Deutsche Presse

30.07.2011 – Visafreiheit, NPD, Sarrazin, Bafög, Kosovo, Terror Türkei

Juristen beanstanden deutsche Visa-Regelung für Türken; Das macht Männer zu Ehrenmördern; Krach wegen Sarrazin; Regierung gegen NPD-Verbot; Teilerlass für Bafög-Empfänger; EU ruft Serbien und Kosovo zu Zurückhaltung auf; Attentäter plante offenbar noch viel größeren Terror ; Erdogan will Debatte über „christlichen Terror“

Von Samstag, 30.07.2011, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Freitag, 29.07.2011, 23:44 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Visa für Kurzbesuche, Deutschtests für Zuwanderer: Türken, die nach Deutschland wollen, müssen strenge Regeln beachten. Laut einem Gutachten ist das nicht rechtens.

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Eine Studie zeigt, dass „Ehrenmörder“ meist türkischer Herkunft und schlecht integriert sind. Gerichte berücksichtigen das Ehrmotiv sogar als strafmildernd.

Die Serie der Brandstiftungen vom vergangenen Wochenende sorgt gut eine Woche später für Verstimmungen: zwischen der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs und der Stadt Bergkamen.

Hat der Rundfunk Berlin-Brandenburg einen Beitrag über Thilo Sarrazin aus Angst vor der öffentlichen Reaktion verhindert? Über die Gründe gibt es zwei Versionen

Nach den Anschlägen von Norwegen ist die Bundesregierung Forderungen nach einem Verbot der rechtsextremen NPD entgegengetreten.

Autos brennen, Neonazis werden zusammengeschlagen. Linksextremisten haben in Berlin die Grenze überschritten. Doch wie weit darf politischer Protest gehen?

Die bisherige Vorschrift für die Bafög-Rückzahlung benachteiligt Studierende in den neuen Bundesländern. Nach einer erfolgreichen Verfassungsbeschwerde, muss nun eine Neuregelung her.

Erstmals verlassen mehr Katholiken die Kirche als neue getauft werden. Die Zahl der Austritte stieg um 47 Prozent – Grund sind die Missbrauchsskandale.

Durch Serbien durchreisende LKWs dürfen die kosovarische Grenze weiterhin passieren – Ladungen mit serbischer Ware müssen draußen bleiben. Serben im Nordkosovo verhinderten die Durchfahrt von deutschen KFOR-Truppen.

Der geständige Attentäter von Oslo, Anders Behring Breivik, hat nach Angaben seines Anwalts noch weitere Anschläge geplant.

Er sei ein „guter Christ und Tempelritter und gleichzeitig ein Terrorist“ gewesen, sagt der türkische Regierungschef Erdogan über Norwegen-Attentäter Breivik.

In der Türkei haben die ranghöchsten Militärs des Landes ihre Ämter niedergelegt.

Die türkische Polizei hat im Zusammenhang mit dem Fußball-Betrugsskandal in der Süper Lig weitere Verdächtige festgenommen.

Integration und Migration

Krach wegen Sarrazin

Deutschland

Teilerlass für Bafög-Empfänger

Katholiken treten massenhaft aus der Kirche aus

Ausland

EU ruft Serbien und Kosovo zu Zurückhaltung auf

Attentäter plante offenbar noch viel größeren Terror

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