Türkische Presse Türkei

10.06.2014 – Gauck, NSU, Türkei, Iran, Erdoğan, Rohani, Keupstraße

Die Themen des Tages sind: Türkisch-Iranischen Beziehungen; NSU Terror - Gauck hat türkische Kleinunternehmer besucht; Räder drehen sich zum Rekord; ATAK-Zeit; WM in Brasilien; THY hat 15 Bestellungen bestätigt

Von TRT Dienstag, 10.06.2014, 15:12 Uhr|zuletzt aktualisiert: Dienstag, 10.06.2014, 15:12 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |   Drucken

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Türkisch-Iranischen Beziehungen
Yeni Safak berichtet, in den türkisch-iranischen Beziehungen sei eine neue Seite aufgeschlagen worden. Der iranische Präsident Hassan Rohani sei mit Staatspräsident Abdullah Gül sowie Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan zusammengekommen. Gül habe auf die Bedeutung dieses historischen Besuchs von Rohani hingewiesen. Rohani seinerseits habe betont, sei Besuch werde ein Wendepunkt in den Beziehungen zwischen den beiden Ländern werden. Eine Instabilität in der Region sei von keinem Nutzen für die Regionsländer. Ziel sei es, das bilaterale Handelsvolumen zu verdoppeln sowie den Persischen Golf und das Arabische Meer durch ein Schienensystem mit dem Schwarzen Meer und dem Mittelmeer zu verbinden, habe der iranische Präsident weiter gesagt.

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Gauck hat türkische Kleinunternehmer besucht
In Sabah lesen wir unter der Schlagzeile „Gauck hat türkische Kleinunternehmer besucht“, an dem Jahrestag des Bombenanschlags der rechtextremistischen Terrororganisation NSU am 9. Juni 2004 in der Kölner Keupstraße, die auch „kleines Istanbul“ genannt werde, habe auch der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck teilgenommen. Dem Blatt nach habe Gauck auch die Kleinunternehmer besucht, deren Geschäfte bei dem Anschlag beschädigt worden waren. In einem türkischen Restaurant habe Gauck gegessen und sich bei den Betroffenen bedankt, dass sie nach dem Anschlag das Land nicht verlassen hätten. Der Besuch von Gauck in der Keupstraße sei auch von den deutschen Medien aus der Nähe verfolgt worden.

Räder drehen sich zum Rekord
Aus Vatan erfahren wir unter der Schlagzeile „Räder drehen sich zum Rekord“, das Vorzeichen für das Wirtschaftswachstum, die Industrieproduktion sei im April über den Erwartungen um 4,6 Prozent gestiegen. Dem Blatt zufolge hätten der Export und der Industrieproduktionsindex mit 121 den höchsten Stand in der Landesgeschichte erreicht.

THY hat 15 Bestellungen bestätigt
THY hat 15 Bestellungen bestätigt Aksam meldet auf den Wirtschaftsseiten „THY hat 15 Bestellung bestätigt“, die Türkische Fluggesellschaft (THY) habe die Option über den Kauf von 15 B737-8 MAX Flugzeugen vom US-Flugzeughersteller Boeing als Bestellung bestätigt. Dem Blatt nach habe THY erklärt, die bestellten 15 Flugzeuge würden in 2020 zur Flotte hinzugefügt.

ATAK-Zeit
In Yeni Safak lesen wir unter der Schlagzeile „ATAK-Zeit“, der erste einheimische Kampfhelikopter der Türkei „ATAK“ sei den türkischen Streitkräften übergeben worden. Der Einsatzbereich des Helikopters sei Truppenunterstützung. ATAK sei der beste Helikopter seiner Klasse. Der Helikopter könne mit zwei Stringer-Raketen sowie acht einheimischen Anti-Panzer-Lenkflugkörperraketen Mizrak ausgerüstet werden.

WM in Brasilien
Auf den Sportseiten von Sabah lesen wir, vier Trainer der insgesamt 32 Nationalmannschaften bei der WM in Brasilien seien zuvor in der Türkei tätig gewesen. Demnach habe Del Bosque Besiktas Istanbul, Löw Fenerbahce Istanbul, Halilhodzic Trabzonsopr und Susic fünf unterschiedliche türkische Mannschaften trainiert.

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  1. levi sagt:

    Quelle: Die “Türkische Presse Türkei” wird MiGAZIN von der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World) zur Verfügung gestellt und unverändert übernommen.“

    Sie sollten ihre Politik überdenken. Dass die TRT, die inzwischen Privatanstalt von Erdogan ist, die Nachrichtenauswahl bestimmt, wirft einen großen Schatten auf die Pressedienste von Migazin. Es ist ja kein Wunder, dass die fundamentalistische Yeni Safak gleich zweimal, und die Erdoganliebhaberin Sabah einmal vertreten sind. Als wäre keine andere Zeitung in der Türkei.

    Wenn Sie keinen unabhängigen Dienst anbieten können, dann lassen Sie es doch einfach. Besser gar nicht als schlecht informiert.