Stipendium für Migranten

Wer will noch durchSTARTen?

Jugendliche mit Migrationshintergrund, die in Nordrhein-Westfalen zur Schule gehen und das Abitur oder Fachabitur anstreben, können sich noch bis zum 1. März für ein Start-Stipendium bewerben.

Donnerstag, 20.02.2014, 8:22 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 23.02.2014, 22:29 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |   Drucken

Start, die größte deutsche Förderinitiative für Schüler mit Migrationshintergrund, unterstützt engagierte Jugendliche mit Migrationshintergrund auf ihrem Weg zu einem höheren Bildungsabschluss. Im Rahmen des Start-Stipendiums erhalten Stipendiaten neben einer finanziellen Unterstützung für ihre Bildungsausgaben die Möglichkeit an einem umfassenden Bildungsprogramm teilzunehmen. Start-Projektpartner sind die Start-Stiftung – ein Projekt der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, das Bildungsministerium und das Integrationsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen sowie 35 weitere Partner.

Robert Hasse, Geschäftsführer der Start-Stiftung GmbH beschreibt das Konzept des Stipendiums: „Start fußt auf zwei Säulen – der materiellen und der ideellen Förderung. Ziel ist es, die individuellen Fähigkeiten und Interessen der Stipendiaten zu identifizieren, bestehende Talente auszubauen und in Projekten zu erproben und zu festigen.“ Bei Start geht vor allen Dingen auch um Eigeninitiative: Die Jugendlichen gestalten das Stipendienprogramm selber aktiv mit.

Zugleich ist Start viel mehr als eine zeitlich begrenzte Unterstützung. Als Start-Stipendiaten werden die Jugendlichen in ein Netzwerk aufgenommen, das weit über den Schulabschluss hinaus aktiv sein kann. Alle ehemaligen Start-Stipendiaten bilden gemeinsam das Start-Alumni-Netzwerk. Die Start-Stiftung, die Gemeinnützige Hertie-Stiftung sowie das Alumni-Netzwerk begleiten und unterstützen ehemalige Stipendiaten auf ihrem Weg in das Berufsleben.

Die Zahlen sprechen für sich: Über 95 Prozent der ehemaligen Stipendiaten haben ein Studium aufgenommen. Mehr als 50 Prozent der Alumni haben für ihr Studium ein Stipendium eines Studienförderwerkes erhalten. Und viele ehemalige Stipendiaten sind bereits erfolgreich in den Beruf eingestiegen. (gv)

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  1. Ochljuff sagt:

    Können auch Studienkollegiat*innen von der Förderungsmöglichkeit profitieren?