Buchtipp der Woche

Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Comics

Rechtsextreme nutzen bei ihrem „Kampf um die Köpfe“ Comics genauso wie staatliche Institutionen. „Comics von Rechts“ sind gefährlich; „Comics gegen Rechts“ sind gut gemeint. Über 20 namhafte internationale ExpertInnen analysieren Inhalte, Funktionen, Mechanismen und Wirkungen von Comics.

Freitag, 24.06.2011, 8:24 Uhr|zuletzt aktualisiert: Montag, 27.06.2011, 1:10 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |   Drucken

Hühner als böse Ausländer, stolze Gänse als arische Retter des Vaterlandes und Enten als dumme, geldgierige Deutsche. So nutzt die NPD die Welt der Comics, um Jugendliche anzusprechen. Auf der anderen Seite versucht das Nordrhein-Westfälische Verfassungsschutz mit der Comic-Reihe „Andi“ Aufklärung zu betreiben.

Doch für einige Comics gegen Rechts gilt: Gut gemeint ist nicht immer auch gut gemacht. Generell herrscht ein großer Mangel an Wissen über die gesellschaftspolitische Bedeutung, über die Wirkungs- und Einsatzmöglichkeiten von Comics. Werden hier Gefahren für die Gesellschaft und Mittel zu ihrem Schutz sträflich übersehen? Welches bildungspolitische Potential steckt in Comics?

Über 20 namhafte internationale ExpertInnen analysieren in diesem Buch im interdisziplinären Rahmen Inhalte, Funktionen, Mechanismen und Wirkungen der „Comics von Rechts“ und der „Comics gegen Rechts“. (hs)

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  1. MoBo sagt:

    Ich hätte mir noch eine ausführlichere Analyse des Buches bzw. Nennung der Autorennamen etc. gewünscht.