Deutsche Presse

29.09.2011 – Berufsabschlüsse, Migranten, Islam, Burka, PKK, Türkei

Erleichterung für Ausländer; Vertrauensselige Schweden – misstrauische Türken; Experten vermissen kulturelle Sensibilität bei Lehrern; Islamfeinde drohen Behörden; Niedersachsens Regierung will Burka verbieten; PKK-Sympathisanten besetzen RTL-Studio; Die türkische Kanonenboot-Politik im Mittelmeer

Von Donnerstag, 29.09.2011, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 28.09.2011, 23:05 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Berufsabschlüsse aus dem Ausland sollen in Deutschland leichter anerkannt werden. Ein entsprechendes Gesetz will die schwarz-gelbe Koalition an diesem Donnerstag im Bundestag verabschieden.

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In welchen Ländern haben die Menschen das größte Vertrauen? Eine Befragung von 60.000 Menschen in 50 Staaten fördert die Unterschiede zutage.

Schüler mit Migrationshintergrund sind in Deutschland immer noch benachteiligt. Schuld daran ist auch die mangelnde interkulturelle Kompetenz der Lehrer, kritisieren nun Bildungsforscher.

Verfassungsschutz berät über rechte Internetseite. Diese wiederum zeigt sich unbeeindruckt und attackiert in einem offenen Brief den Verfassungsschutz.

Obwohl es bislang keine Fälle gab, will Niedersachsens Regierung Burkas im öffentlichen Dienst verbieten. SPD und Linke lehnen das ab, Muslime sprechen von Hysterie.

Ein Zeuge im Prozess um mutmaßliche Kriegsverbrechen der Kosovarischen Befreiungsarmee ist unter unklaren Umständen gestorben. Er sollte gegen einen Ex-Minister aussagen.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz arbeitet seine braune Vergangenheit auf. Wissenschaftler untersuchen, wie Nazis nach dem Krieg Karriere gemacht haben.

Anhänger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK haben Räume des Fernsehsenders RTL in Köln gestürmt. Sie wollten, dass der Sender ihre Forderungen sendet.

Der Bundespräsident lobte das Verfassungsgericht und kritisierte die Regierung. 60 Jahre Bundesverfassungsgericht – und Bundespräsident Wulff nutzt die Feierstunde für klare Worte.

Manche Abgeordnete der Unionsfraktion glauben, der Erweiterung des Euro-Rettungsfonds nicht zustimmen zu können.

Erst ging es ganz schnell, jetzt lassen es die Vereinten Nationen etwas gemächlicher angehen – ganz nach Geschäftsordnung: Der UN-Sicherheitsrat überweist den Aufnahmeantrag der Palästinenser erst einmal an einen Arbeitskreis.

Der EU-Beitritt scheint für die Türkei nachrangig geworden zu sein. Das Land legt sich mit Israel an, schickt Kriegsschiffe ins Mittelmeer und will die Zypern-Teilung zementieren.

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