Deutsche Presse

02.06.2012 – Islam, Gauck, Ehret, NSU, Özdemir, Integration, Türkei, Kosovo

Gegen Antisemitismus, Rassismus und Intoleranz; Deutschlands erster schwarzer Bürgermeister; Gaucks Islam-Äußerung: Lob von CSU, Kritik von Grünen; NSU Terror: Anklage gegen sechs Neonazis; Für Nikolic war Srebrenica kein Völkermord; Türkei sieht "Wendepunkt" in Syrien; Zwei deutsche Soldaten im Norden des Kosovos verletzt

Von Samstag, 02.06.2012, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Samstag, 02.06.2012, 15:30 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Bayerns Integrationsbeauftragter Martin Neumeyer hat ein Ende der von Ex-Bundespräsident Christian Wulff angestoßenen Islam-Debatte gefordert.

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Ein Zeichen vor der Europameisterschaft: Bundestrainer Löw, Kapitän Lahm und weitere Vertreter des Deutschen Fußball-Bundes gedenken in der Holocaust-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau den Opfern des Nationalsozialismus.

John Ehret ist der erste schwarze Bürgermeister Deutschlands. Die Idee zur Kandidatur kam ihm beim Frühstück. Künftig wird er die Geschicke der 4000-Einwohner-Gemeinde Mauer bei Heidelberg leiten.

Die Mehrheit der EU-Bevölkerung wünscht sich ein einheitliches europäisches Asylsystem und mehr Unterstützung für die Mitgliedstaaten beim Umgang mit Einwanderern.

Die Äußerungen des Bundespräsidenten über den Islam in Deutschland stoßen bei den Grünen auf Kritik: Er könne Gaucks Differenzierung nicht nachvollziehen, sagte der Grünen-Vorsitzende Özdemir.

Die Freilassung von drei mutmaßlichen Helfern der terroristischen Vereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund“ in den vergangenen Tagen bedeutet eine Niederlage für die Strafverfolger.

Die Aufarbeitung jener Mordserie, die der Zwickauer Terrorzelle zur Last gelegt wird, könnte früher als gedacht vor Gericht landen. Schon im Sommer wolle die Bundesanwaltschaft die Anklageschrift fertig haben, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

1. Juni. Als „unfassbar“ hat es Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) am Freitag im RTL-Radio bezeichnet, dass Berliner Rockerclubs vom bevorstehenden Verbot und den geplanten Durchsuchungen vorher Kenntnis hatten.

Zwei Bundeswehrsoldaten sind bei Auseinandersetzungen mit serbischen Demonstranten im Norden des Kosovos durch Schüsse verletzt worden.

Der neue Präsident Serbiens, Nikolić, hält seine Heimat für ein Opfer der Weltgeschichte. „Srebrenica“ ist für ihn eine Lüge. Er kommt aus Kragujevac. Vielleicht ist das eine Erklärung.

Eine Woche nach dem Massaker von Al-Hula mit mehr als 100 Toten verurteilt der UN-Menschenrechtsrat die syrische Regierung. Die Botschafter aus Russland, China und Kuba sehen das allerdings anders. Kofi Annan, ist „frustriert“.

Gegen das von Recep Tayyip Erdogans AKP-Regierung geplante Abtreibungsverbot hat sich ein breites Bündnis von Frauengruppen bis hin zu AKP-nahen islamischen Frauenorganisationen gebildet

Teile des syrischen Widerstands drohen, die vereinbarte Waffenruhe aufzukündigen. Damit wäre der UN-Friedensplan vollends gescheitert, das Land droht im Bürgerkrieg zu versinken. Die Türkei drängt auf eine Intervention aus dem Ausland.

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