan; „Die Hälfte der Flüchtlinge sind Kinder; Russland zeigt Europa Türkei-Karte; Manchester United toleriert Islamophobie nicht. Scout Torben Aakjaer gekündigt

Von TRT Freitag, 16.01.2015, 14:33 Uhr|zuletzt aktualisiert: Freitag, 16.01.2015, 15:24 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |   Drucken

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Einmaliger Zug von Erdoğan
Vatan zitiert unter dem Titel, „Einmaliger Zug von Erdoğan“, die Worte des Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan: „Wir haben zu den Feierlichkeiten anlässlich des 100. Jahrestages der Schlacht von Çanakkale alle Staats- und Regierungschefs der Welt eingeladen. Am 24. April werden wir alle dort sein“, habe Erdoğan gesagt. Der 24. April sei der Tag, an dem angeblich die türkische Regierung von damals an der armenischen Minderheit Völkermord begangen habe, so der Vorwurf der armenischen Diaspora. Dass Erdoğan zu diesem Tag alle Staats- und Regierungschefs in die Türkei einlud, um den 100. Jahrestag der Schlacht von Çanakkale zu begehen, wurde als ein strategischer Zug bewertet.

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„Die Hälfte der Flüchtlinge sind Kinder
Yeni Şafak meldet unter dem Titel, „Die Hälfte der Flüchtlinge sind Kinder“, der Stadtrat von Gaziantep habe über die syrischen Flüchtlinge in der Türkei ein Bericht zusammengestellt. Demnach bestehe die Hälfte dieser Flüchtlinge aus Kindern im Alter von 0-18 Jahren. Während 53 Prozent der Flüchtlinge in den Lagern aus Kindern besteht, ist dieser Anteil außerhalb der Lager 49 Prozent.

Russland zeigt Europa Türkei-Karte
Star schreibt unter der Überschrift, “Russland zeigt Europa Türkei-Karte“, der Vorstandsvorsitzende des russischen Energie-Riesen Gazprom, Alexei Miller habe mitgeteilt, dass die South-Stream Pipeline endgültig gestoppt sei. 63 Milliarden Kubikmeter russischen Erdgases, das über die Ukraine nach Europa gefördert wurde, werde künftig einzig über die Türkei gefördert. Für die nötige Infrastruktur ab der griechischen Grenze sei die Türkei zuständig. Dafür habe die Türkei eine Frist von höchstens ein paar Jahren. Andernfalls werde das Erdgas-Volumen an andere Märkte kanalisiert.

Manchester United toleriert Islamophobie nicht
Sabah meldet unter dem Titel, „Manchester United toleriert Islamophobie nicht“, der britische Club habe Scout Torben Aakjaer gekündigt, weil er in den sozialen Medien islamfeindliche Kurznachrichten geschrieben habe. Wie vom Club verlautete, habe Aakjaer bei Facebook rassistische Bemerkungen gegen Muslime und Flüchtlinge geteilt. Deswegen habe der Club die Wege mit ihm getrennt.

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