Deutsche Presse

04.07.2011 – BIG, Fachkräfte, Migranten, Moschee, Kosovo, EU-Betirtt Türkei

Partei BIG will zum ersten Mal in Berlin antreten; Konzerne buhlen weltweit um Fachkräfte; Spitzenplätze für Zuwanderer; Mutmaßlicher Moscheen-Brandstifter vor Gericht; Linkspartei erkennt Israel an; Gaza-Blockade erreicht griechische Küste; Westerwelle fordert engere Anbindung an die Türkei

Von Montag, 04.07.2011, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Montag, 04.07.2011, 0:10 Uhr Lesedauer: 4 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Die islamische Partei BIG will zum ersten Mal in Berlin antreten. Bei ihrer ersten Pressekonferenz beklagt sie die schulische Aufklärung über Homosexualität.

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Konzerne buhlen weltweit um Fachkräfte. Deutsche Firmen müssen sich auf Ausländer einstellen, sagen die Chefs des IT-Dienstleisters Infosys.

Noch gibt es nur wenige Funktionsträger mit Migrationshintergrund in den Parteien. Derzeit jedoch werden die Zuwanderer von allen Parteien heftig umworben, die SPD denkt gar über eine Quote dafür nach.

Die Serie löste Empörung aus und blieb monatelang rätselhaft: Immer wieder wurden Brandanschläge auf islamische Einrichtungen verübt. Jetzt steht der mutmaßliche Täter vor Gericht.

Die islamische Partei BIG will zum ersten Mal in Berlin antreten. Bei ihrer ersten Pressekonferenz beklagt sie die schulische Aufklärung über Homosexualität.

Die emotionale Wucht von Ressentiments ergründen: Was die neue Direktorin des Zentrums für Antisemitismusforschung vorhat.

Die Bundesregierung will das deutsche Afghanistan-Kontingent zur Jahreswende um rund 500 Soldaten reduzieren.

Der Bundesvorstand einigt sich auf einen Programmentwurf und bekennt sich darin zum Existenzrecht Israels – als Reaktion auf Antisemitismus-Vorwürfe.

Die Behörden in Athen nehmen den US-Kapitän eines Schiffes in Haft. Alle Hilfsschiffe wurden am Auslaufen gehindert. Und das Nahostquartett stellt sich hinter Israel.

Drei Jahre nachdem sich der Kosovo von Serbien unabhängig erklärt hatte, gibt es nun erstmals Abkommen zwischen den beiden Ländern.

Der frühere bosnisch-serbische Armeechef Ratko Mladic will seiner für Montag geplanten zweiten Anhörung vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag fernbleiben.

Außenminister Guido Westerwelle will die Beziehungen zur Türkei deutlich aufwerten. Gespräche über einen EU-Beitrit müssten ergebnisoffen forciert werden.

Daimler-Chef Zetsche sieht in der Türkei riesiges Wachstumspotenzial. Er plädiert für eine schnelle Aufnahme des „Tigerstaats“ in die EU.

Lange bemühte sich Ankara um Vermittlung. Jetzt nennt der türkische Außenminister den Übergangsrat der Rebellen die legitime Vertretung des libyschen Volkes.

Sechs Wochen nach dem Meistersieg des Istanbuler Spitzenclubs Fenerbahce haben Spezialermittler am Sonntag den Vereinspräsidenten Aziz Yildirim wegen des Verdachts auf Spielbetrug festgenommen.

Integration und Migration

Mutmaßlicher Moscheen-Brandstifter vor Gericht

Deutschland

Linkspartei erkennt Israel an

Ausland

Gaza-Blockade erreicht griechische Küste

Serbien und Kososvo schließen erstmals Vereinbarungen

Zweite Anhörung Mladics vor UNO-Tribunal

Türkei

Nachtrag vom 03.06.2011

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