Deutsche Presse

09.01.2013 – Migranten, NSU, Türkei, Salafisten, NPD, Zschäpe, PKK, Kurden

Türken schicken immer mehr Geld nach Deutschland; Rheinbahn will mehr Zuwanderer als Mitarbeiter; Salafisten-Anführer wollen in Kreuzberg predigen; Alte NPD-Akte bleibt zu; Missbrauchs-Studie der Kirche vor dem Aus; NSU Affäre: Zschäpes Anwälte lehnen Anklageschrift ab; der Verfassungsschutz illegal Briefe mitgelesen? Türkei einigt sich mit Öcalan in Kurden-Frage

Von Mittwoch, 09.01.2013, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 09.01.2013, 8:20 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Die türkische Wirtschaft wächst seit Jahren und damit auch der Wohlstand der Bürger. Zwar überwiegen die Bargeldtransfers von Deutschland an den Bosporus, doch immer mehr Geld fließt umgekehrt.

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Die Düsseldorfer Rheinbahn trifft als erstes Unternehmen in Nordrhein-Westfalen eine Vereinbarung mit dem NRW-Integrationsministerium, mehr Mitarbeiter ohne deutschen Pass einzustellen.

Führende Islamisten wie Pierre Vogel und Ibrahim Abou-Nagie wollen bei einem Großevent in Berlin Geld für syrische Gotteskrieger sammeln.

Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, verweigert angesichts neuer Verfahren um die NPD die Einsicht in Akten aus dem ersten Verbotsverfahren vor rund zehn Jahren.

Es sollte der Befreiungsschlag werden: Die Deutsche Bischofskonferenz beauftragte das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen mit der Aufarbeitung des Missbrauchsskandals. Doch nun steht das Projekt vor dem Aus – Bistümer weigern sich, die notwendigen Daten herauszugeben.

Knapp drei Monate nach der Tötung des 20-jährigen Jonny K. am Alexanderplatz sind die Ermittlungen weiterhin nicht abgeschlossen. Drei Verdächtige befinden sich in Haft.

Das durch eine Explosion zerstörte Haus in der Frühlingsstraße 26 in Zwickau, in dem Uwe Boehnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschaepe, Mitglieder des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) gelebt haben.

Gut ein Jahr nach Beginn der Arbeit in den verschiedenen parlamentarischen Untersuchungsausschüssen zur rechtsextremen Terrorzelle NSU sieht die Linkspartei Vorwürfe gegen die Sicherheitsbehörden bestätigt.

Migrantenklassen müssen mehr als ein Placebo zur Beruhigung verunsicherter Eltern sein. Integration durch Segregation ist für sich allein kein Erfolgskonzept.

Christen werden in Nordkorea weltweit am stärksten verfolgt. Bereits zum elften Mal in Folge führt das kommunistische Land die Liste der Staaten an.

Die Türkei und der inhaftierte PKK-Chef Abdullah Öcalan haben einem Zeitungsbericht zufolge eine Vereinbarung erzielt, die eine Lösung des Kurden-Konflikts festlegt. Demnach ist die verbotene kurdische Arbeiterpartei bereit, einer Entwaffnung der Rebellen zuzustimmen.

Syrien soll über mehr als 1000 Tonnen an chemischen Kampfstoffen verfügen – Schätzungen, die in der Türkei Besorgnis erregen. Beobachter berichten über Kriegsverbrechen von Rebellen und Regierungstruppen.

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