Kundgebung gegen Antisemitismus
Nach Merkel sagt auch Gauck zu
Zu der Kundgebung des Zentralrats der Juden gegen Antisemitismus wird auch Bundespräsident Joachim Gauck kommen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte bereits zugesagt. Thema der Kundgebung ist: Steh auf! Nie wieder Judenhass.
Donnerstag, 04.09.2014, 8:21 Uhr|zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 04.09.2014, 22:05 Uhr Lesedauer: 1 Minuten |
Nach Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat auch Bundespräsident Joachim Gauck seine Teilnahme an einer Kundgebung gegen Antisemitismus in Berlin zugesagt. Dies sei ein ganz „besonderes und bewegendes Zeichen der Solidarität und der Verbundenheit“, erklärte der Präsident des Zentralrats der Juden, Dieter Graumann, am Dienstag in Berlin.
Nach Angaben des Zentralrats wird Merkel die Hauptrede halten. Als weitere Redner werden der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, sowie der Präsident des World Jewish Congress, Ronald S. Lauder, erwartet.
Zu den Unterstützern gehören zudem der Deutsche Fußball-Bund, der Deutsche Olympische Sportbund, der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Aktion Sühnezeichen, hieß es. Das Motto der Kundgebung am Brandenburger Tor lautet „Steh auf! Nie wieder Judenhass!“ und findet am 14. September statt.
In den vergangenen Wochen sei in vielen deutschen Städten Hass auf Juden wieder offen ausgebrochen, sagte Graumann weiter. Antisemitische Hetzparolen, tätliche Angriffe und Bedrohungen sowie Anschläge auf Synagogen hätten nicht nur in der jüdischen Gemeinschaft, sondern in großen Teilen der Gesellschaft tiefe Besorgnis und Entsetzen ausgelöst. Dennoch lasse sich die jüdische Gemeinschaft nicht einschüchtern, sondern setze weiter auf die Gestaltung eines selbstbewussten jüdischen Lebens in Deutschland. (epd/MiG) Aktuell Politik
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