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TV-Tipps des Tages

29.01.2013 – Kreuzzüge, Hitler, Muslime, Jerusalem, Terror, Myanmar

TV-Tipps des Tages sind: Planet Wissen: Die Kreuzzüge - Bewaffnete Pilgerfahrten im N; Die Machtergreifung: Deutschland zwischen Demokratie und Diktatur. Die Dokumentation analysiert mit Hilfe von Historikern und Zeitzeugen die Ursachen der schicksalhaften Entwicklung hin zum 30. Januar 1933; Myanmar - Aufbruch ins Ungewisse

Von Dienstag, 29.01.2013, 8:18 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 27.01.2013, 16:06 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Planet Wissen: Die Kreuzzüge – Bewaffnete Pilgerfahrten im N
Ein Konzil im November 1095 wird für 200 Jahre die Welt verändern: Papst Urban II. ruft in Clermont zur Befreiung Jerusalems auf und löst eine unglaubliche Begeisterung aus. „Gott will es!“ – mit dieser Überzeugung machen sich Zehntausende, egal ob Adel oder einfaches Volk, 1096 auf den Weg ins Heilige Land.

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Sie erobern Jerusalem und lösen kriegerische Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Christen aus, die erst Ende des 13. Jahrhunderts enden. Sieben Kreuzzüge lang tobt der Kampf um die heiligen Stätten, doch Jerusalem bleibt in muslimischer Hand. Aber der Kontakt mit der orientalischen Kultur bereichert das Leben in Europa. 15:00-16:00 • BR-alpha

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Die Machtergreifung
Deutschland zwischen Demokratie und Diktatur. Die Dokumentation analysiert mit Hilfe von Historikern und Zeitzeugen die Ursachen der schicksalhaften Entwicklung hin zum 30. Januar 1933 und zeigt, dass weite Teile der politischen und wirtschaftlichen Eliten Deutschlands Hitler völlig falsch eingeschätzt hatten.

Im Mittelpunkt steht das Spannungsverhältnis zwischen dem Reichspräsidenten Paul von Hindenburg und dem Führer der NSDAP, Adolf Hitler. Wolfram Pyta, Professor für Neuere Geschichte in Stuttgart, Direktor der Forschungsstelle Ludwigsburg zur NS-Verbrechensgeschichte und Hindenburg-Biograph, erläutert seine Forschungsergebnisse. Im Gegensatz zur bisher vorherrschenden Einschätzung der meisten Historiker führt er aus, das der damals 86jährige Reichspräsident nicht jener gebrechliche Greis war, der den Überblick verloren zu haben schien. Pyta beschreibt Hindenburg als einen gewieften Taktiker, der den Führer der NSDAP für seine Vision einer „nationalen Einigung“ instrumentalisieren wollte.Harald Hoegner, der Sohn des ehemaligen Reichstagsabgeordneten der SPD und späteren bayerischen Ministerpräsidenten Wilhelm Hoegner, erlebte als Kind den Aufstieg Adolf Hitlers an der Seite seines Vaters hautnah mit. Er berichtet über die Verzweiflung, die sich in der linken Opposition verbreitete, und über die Mechanismen des staatlichen Terrors, die viele Demokraten zwangen, sich ins Ausland abzusetzen. 15:15-16:00 • PHOENIX

Myanmar – Aufbruch ins Ungewisse
Dokumentation – Nach dem Demokratisierungsprozess Myanmars sind die Sanktionen gegen das Militärregime ausgesetzt; Touristen und Investoren strömen ins Land. Doch was kommt davon bei der Bevölkerung an? Für die Dokumentation „Myanmar – Aufbruch ins Ungewisse“ gelang es dem Autor Dariusch Rafiy und seinem Team im Frühjahr 2012, in einem für Ausländer gesperrten Randgebiet Yangons, dem früheren Rangun, zu drehen. In einer Art Momentaufnahme porträtiert der Film die dort lebenden Menschen, deren Alltag vom rasanten Wandel Myanmars nicht unberührt bleibt.

Thein Soe lebt in South Dagon am Rande der südlichen Hauptstadt Yangon. So wie hier wohnen die meisten Menschen in Myanmar: in einfachen Holzhütten, ohne Kanalisation und unter Verhältnissen weit unter der Armutsgrenze. 14 Jahre lang war er Leibwächter und -koch von Aung San Suu Kyi. Kaum ein anderer stand so lange so nah an der Seite der populären Politikerin. Bis die Symbolfigur der birmanischen Opposition 2003 verhaftet und unter Hausarrest gestellt wurde. Zweimal verhaftete man auch Soe als politischen Aktivisten und verurteilte ihn zu einer Gefängnisstrafe. Zweieinhalb Jahre musste seine Frau daraufhin die Familie allein durchbringen.

Soe blieb den Idealen Suu Kyis treu. Er setzt sich bis heute für die Demokratie und Aung San Suu Kyis NLD-Partei ein. Sein Traum ist es, sie wieder zu sehen, um ihr zur Seite zu stehen. Denn inzwischen ist Aung San Suu Kyi gewählte Parlamentsabgeordnete. 07:10-07:53 • arte

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