Türkische Presse Türkei

24.04.2014 – Erdoğan, Armenien, Ereignisse von 1915, Kinderfest, Türkei

Die heutigen Tageszeitungen berichten über die landesweiten Feierlichkeiten anlässlich des Nationalen Souveränitäts- und Kinderfestes und bringen die Kondolenzbotschaft von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan vor dem 99. Jahrestag der Ereignisse von 1915 auf ihren Titelseiten.

Von Donnerstag, 24.04.2014, 11:21 Uhr|zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 24.04.2014, 11:24 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Fest, so froh wie Kinder
Star schreibt unter der Schlagzeile „Fest, so froh wie Kinder“, Millionen Kinder in bunten Kostümen und mit Fahnen in den Händen hätten die ganze Türkei in ein Meer aus Farben verwandelt. Der Freude der Kinder hätten sich die Erwachsenen angeschlossen.

Zeit hat nicht ausgerecht
Vatan meldet unter der Schlagzeile „Zeit hat nicht ausgerecht“, am 23. April hätten hunderttausende Menschen das Atatürk-Mausoleum besucht. Erstmals sei die Öffnungszeit bis um 20:00 Uhr verlängert worden.

Historische Botschaft in neun Sprachen
In Hürriyet lesen wir diesbezüglich „historische Botschaft in neun Sprachen“, das Ministerpräsidium der Türkischen Republik habe erstmals eine offizielle Erklärung zu den Ereignissen von 1915 veröffentlicht. Erdogan habe den Familienangehörigen der ums Leben gekommenen Armenier sein Beileid ausgesprochen. Die Botschaft von Ministerpräsident Erdogan sei in Englisch, Französisch, deutsch, Spanisch, Arabisch, Russisch sowie Ost- und Westarmenisch, einen Tag vor dem 99. Jahrestag des 24. April veröffentlicht worden. Der armenische Patriarch Bekili Ateshian habe gesagt, die Botschaft habe „die Schmerzen gekühlt“.

Überraschende Botschaft von Erdogan
Aus Milliyet erfahren wir unter der Schlagzeile „überraschende Botschaft von Erdogan“, Ministerpräsident Erdogan habe in seiner Botschaft betont, der 24. April stelle im Hinblick auf die freie Äußerung von Gedanken zu diesem geschichtlichen Thema eine wertvolle Gelegenheit dar.

Kränkung wieder in Freundschaft verwandeln
Sabah schreibt unter der Schlagzeile „Kränkung wieder in Freundschaft verwandeln“, Erdogan habe in seiner Botschaft gesagt, wenn wir Kränkung wieder in Freundschaft umwandeln könnten, sei es auch natürlich anderen Aussagen mit Empathie und Toleranz zu begegnen. Wie bei allen Bürgern des Osmanischen Reiches sei es eine menschliche Pflicht, auch das Gedenken der Armenier an die Erinnerung an das Leid, das die Armenier zu jener Zeit durchlebt haben, zu verstehen und es mit ihnen zu teilen, habe Erdogan Unterstichen.

Unser gemeinsames Leid
Yeni Safak schreibt zu der Botschaft von Ministerpräsident Erdogan unter der Schlagzeile „unser gemeinsames Leid“, die Türkei habe ein weiteres Tabu gebrochen. In der historischen Botschaft habe Erdogan betont, die Vorfälle, die sich während des Ersten Weltkriegs ereignet hätten, seien unser gemeinsames Leid. Den Enkeln der Armenier, die unter den Bedingungen zu Anfang des 20. Jahrhunderts umgekommen seien, habe Erdogan sein Beileid ausgesprochen.

Türkische-chinesische Freundschaftsseite Online
Hürriyet berichtet unter der Schlagzeile „türkische-chinesische Freundschaftsseite Online“, die türkisch-chinesische Freundschaftsstiftung habe die Internetseite „turkish.chine.com“ zeremoniell eröffnet. Dem Blatt nach habe sich der chinesische Minister für Radio, Film und Fernsehen Cai Fuchao bei der Eröffnung bei allen bedankt, die dem kulturellen Austausch zwischen der Türkei und Volksrepublik China beigetragen hätten.

ATAK-Helikopter
Aus einer weiteren Meldung von Hürriyet erfahren wir, der im Rahmen des nationalen Kriegshelikopter-Projekts produzierte ATAK-Helikopter sei gestern den türkischen Streitkräften übergeben worden. Dem Blatt zufolge werde der Helikopter mit nationalen Quellen produziert und werde den Streitkräften im dreierpack übergeben. Die türkischen Streitkräfte würden insgesamt 59 ATAK-Helikopter erhalten.

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