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Deutsche Presse

29.08.2014 – Moschee, Neonazi, PKK, Erdoğan, Türkei, Rassismus

Bayern bringt Flüchtlinge im Bierzelt unter; Überfälle auf Muslime sind angeblich nie Rassismus; Fast jeder zweite Neonazi in Kommunalparlamenten ist vorbestraft; Koalitionspolitiker erwägen Ende des PKK-Verbots; Erdoğan ist erster vom Volk gewählter Präsident der Türkei

Von Freitag, 29.08.2014, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 28.08.2014, 22:24 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Vor 10 Jahren wurde der Migrationsrat gegründet. Weil Probleme wie Ausgrenzung und Rassismus Migranten jedweder Herkunft betreffen, sei ein solcher Dachverband verschiedener Organisationen bis heute nötig, erklären zwei Vorstandsmitglieder.

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Krieg und Terror lassen die Flüchtlingszahl nach oben schnellen. Zur Unterbringung muss überall in Deutschland improvisiert werden. In Bayern ist das Erstaufnahmelager in Zirndorf bereits überfüllt.

Die Mevlana-Moschee in Berlin wurde Ziel eines Brandanschlages. Die Polizei musste ihre Aussage revidieren, es gebe keinen rassistischen Hintergrund. Diese Panne findet die Türkische Gemeinde typisch.

Zwei Wochen nach der Brandstiftung in der Mevlana-Moschee in Kreuzberg haben Vertreter des Türkischen Bundes Berlin (TBB) und der Türkischen Gemeinde Deutschland den Anschlagsort besucht.

Fast jeder zweite Neonazi in den Thüringer Kommunalparlamenten ist vorbestraft. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der Linken-Fraktion im Landtag hervor.

In Sachsen geht ein Wahlkampf zu Ende, der keiner war. Die CDU-geführte Regierung hat den Wahltermin bewusst aufs Ferienende gelegt, um echter politischer Auseinandersetzung zu entgehen.

1,4 Millionen Euro sind viel Geld für eine angeschlagene Partei wie die NPD. Sollte ihr der Wiedereinzug in das sächsische Parlament nicht gelingen, bedeutet das den Verlust finanzieller Unterstützung und Arbeitslosigkeit für NPD-Kader.

Eingeschlossen von Einheiten des „Islamischen Staats“ sind sie seit mehr als zwei Monaten, doch internationale Aufmerksamkeit erlangen sie erst jetzt.

Nach mehr als elf Jahren als Ministerpräsident ist der islamisch-konservative Politiker Recep Tayyip Erdogan als erstes vom Volk gewähltes Staatsoberhaupt der Türkei vereidigt worden.

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