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Deutsche Presse

07.09.2012 – Migranten, Türkei, PKK, NPD, Rassismus, Beschneidung, Integration

Migrantenvertreter suchen die Konfrontation mit Berlins Integrationssenatorin Dilek Kolat; Angriff auf Ausländer - Ermittlungen wegen versuchten Mordes; Neue Integrationsbeauftragte: Aus dem Ärger in den Ärger; Protest gegen Regelung zur Beschneidung; Udo Voigt, Ex-NPD-Chef, ehrt die Waffen-SS und steht vor Gericht; Türkei startet Großoffensive gegen PKK

Von Freitag, 07.09.2012, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 06.09.2012, 22:39 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Migrantenvertreter suchen die Konfrontation mit Berlins Integrationssenatorin Dilek Kolat. Das ist unklug, denn Kolat bietet sich als Interessenvertreterin an. Sie und andere integrierte Migranten kämpfen für mehr Rechte – auch durch Einbürgerung.

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Knapp zwei Wochen nach der Attacke gegen einen 26-jährigen Türken und einen 46-jährigen Iraner in Zwickau ermittelt die Staatsanwaltschaft nun wegen versuchten Mordes.

Ihr Abgang bei Amnesty International war umstritten – und jetzt gibt es gleich Streit um ihren neuen Posten: Monika Lüke hat als Integrationsbeauftragte des Senats keinen einfachen Start.

Der Vorstoß von Justizsenator Thomas Heilmann (CDU), die religiös motivierte Beschneidung von muslimischen und jüdischen Jungen vorläufig straffrei zu machen, stößt auf heftige Kritik.

Beschneidung soll in Berlin straffrei bleiben, die Bedingungen dafür aber sind demütigend. Die Betroffenen verlangen nun bei einer gemeinsamen Demo Respekt.

Udo Voigt sagt es auch im Gerichtssaal noch einmal, erhebt sich hinter der Anklagebank. 1945 sei kein Tag der Befreiung gewesen –schon wegen des „alliierten Bombenholocausts“ nicht, so der NPD-Mann. Und „selbstverständlich“ ehre er die „Soldaten der Wehrmacht und Waffen-SS, die tapfer ihre Pflicht taten“.

Zwanzig Prozent der Deutschen können nicht gut genug lesen und schreiben, um den Alltag zu bewältigen. Experten bezeichnen die hohe Prozentzahl als „Alarmsignal“. Die Leseschwäche hat wirtschaftliche Folgen.

Eingerahmt von Adolf Hitler und dem norwegischen Massenmörder Anders Breivik: So wird der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders auf dem Plattencover der kritischen niederländischen Band „Normaal“ abgebildet.

Israels Premier Benjamin Netanjahu ist erzürnt: Im Zentrum der Macht kam es zum Geheimnisverrat. Nun soll ein Test den illoyalen Minister entlarven. Womöglich sagt der Premier aber selbst nicht ganz die Wahrheit.

In der Türkei beginnt am kommenden Montag der größte Massenprozess gegen Journalisten in der Geschichte des Landes. Kritiker werfen der Regierung ein systematisches Vorgehen gegen Kurden vor

Mit Tausenden Soldaten, Hubschraubern und Kampfjets geht die türkische Armee gegen kurdische Stellungen vor. Angegriffen werden auch vermeintliche Verstecke im Nordirak.

Der türkische Präsident Erdogan fordert ein militärisches Eingreifen in Syrien und erklärt Präsident Assad für „politisch tot“. Dem UN-Sicherheitsrat stellt er ein schlechtes Zeugnis aus.

In einem Munitionsdepot im Westen der Türkei ist offenbar eine Handgranate explodiert, 25 Soldaten kamen ums Leben. Nach Angaben der Regierung handelt es sich um einen Unfall – und nicht um einen Terrorakt. Zuletzt hatte die PKK mehrfach Militärposten angegriffen.

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