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16.10.2011 – Türkei, Israel, Shalit, Shalit, Finanzkrise, Wirtschaft, Italien

Die Themen des Tages sind: Jerusalem Post; Abkommen zwischen Israel und Hamas über Gefangenenaustausch; Krisen-Rezept für 33 OECD-Länder; Wirtschaftswachstum in der Türkei; Wut der Italiener hat Rom in Flammen versetzt; "Indignados" (Empörte) habe sich in 82 Ländern in 951 Städten ausgeweitet.

Von TRT Sonntag, 16.10.2011, 13:30 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 16.10.2011, 13:30 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |   Drucken

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Jerusalem Post
Radikal veröffentlicht eine Meldung der israelischen Zeitung „Jerusalem Post“, wonach die Türkei eines jener Länder sein könne, in das die dem Abkommen zwischen Israel und Hamas über Gefangenenaustausch entsprechend freigelassenen Palästinenser geschickt werden sollen. Der Vorsitzende der Kommission für auswärtige Beziehungen und Verteidigung im israelischen Parlament Shaul Mofaz habe im israelischen Rundfunk gesagt, weil die Türkei in den Verhandlungen über die Freilassung des gefangenen Soldaten Gilat Shalit involviert war, könne dies für Israel eine Gelegenheit sein, die Beziehungen zum strategischen Partner in der Region zu sanieren.

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Krisen-Rezept für 33 OECD-Länder
In Vatan lesen wir unter der Schlagzeile „Krisen-Rezept für 33 OECD-Länder“, der anlässlich des Finanz- und Wirtschaftsministertreffens der G-20 in Paris weilende Vizepremier Ali Babacan habe vor dem OECD-Rat eine Rede über die Probleme der Weltwirtschaft und Lösungen gehalten. Die wirtschaftlichen Zahlen der Türkei seien im Vergleich zu den Zahlen der OECD wie von einem anderen Planeten, habe Babacan gesagt. Zudem habe Babacan der mit der Türkei 34 Mitglieder zählenden Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD eine Lehre über die Rettung aus der sich verbreitenden Schuldenkrise erteilt.

Wirtschaftswachstum in der Türkei
Aus Yeni Safak erfahren wir, die auflagenstärkste deutsche Tageszeitung „Bild“ habe in eine Artikel geschrieben, im ersten Halbjahr 2011 habe das Wirtschaftswachstum in der Türkei sogar das von China übertroffen. Deshalb würden deutsche Unternehmen jetzt eine große Chance in der Türkei sehen. Der Strombedarf werde sich nach Expertenschätzungen in den nächsten 15 Jahren verdoppeln. Deutschlands größter Energieversorger E.on habe die Türkei neben Brasilien und Indien als eine der Regionen ausgewählt, auf die sich das Unternehmen konzentrieren werde, habe Bild betont.

Wut der Italiener hat Rom in Flammen versetzt
Milliyet berichtet unter der Schlagzeile „Wut der Italiener hat Rom in Flammen versetzt“, die gegen die globale Wirtschaftkrise und Regierungspolitiken gerichtet Protestbewegung „Indignados“ (Empörte) habe sich in 82 Ländern in 951 Städten ausgeweitet. In Rom hätten die Aktivisten gegen die Auslandsverschuldung, die Kürzungen nach den Sparmaßnahmenpaketen und soziale Ungerechtigkeit protestiert. Eine Gruppe Vermummter habe Autos angezündet, so Milliyet.

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