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TV-Tipps des Tages

09.08.2012 – Bayern, Moschee, Juden, Kasachen, Palästina, Islam, Israel

TV-Tipps des Tages sind: Gott mit dir, du Land der Bayern: Himmlische Blicke auf weiß-blaue Glaubensschätze - Oberfranken; Länder - Menschen - Abenteuer: Sommer in Sibirien - Wo Deutsche, Russen und Kasachen leben; Was Du nicht siehst: Palästina - In Betlehem entdeckt Sophie die Mauer, die Israelis und Palästinenser voneinander trennt

Von Donnerstag, 09.08.2012, 8:18 Uhr|zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 09.08.2012, 10:01 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Gott mit dir, du Land der Bayern
Himmlische Blicke auf weiß-blaue Glaubensschätze – Oberfranken

Die Filme zeigen in außergewöhnlich hochwertigen Luftaufnahmen die sieben bayerischen Regierungsbezirke und ihre Landschaften im Kontext der jeweiligen reichen und gläubigen Vergangenheit und Gegenwart. Dazu gehören die großartigen Kathedralen und Klöster genauso wie die kleinen katholischen Gebirgskapellen und die evangelischen Stadt- und Dorfkirchen im fränkischen Raum. Die Synagogen und Moscheen werden filmisch ebenso eingebettet wie alle anderen Gotteshäuser – der Blick aus der Luft in eine vom Glauben an Gott geprägte Kulturlandschaft. 13:00-13:45 • BR

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Länder – Menschen – Abenteuer
Reisereportage – Sommer in Sibirien – Wo Deutsche, Russen und Kasachen leben

In Westsibirien liegt Halbstadt, ein 1991 wiedererschaffener Landkreis deutschstämmiger Einwohner. Vor rund 100 Jahren kamen mennonitische Siedler in die westsibirische Tiefebene. Sie gründeten Dörfer und machten das Land urbar. Während der Stalin-Zeit wurden dann noch viele Deutschstämmige aus den europäischen Teilen der Sowjetunion dorthin zwangsumgesiedelt. So entstanden Ortschaften, in denen die Einwohner fast zu 100 Prozent deutschstämmig waren. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion erhielten die Menschen die Möglichkeit, in ihr altes Heimatland Deutschland zurückzukehren. Das taten auch viele von ihnen.

Heute leben in den 16 Dörfern des Landkreises noch rund 20.000 Menschen, vor allem Deutsche und Russen. Die meisten von ihnen arbeiten in der Landwirtschaft. Der Anbau von Weizen ist hier möglich, weil die westsibirische Tiefebene mindestens für 90 Tage im Jahr frostfrei ist. Westsibirien gilt als die Kornkammer Russlands. Im Sommer müssen viele Tausend Hektar zügig geerntet werden, denn der erste Frost kommt bereits Anfang September. Und dann dauert es auch nicht mehr lang, bis wieder ein eisiger Steppenwind über das Land zieht und alles Leben auf das Nötigste reduziert.

Volkert Schult hat mit den Bewohnern von Halbstadt gesprochen, mit den Deutschen, die dort bleiben wollen, mit denen, die nach Deutschland ausreisen wollen. Und er hat russische und kasachische Bewohner gefragt, wie sie mit den Deutschen zusammenleben und was der Wegzug der Nachbarn für sie bedeutet. 20:15-21:00 • NDR Mecklenburg-Vorpommern

Was Du nicht siehst
Dokumentationsreihe – ie junge französische Journalistin Sophie Massieu reist um die Welt. Doch das, was sie ihren Zuschauern auf ihrer 40 Etappen umfassenden Tour zeigt, kann sie selbst nicht sehen. Denn Sophie Massieu ist blind. So können auch wir lernen, die Welt „mit anderen Augen“ zu sehen.

In dieser Folge der Reihe besucht Sophie Massieu Betlehem und das mehrheitlich von Palästinensern bewohnte Westjordanland.

Die biblische Stadt Betlehem liegt heute im Westjordanland inmitten der palästinensischen Autonomiegebiete. Sie ist ein geschichtlich und religiös bedeutsamer Ort in brisantem Umfeld. In Betlehem leben Christen und Muslime seit Jahrhunderten friedlich zusammen. Das meint zumindest Pater Stéphane, ein französischer Mönch, der vor 30 Jahren in die Heilige Stadt kam. Er lädt Sophie in die Geburtskirche ein, die in frühchristlicher Zeit über der vermuteten Geburtsstätte Jesu errichtet wurde.

Um diese Region, die reich an religiösen Stätten ist, tobt eine konfliktgeladene politische Auseinandersetzung. Mit Abdelfattah besucht Sophie Massieu das palästinensische Flüchtlingslager „Aida“ am Ortsrand von Betlehem. Dort leben 5.000 Menschen, einige von ihnen schon seit über 60 Jahren. Sie mussten im Zuge der Gründung des Staates Israel ihre Dörfer verlassen. Abdelfattah hofft, dass er durch die Theaterarbeit mit Jugendlichen des Lagers dazu beitragen kann, dass endlich Frieden in die Region einzieht.

Die Palästinenser bemühen sich sehr um die Bewahrung ihrer Kultur. Maha erklärt Sophie, wie man Hochzeitskleider im traditionellen Stil bestickt. Dann darf die junge Französin die Küchlein für das Aid-Fest backen und entdeckt dabei die köstlichen Geheimnisse der palästinensischen Küche. 00:25-00:51 • arte

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