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TV-Tipps des Tages

07.11.2013 – Juden, Kippa, Muslime, Gaza, Palästina, Antisemitismus

TV-Tipps des Tages sind: hier und heute: "Ich habe vor allem Angst um meine Kinder", sagt Avichai Apel. Der 34-Jährige ist Rabbiner in Dortmund; Die fliegenden Jungen von Gaza; Wie viel Religion verträgt die Republik? Goldschmidts Kinder - Überleben in Hitlers Schatten

Von Donnerstag, 07.11.2013, 8:18 Uhr|zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 06.11.2013, 22:16 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

hier und heute
Reportage – „Ich habe vor allem Angst um meine Kinder“, sagt Avichai Apel. Der 34-Jährige ist Rabbiner in Dortmund. Eigentlich lebt er gerne hier mit seiner Frau und seinen sechs Kindern. Doch immer wieder und immer häufiger ist auch Familie Apel wegen ihres jüdischen Glaubens Anfeindungen und Beleidigungen ausgesetzt. Dortmund ist multikulturell geprägt. Hier leben viele Muslime. Der Nahost-Konflikt sorgt regelmäßig für Zündstoff. Auch die vielen Neonazis in der Stadt machen den Juden Angst. Rabbiner Apel und seine Söhne fallen auf. Sie sind streng gläubig und immer mit Kippa und Gebetsschal unterwegs. „Ich kämpfe dafür, dass es möglich ist, als Jude hier zu leben“, sagt Avichai Apel. Zu seiner Gemeinde gehören mittlerweile 4000 Juden. Viele verschweigen, dass sie jüdisch sind. Die Angst vor Antisemitismus ist einfach zu groß. Reporterin Anne Bielefeld hat nicht erwartet, dass die Lage so beschämend ist. Do, 7. Nov • 18:05-18:20 • WDR

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Die fliegenden Jungen von Gaza
Dokumentation – Die fliegenden Jungen vom Gaza-Streifen brechen durch Akrobatik und Freerunning aus ihrem eingesperrten Alltag aus. „Parkour“ heißt ihre Leidenschaft: die Kunst, von Körper und Umwelt gesetzte Grenzen zu überwinden. Immer neue Hindernisse spornen sie zu immer gewagteren Sprüngen an. Doch im Gaza-Streifen ist Parkour auch eine Art, sich aufzulehnen und allen, die ihr Leben eingrenzen wollen, zu trotzen. Do, 7. Nov • 18:25-19:08 • arte

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Koalition der Frommen
Wie viel Religion verträgt die Republik? Sie verweigern ihren Mitarbeitern das Streikrecht ? und eine gescheiterte Ehe kann zur Kündigung führen. Sie fordern das Verbot von unliebsamen Karikaturen und beanspruchen Macht und Einfluss ? und vor allem jede Menge Subventionen aus öffentlicher Hand. Die Rede ist von Kirchen und Religionsgemeinschaften. Die Kirchen verlieren zunehmend an Mitgliedern, ihre Bindungskraft nimmt rapide ab ? ihre Privilegien aber scheinen ungebrochen. Warum eigentlich? Do, 7. Nov • 19:15-20:00 • PHOENIX

Goldschmidts Kinder – Überleben in Hitlers Schatten
Dokumentation – Berlin 1935. Unter großen persönlichen Risiken gelingt es der Lehrerin Leonore Goldschmidt, mitten in Nazi-Deutschland eine jüdische Schule zu gründen. Sie findet ein Schlupfloch in den nationalsozialistischen Schulgesetzen und widersteht allen Repressalien durch die SA. Für viele jüdische Kinder Berlins wird die Goldschmidt-Schule zum letzten Zufluchtsort vor dem wachsenden Rassismus. Auf dem Lehrplan steht vor allem Englisch – als Voraussetzung für ein Leben im Exil. Nach der Pogromnacht 1938 eskaliert die Lage der Juden in Deutschland: Viele Goldschmidt-Schüler fliehen mit ihren Familien. Do, 7. Nov • 20:15-21:00 • tagesschau24

Wir alle sind Prinzessinnen
Dokumentarfilm – Im Gymnasium eines Problembezirks von Marseille behandeln Schüler im Französischunterricht den Roman „Die Prinzessin von Clèves“ von Marie-Madeleine de La Fayette aus dem Jahr 1678. Der Handlung des Romans folgend, gewährt der Dokumentarfilm intime Einblicke ins Leben der jungen Menschen. Manchmal benutzen die Jugendlichen ihre eigenen Worte, manchmal die des Buches. Die Höhepunkte des Romans, der zeitlose Themen behandelt, lassen sich gut auf ihre Welt übertragen. Auch sie entdecken gerade erste Liebesgefühle. Unmerklich verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und Realität. Fr, 8. Nov • 00:05-01:15 • arte

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